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Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Top 5 Leckerlis

  • Isabel Scheu
  • 31.08.2026
  • Leckerli

Top 5 Trainingsleckerlis für Hunde – klein, praktisch & schnell gefressen

Ein Blickkontakt, eine gelungene Übung oder ein sicherer Rückruf – und schon möchtest du deinem Hund eine passende Rückmeldung geben. Wenn du dabei mit Futter arbeitest, spielt die Auswahl des Leckerlis eine wichtige Rolle.

Denn ein großer, harter Hundekeks kann während einer schnellen Trainingssequenz unpraktisch sein. Dein Hund kaut lange, ihr verliert den Trainingsfluss und aus wenigen Wiederholungen werden schnell relativ große Futtermengen.

Gute Trainingsleckerlis für Hunde sind deshalb häufig klein, gut portionierbar und schnell gefressen. Sie sollten deinem Hund schmecken, gut verträglich sein und zur jeweiligen Trainingssituation passen.

Aber welche Varianten funktionieren besonders gut? Sind Fleischwürfel besser als Soft Snacks? Wann lohnt sich eine Futtertube? Und sind gefriergetrocknete Leckerlis wirklich die ideale Belohnung für den Rückruf?

In diesem Ratgeber vergleichen wir fünf praktische Trainingsleckerli-Arten und zeigen dir ihre jeweiligen Vorteile und Nachteile – damit du für deinen Hund und euer Training die passende Variante auswählen kannst.

Kurze Antwort: Besonders praktisch fürs Hundetraining sind kleine Fleischwürfel, gefriergetrocknete Snacks, weiche Soft-Leckerlis, geeignete Belohnungspasten aus der Tube und selbstgemachte Mini-Häppchen. Entscheidend sind kleine Portionsgrößen, gute Verträglichkeit und eine Konsistenz, die den Trainingsablauf nicht unnötig unterbricht. Auch ein Teil der normalen Tagesration kann eine sehr gute Trainingsbelohnung sein.

Was muss ein gutes Trainingsleckerli können?

Ein Trainingsleckerli hat eine etwas andere Aufgabe als ein Snack, den dein Hund gemütlich zwischendurch bekommt.

Besonders bei Übungen mit mehreren Wiederholungen sollte der Hund nicht nach jeder Belohnung lange kauen müssen. Gleichzeitig möchtest du die verfütterte Gesamtmenge möglichst gut kontrollieren können.

Klein

Kleine Stücke ermöglichen viele einzelne Belohnungsmomente, ohne automatisch große Futtermengen einzusetzen.

Schnell gefressen

Das Leckerli sollte den Trainingsablauf möglichst wenig unterbrechen.

Gut teilbar

Besonders praktisch sind Snacks, die sich an Größe und Trainingsintensität anpassen lassen.

Attraktiv

Ein Leckerli funktioniert als Belohnung nur dann gut, wenn dein Hund es tatsächlich gerne haben möchte.

Gut verträglich

Verdauungsprobleme oder andere Unverträglichkeitsreaktionen machen auch den beliebtesten Snack ungeeignet.

Praktisch

Für unterwegs sollte sich ein Trainingsleckerli einfach transportieren und schnell entnehmen lassen.

Einen ausführlichen Überblick findest du zusätzlich im Beitrag Welche Leckerlis fürs Training am besten funktionieren.

Top 5 Trainingsleckerlis im Vergleich

Die folgenden fünf Varianten sind keine Rangliste von „gut“ bis „schlecht“. Jede hat bestimmte Eigenschaften, die je nach Hund und Trainingssituation besonders praktisch sein können.

1. Mini-Fleischwürfel – der vielseitige Klassiker

Kleine Fleischwürfel gehören zu den klassischen Trainingsleckerlis. Sie werden aus unterschiedlichen Tierarten angeboten und können je nach Produkt weich, halbweich oder getrocknet sein.

Besonders praktisch sind kleine beziehungsweise gut teilbare Varianten, die dein Hund schnell aufnehmen kann.

Vorteile von Mini-Fleischwürfeln:

  • in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich
  • häufig sehr kleine Stückgrößen
  • meist gut für unterwegs geeignet
  • je nach Produkt leicht teilbar
  • unterschiedliche Proteinquellen verfügbar

Bei sensiblen Hunden können Produkte mit klar definierter Proteinquelle praktisch sein. Mehr dazu erfährst du im Beitrag über Monoprotein-Leckerlis.

2. Gefriergetrocknete Leckerlis – leicht und aromatisch

Bei der Gefriertrocknung wird einem Lebensmittel unter besonderen Bedingungen ein großer Teil des Wassers entzogen. Dadurch entstehen sehr leichte und trockene Snacks.

Gefriergetrocknete Leckerlis können beispielsweise aus Fleisch, Fisch oder Innereien bestehen.

Viele Hunde mögen den Eigengeruch solcher Produkte besonders gern. Das macht sie für manche Hunde zu einer attraktiven Trainingsbelohnung.

Vorteile gefriergetrockneter Snacks:

  • sehr geringes Eigengewicht
  • häufig intensiver Eigengeruch
  • je nach Produkt kurze Zutatenliste
  • gut transportierbar
  • manche Sorten lassen sich leicht teilen

Allerdings sind nicht alle gefriergetrockneten Produkte automatisch identisch zusammengesetzt. Auch hier solltest du die Zutatenliste lesen.

Manche Varianten sind außerdem relativ trocken oder bröselig. Für sehr schnelle Trainingsfolgen können weichere Snacks deshalb manchmal praktischer sein.

Wann eignen sich gefriergetrocknete Leckerlis besonders?

Besonders interessant können sie sein, wenn dein Hund sie deutlich attraktiver findet als seine normale Belohnung.

Das kann beispielsweise bei anspruchsvolleren Trainingssituationen hilfreich sein. Trotzdem sollte nicht automatisch bei jeder schwierigen Aufgabe das „wertvollste“ Leckerli eingesetzt werden.

Auch beim Rückruf ist die Belohnung nur ein Bestandteil des Trainings. Ein sicherer Rückruf entsteht nicht dadurch, dass dein Hund möglichst hochwertiges Futter erwartet, sondern durch einen systematischen Aufbau und eine zuverlässige Kommunikation.

3. Soft-Leckerlis – weich und gut teilbar

Soft Snacks besitzen eine weiche oder halbweiche Konsistenz und sind deshalb häufig besonders praktisch fürs Training.

Viele Varianten lassen sich problemlos in kleinere Stückchen teilen. Dadurch kannst du aus einem einzigen Snack mehrere Belohnungen machen.

Vorteile von Soft-Leckerlis:

  • schnell gefressen
  • häufig gut teilbar
  • für viele Wiederholungen praktisch
  • unterschiedliche Größen erhältlich
  • viele Geschmacksrichtungen verfügbar

Die Bezeichnung „Soft“ sagt allerdings nichts über die Qualität der Rezeptur aus. Deshalb solltest du auch bei weichen Trainingsleckerlis die Zutatenliste und analytischen Bestandteile prüfen.

Glycerin in Soft Snacks – Grund zur Sorge?

In weichen Hundeleckerlis findest du möglicherweise Glycerin beziehungsweise Glycerol in der Zutatenliste. Es kann beispielsweise als Feuchthaltemittel eingesetzt werden und dazu beitragen, dass ein Snack weich bleibt.

Das bloße Vorhandensein von Glycerin bedeutet nicht automatisch, dass ein Leckerli minderwertig oder gesundheitsschädlich ist.

Wenn du möglichst einfach zusammengesetzte Produkte bevorzugst, kannst du selbstverständlich Varianten ohne zusätzliche Feuchthaltemittel wählen. Eine pauschale Warnung vor Glycerin wäre jedoch nicht gerechtfertigt.

Mehr zur Beurteilung solcher Zutaten findest du im Beitrag Leckerlis mit Zucker, Farbstoff & Co..

4. Belohnung aus der Tube – gezielt und gut dosierbar

Eine geeignete Futtertube kann eine interessante Alternative zu klassischen Trainingshappen sein.

Dabei erhält dein Hund keine einzelnen Stückchen, sondern kann eine kleine Menge einer weichen beziehungsweise cremigen Futtermasse aufnehmen.

Vorteile einer Futtertube:

  • kleine Mengen gezielt portionierbar
  • kein langes Kauen
  • keine Krümel im Leckerlibeutel
  • für bestimmte Übungen sehr gezielt einsetzbar
  • unterschiedliche geeignete Füllungen möglich

Besonders bei Medical Training, Targetarbeit oder anderen ruhigen Übungen kann die Tube praktisch sein.

Trotzdem solltest du auch hier beachten, was enthalten ist. Leberwurst, Käsecreme und andere stark energiereiche Füllungen können sich selbst in kleinen Portionen über den Tag summieren.

Was gehört in eine Futtertube für Hunde?

Verwende ausschließlich Zutaten beziehungsweise Produkte, die für deinen Hund geeignet sind.

Je nach Hund können beispielsweise geeignete Nassfutterbestandteile oder speziell für Hunde angebotene Pasten verwendet werden.

Bei menschlichen Lebensmitteln solltest du die Zutatenliste besonders sorgfältig kontrollieren. Produkte mit für Hunde ungeeigneten Zutaten gehören selbstverständlich nicht in die Tube.

Auch bei einer Futtermittelallergie oder medizinischen Diät muss die Tubenfüllung zum jeweiligen Fütterungsplan passen.

5. Selbstgemachte Mini-Leckerlis – Zutaten selbst bestimmen

Selbstgemachte Trainingsleckerlis bieten dir die Möglichkeit, Zutaten und Stückgröße selbst festzulegen.

Du kannst beispielsweise kleine Backmatten-Happen oder selbstgebackene Hundekekse herstellen und bereits vor dem Backen auf eine sehr kleine Trainingsgröße achten.

Vorteile selbstgemachter Trainingsleckerlis:

  • du bestimmst die verwendeten Zutaten
  • Größe individuell anpassbar
  • Rezepte können variiert werden
  • Portionsmenge lässt sich gut vorbereiten

Selbstgemacht bedeutet allerdings nicht automatisch gesünder oder kalorienärmer. Auch ein selbstgebackener Snack kann durch Käse, Öl, Fleisch oder andere Zutaten viel Energie enthalten.

Außerdem spielt die Haltbarkeit eine besonders wichtige Rolle.

Rezepte und weitere Grundlagen findest du in unserem Beitrag Leckerlis selber machen.

Selbstgemachte Trainingsleckerlis richtig aufbewahren

Die tatsächliche Haltbarkeit selbstgemachter Snacks hängt stark von Zutaten, Restfeuchtigkeit, Herstellungsweise und Lagerung ab.

Gerade weiche oder fleischhaltige Varianten sind empfindlicher als vollständig trockene Kekse.

Deshalb ist es sinnvoll, eher kleine Mengen herzustellen oder geeignete Snacks portionsweise einzufrieren.

Ausführliche Hinweise findest du im Ratgeber Leckerlis richtig lagern – Tipps für Frische und Hygiene.

Bonus: Die normale Futterration als Trainingsbelohnung

Eine der praktischsten Möglichkeiten wird häufig vergessen: Das normale Hundefutter kann ebenfalls als Trainingsbelohnung eingesetzt werden.

Das funktioniert natürlich nur, wenn dein Hund sein Futter auch außerhalb des Napfes attraktiv genug findet und es sich praktisch portionieren lässt.

Besonders bei Trockenfutter kann ein Teil der ohnehin vorgesehenen Tagesration bereits am Morgen für das Training zurückgelegt werden.

Dadurch wird aus dem Trainingsfutter nicht automatisch zusätzliche Nahrung.

Welches Trainingsleckerli passt zu welcher Situation?

Viele Wiederholungen

Sehr kleine Soft Snacks oder Mini-Fleischstücke sind häufig besonders praktisch.

Ruhige Übungen

Eine geeignete Futtertube kann gezielt und langsam eingesetzt werden.

Unterwegs

Kleine trockene beziehungsweise halbweiche Stücke lassen sich häufig unkompliziert transportieren.

Höhere Ablenkung

Eine für deinen Hund besonders attraktive Belohnung kann sinnvoll sein – sofern der Trainingsaufbau zur Situation passt.

Viele tägliche Übungen

Ein Teil der regulären Tagesration kann zusätzliche Kalorien reduzieren.

Individuelle Zutatenkontrolle

Selbstgemachte Mini-Happen ermöglichen eine gezielte Auswahl der verwendeten Zutaten.

Muss ein Trainingsleckerli besonders stark riechen?

Nicht zwangsläufig. Ein intensiver Eigengeruch kann einen Snack für manche Hunde attraktiver machen. Er ist aber weder ein Qualitätsmerkmal noch zwingende Voraussetzung für eine gute Trainingsbelohnung.

Manche Hunde arbeiten begeistert für ein unspektakuläres Stück ihres normalen Futters. Andere bevorzugen Fleisch, Fisch oder eine bestimmte Soft-Snack-Sorte.

Entscheidend ist deshalb nicht, wie stark das Leckerli für dich riecht, sondern welchen Wert dein Hund ihm gibt.

Müssen Trainingsleckerlis kalorienarm sein?

Ein Trainingsleckerli muss nicht grundsätzlich besonders fett- oder kalorienarm sein. Entscheidend ist vor allem die tatsächlich gefütterte Menge.

Ein energiereicher Snack kann beispielsweise in winzigen Stückchen angeboten werden. Umgekehrt können große Mengen vermeintlich kalorienärmerer Snacks ebenfalls erheblich zur Tagesration beitragen.

Deshalb solltest du immer die gesamte Tagesmenge betrachten.

Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber Wie viele Leckerlis am Tag sind okay?.

Trainingsleckerlis bei Übergewicht

Bei einem Hund mit Übergewicht lohnt sich eine besonders genaue Planung der Trainingsbelohnungen.

Praktisch können beispielsweise sein:

  • sehr kleine Belohnungsstücke
  • ein Teil der normalen Tagesration
  • größere Leckerlis in mehrere Portionen teilen
  • die gesamte Trainingsmenge vorab portionieren
  • andere passende Belohnungsmöglichkeiten ergänzen

Bei einer notwendigen Gewichtsreduktion sollte die gesamte Futterration einschließlich sämtlicher Snacks berücksichtigt werden.

Trainingsleckerlis für Hunde mit Allergien

Hat dein Hund eine bekannte Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit, müssen selbstverständlich auch die Trainingsleckerlis dazu passen.

Hilfreich können Snacks mit klarer Deklaration und einer eindeutig benannten Proteinquelle sein.

Befindet sich dein Hund in einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät, dürfen allerdings nicht einfach beliebige sogenannte „hypoallergene“ Snacks ergänzt werden.

Alle zusätzlichen Belohnungen müssen zum festgelegten Diätplan passen.

Muss man die Leckerli-Sorte regelmäßig wechseln?

Nein. Ein regelmäßiger Wechsel ist nicht notwendig, nur um einen Hund dauerhaft „motiviert“ zu halten.

Wenn dein Hund ein bestimmtes Leckerli gern mag und gut verträgt, spricht grundsätzlich nichts dagegen, es regelmäßig einzusetzen.

Unterschiedliche Belohnungsstufen können im Training trotzdem praktisch sein. Du kannst beispielsweise für einfache Übungen die normale Futterration und für anspruchsvollere Situationen eine besonders attraktive Belohnung verwenden.

Abwechslung kann also sinnvoll sein – sie ist aber kein Muss.

Leckerli sichtbar zeigen oder erst nach der Übung geben?

Ein wichtiger Unterschied besteht darin, ob das Futter die eigentliche Belohnung nach einem Verhalten ist oder ob dein Hund zunächst das Futter sehen muss, damit er überhaupt reagiert.

Wird ein Leckerli permanent vor der Nase präsentiert, kann die sichtbare Futterhand unbeabsichtigt Teil des Signals werden.

Das Ziel sollte deshalb sein, dass dein Hund deine eigentliche Kommunikation versteht und die Belohnung anschließend folgt.

Genau deshalb steht bei Pfotenliebe Stuttgart nicht das Futter im Mittelpunkt, sondern die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Warum das beste Trainingsleckerli kein gutes Training ersetzt

Kein Snack kann einen unklaren Trainingsaufbau ausgleichen.

Wenn dein Hund eine Übung nicht versteht, emotional überfordert ist oder die Ablenkung deutlich zu hoch ist, hilft es häufig nicht, einfach ein noch attraktiveres Leckerli einzusetzen.

Dann solltest du vielmehr prüfen:

  • Versteht mein Hund die Aufgabe?
  • Ist die Umgebung bereits zu schwierig?
  • Ist die Distanz passend?
  • Ist meine Körpersprache eindeutig?
  • Ist mein Timing verständlich?
  • Ist mein Hund in dieser Situation überhaupt aufnahmefähig?

Ein gutes Trainingsleckerli kann Lernen unterstützen. Es kann fehlende Kommunikation jedoch nicht ersetzen.

Belohnung bedeutet nicht automatisch Futter

Ein weiterer wichtiger Punkt: Leckerli und Belohnung sind nicht dasselbe.

Futter ist nur eine mögliche Form der Belohnung. Je nach Hund und Situation können auch andere Dinge einen hohen Wert besitzen.

Freigabe

Der Hund darf nach einer gelungenen Situation beispielsweise weiterlaufen oder etwas erkunden.

Gemeinsames Spiel

Für einen spielfreudigen Hund kann eine kurze gemeinsame Aktivität sehr wertvoll sein.

Gemeinsame Aufgabe

Apportieren oder andere Beschäftigungen können selbst einen belohnenden Charakter besitzen.

Soziale Bestätigung

Je nach Hund kann auch freundliche soziale Interaktion eine passende Rückmeldung sein.

Mehr dazu findest du im Beitrag Belohnen ohne Futter – diese Alternativen funktionieren wirklich.

FAQ – Trainingsleckerlis für Hunde

Welche Leckerlis eignen sich am besten fürs Hundetraining?

Besonders praktisch sind kleine, gut verträgliche und schnell gefressene Leckerlis. Dazu können Mini-Fleischwürfel, Soft Snacks, gefriergetrocknete Stückchen oder geeignete Belohnungen aus der Tube gehören. Entscheidend ist, was dein Hund gerne mag.

Müssen Trainingsleckerlis weich sein?

Nein. Weiche Snacks sind bei vielen Wiederholungen besonders praktisch, weil sie schnell gefressen und häufig gut geteilt werden können. Kleine trockene Snacks können ebenfalls geeignet sein.

Wie groß sollten Trainingsleckerlis sein?

Für häufige Wiederholungen reichen meist sehr kleine Stücke. Die passende Größe hängt zusätzlich von Körpergröße, Maulgröße und Beschaffenheit des Snacks ab.

Sind gefriergetrocknete Leckerlis gut fürs Training?

Sie können sehr gut geeignet sein, wenn dein Hund sie mag und die Stückgröße passt. Einige Produkte sind jedoch relativ trocken oder bröselig und deshalb nicht für jede Trainingssituation gleichermaßen praktisch.

Sind Soft Snacks gut fürs Hundetraining?

Häufig ja. Ihre weiche Konsistenz ermöglicht schnelles Fressen und viele Varianten lassen sich zusätzlich in kleinere Portionen teilen.

Ist Glycerin in Trainingsleckerlis schädlich?

Glycerin kann beispielsweise als Feuchthaltemittel in Soft Snacks eingesetzt werden. Sein bloßes Vorhandensein macht ein Produkt nicht automatisch gesundheitsschädlich oder minderwertig.

Kann ich normales Trockenfutter fürs Training verwenden?

Ja. Wenn dein Hund sein normales Futter gerne annimmt, kann ein Teil der täglichen Futterration als Trainingsbelohnung verwendet werden.

Welche Leckerlis eignen sich für Rückruftraining?

Für schwierigere Situationen kann eine für deinen Hund besonders attraktive Belohnung sinnvoll sein. Entscheidend bleibt jedoch ein sauber aufgebauter Rückruf, der nicht ausschließlich von hochwertigem Futter abhängig ist.

Welche Leckerlis eignen sich bei Übergewicht?

Besonders praktisch sind sehr kleine Portionen oder ein geeigneter Teil der normalen Tagesration. Bei einer geplanten Gewichtsreduktion sollte die gesamte Fütterung einschließlich sämtlicher Trainingsbelohnungen berücksichtigt werden.

Welche Trainingsleckerlis eignen sich bei Allergien?

Produkte mit klarer Zutatenliste und einer für den individuellen Hund verträglichen Proteinquelle können hilfreich sein. Bei einer Ausschlussdiät müssen alle Trainingsbelohnungen zum festgelegten Fütterungsplan passen.

Ist eine Futtertube fürs Hundetraining sinnvoll?

Eine geeignete Futtertube kann besonders bei ruhigen Übungen, Medical Training oder Targetarbeit praktisch sein. Wichtig sind eine hundegeeignete Füllung und eine angemessene Portionsmenge.

Muss ich beim Training immer Leckerlis verwenden?

Nein. Futter ist nur eine mögliche Form der Belohnung. Je nach Hund und Situation können auch Freigabe, Spiel, gemeinsame Aktivität oder andere für den Hund wertvolle Konsequenzen eingesetzt werden.

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen

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Fazit: Das beste Trainingsleckerli ist das, das zu deinem Hund passt

Mini-Fleischwürfel, gefriergetrocknete Snacks, Soft-Leckerlis, Futter aus der Tube oder selbstgemachte Mini-Häppchen – alle fünf Varianten können beim Hundetraining praktisch sein.

Welche davon am besten funktioniert, hängt jedoch von deinem Hund und der jeweiligen Situation ab. Ein Snack muss nicht besonders teuer, besonders fleischreich oder besonders intensiv riechend sein, um eine gute Belohnung zu sein.

Für schnelle Trainingssequenzen sind vor allem kleine beziehungsweise gut teilbare Stücke sinnvoll. Bei häufigem Training solltest du außerdem die gesamte Futtermenge im Blick behalten und gegebenenfalls einen Teil der normalen Tagesration verwenden.

Und vor allem gilt: Das beste Leckerli kann gutes Training unterstützen – es ersetzt aber weder verständliche Kommunikation noch Orientierung und Beziehung.

Training funktioniert auch mit leerer Hand

Dein Hund soll dich wahrnehmen – nicht nur das Leckerli zwischen deinen Fingern.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Orientierung, Ruhe und klarer Kommunikation. Futter darf gezielt als Belohnung eingesetzt werden, soll aber nicht zur Voraussetzung dafür werden, dass dein Hund mit dir zusammenarbeitet.

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Praktische Empfehlungen

Meine Leckerli-Empfehlungen fürs Hundetraining

Fürs Training sind besonders kleine beziehungsweise gut teilbare Leckerlis praktisch. Welche Sorte am besten funktioniert, hängt von den Vorlieben und der Verträglichkeit deines Hundes ab. Hier findest du drei unterschiedliche Varianten.

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Eine andere Geschmacksrichtung kann eine zusätzliche Belohnungsstufe ermöglichen, wenn dein Hund Käsegeschmack besonders gern mag. Auch hier solltest du die Stückgröße an Trainingshäufigkeit und Hund anpassen.

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Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.

Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.