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Gesunde - ungesunde Leckerli

  • Isabel Scheu
  • 29.08.2026
  • Leckerli

Gesunde vs. ungesunde Leckerlis – woran du gute Hundesnacks wirklich erkennst

Sie sehen oft ähnlich aus, rascheln verführerisch in bunten Tüten und dein Hund würde vermutlich bei vielen von ihnen nicht lange überlegen. Doch bei Hundeleckerlis gibt es große Unterschiede – bei den Zutaten, beim Energiegehalt, bei der Deklaration und vor allem darin, wie gut ein Snack zu deinem Hund und seiner täglichen Ernährung passt.

Aber woran erkennst du eigentlich ein gesundes Leckerli für deinen Hund? Ist ein hoher Fleischanteil automatisch besser? Muss ein gutes Leckerli getreidefrei sein? Sind Zusatzstoffe grundsätzlich schlecht? Und bedeutet „natürlich“ wirklich gesund?

Genau hier lohnt sich ein genauer Blick. Denn ein Leckerli sollte nicht allein danach beurteilt werden, ob dein Hund es begeistert frisst. Entscheidend sind Zusammensetzung, Menge, Verträglichkeit und der Zweck, für den du es verwendest.

In diesem Ratgeber erfährst du, woran du hochwertige Hundeleckerlis erkennst, welche Angaben auf der Verpackung wirklich wichtig sind, welche vermeintlichen Qualitätsmerkmale überschätzt werden und warum es bei der Frage „gesund oder ungesund?“ selten nur Schwarz und Weiß gibt.

Gesunde Hundeleckerlis erkennen: Bevorzuge Produkte mit einer nachvollziehbaren Deklaration und Zutaten, die du eindeutig zuordnen kannst. Achte zusätzlich auf die analytischen Bestandteile, die Größe der einzelnen Portion, den Energiegehalt und darauf, wie viele Extras dein Hund insgesamt bekommt. Unnötig zugesetzter Zucker ist bei Hundeleckerlis nicht erforderlich. Bei Allergien und Unverträglichkeiten ist außerdem eine besonders transparente Zusammensetzung wichtig.

Warum die Qualität von Leckerlis wichtig ist

Leckerlis sind Nahrung. Auch wenn ein einzelner Trainingshappen winzig erscheint, gehört er zur gesamten Futteraufnahme deines Hundes.

Besonders relevant wird die Auswahl, wenn dein Hund täglich viele Snacks bekommt – beispielsweise beim Training, auf Spaziergängen oder zusätzlich zu Kauartikeln und anderen Belohnungen.

Denn alle Extras zusammen können einen erheblichen Teil der täglichen Energiezufuhr ausmachen.

Eine dauerhaft zu hohe Energieaufnahme kann beispielsweise Übergewicht beim Hund begünstigen.

Gleichzeitig können ungeeignete Zutaten bei individuell empfindlichen Hunden zu Verdauungsproblemen oder anderen Unverträglichkeitsreaktionen führen.

Gesund oder ungesund – warum diese Einteilung nicht immer einfach ist

Ein häufiger Fehler besteht darin, einzelne Zutaten automatisch als „gut“ oder „schlecht“ einzustufen.

Ein Beispiel: Ein sehr fettreicher Fleischsnack kann aus nur einer einzigen natürlichen Zutat bestehen. Das macht ihn nicht automatisch ungeeignet. Für einen gesunden, aktiven Hund kann eine kleine Portion durchaus in die Fütterung passen. Für einen übergewichtigen Hund oder einen Hund, der aus medizinischen Gründen fettarm ernährt werden muss, kann derselbe Snack dagegen ungeeignet sein.

Umgekehrt ist ein Leckerli mit mehreren Zutaten nicht automatisch minderwertig.

Deshalb solltest du Hundeleckerlis immer im Zusammenhang beurteilen.

1. Zutatenliste: Was steckt wirklich im Hundeleckerli?

Der erste Blick sollte auf die Deklaration und Zutatenliste fallen.

Eine möglichst transparente Kennzeichnung hilft dir dabei zu verstehen, welche Rohstoffe tatsächlich enthalten sind.

Transparent

Konkrete Angaben zu den verwendeten Zutaten erleichtern die Beurteilung und sind besonders bei sensiblen Hunden hilfreich.

Nachvollziehbar

Du solltest möglichst erkennen können, welche tierischen oder pflanzlichen Rohstoffe enthalten sind.

Passend

Nicht jede gute Zutat passt automatisch zu jedem Hund. Allergien, Erkrankungen und individuelle Verträglichkeit müssen berücksichtigt werden.

Was bedeutet „tierische Nebenerzeugnisse“?

Der Begriff wird häufig automatisch mit schlechter Qualität gleichgesetzt. So einfach ist es jedoch nicht.

Tierische Nebenerzeugnisse können unterschiedliche Bestandteile umfassen. Dazu können auch ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile wie beispielsweise bestimmte Innereien gehören.

Das eigentliche Problem für Verbraucher ist häufig die mangelnde Transparenz, wenn nicht genauer angegeben wird, welche Bestandteile oder Tierarten verarbeitet wurden.

Besonders bei einem Hund mit Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit sind möglichst genaue Angaben hilfreich.

2. Ist ein hoher Fleischanteil bei Leckerlis automatisch gesund?

Fleischbasierte Snacks können eine gute Wahl sein, insbesondere wenn die verwendete Tierart klar angegeben wird und dein Hund sie gut verträgt.

Ein hoher Fleischanteil allein ist jedoch noch kein Gesundheitsversprechen.

Auch ein Snack aus 100 % tierischem Ausgangsmaterial kann beispielsweise sehr energiereich oder fettreich sein.

Deshalb solltest du zusätzlich auf Folgendes achten:

  • welche Tierart verwendet wurde
  • welcher Bestandteil verarbeitet wurde
  • wie hoch der Fettgehalt ist
  • wie groß die Portion ist
  • wie häufig der Snack gefüttert wird

Gerade für empfindliche Hunde können klar deklarierte Monoprotein-Leckerlis praktisch sein.

3. Zucker in Hundeleckerlis – braucht ein Hund das?

Zugesetzter Zucker ist für ein Hundeleckerli nicht notwendig.

Er kann unter unterschiedlichen Bezeichnungen in der Zutatenliste auftauchen, beispielsweise als:

  • Zucker
  • Dextrose
  • Glukosesirup
  • Melasse
  • Karamellsirup
  • Honig

Auch wenn einzelne dieser Zutaten unterschiedlich zusammengesetzt sind und technologisch verschiedene Funktionen haben können, liefern sie zusätzliche Energie. Für einen alltäglichen Belohnungssnack sind zugesetzte Zucker in der Regel nicht erforderlich.

Wenn du zwischen zwei ansonsten vergleichbaren Produkten wählen kannst, ist ein Snack ohne unnötig zugesetzten Zucker meist die sinnvollere Wahl.

4. Sind Zusatzstoffe in Hundeleckerlis grundsätzlich ungesund?

Nein. Der Begriff „Zusatzstoff“ wird häufig automatisch negativ verstanden. Dabei erfüllen Zusatzstoffe unterschiedliche Aufgaben und zugelassene Zusatzstoffe sind nicht automatisch gesundheitsschädlich.

Sie können beispielsweise der Haltbarkeit, Konsistenz, technologischen Verarbeitung oder Nährstoffversorgung dienen.

Trotzdem lohnt es sich zu fragen, warum ein bestimmter Zusatz in einem Leckerli enthalten ist und ob du für deinen Hund ein vergleichbares Produkt mit einer einfacheren Zusammensetzung findest.

Bei Farbstoffen gilt beispielsweise: Dein Hund benötigt keine bunten Snacks, damit sie für ihn attraktiv sind.

5. Ist Glycerin in Hundeleckerlis schädlich?

Glycerin beziehungsweise Glycerol wird unter anderem bei bestimmten weichen Snacks als Feuchthaltemittel eingesetzt. Dadurch kann eine weiche Konsistenz erhalten werden.

Das bloße Vorhandensein von Glycerin macht ein Leckerli deshalb nicht automatisch zu einem „ungesunden“ Produkt.

Wenn du möglichst wenig verarbeitete Snacks bevorzugst, kannst du selbstverständlich Produkte mit einer einfacheren Zusammensetzung wählen. Eine pauschale Aussage wie „Glycerin gehört niemals in ein gutes Leckerli“ wäre jedoch zu undifferenziert.

6. Getreide im Leckerli – automatisch schlecht?

Auch hier hält sich ein weit verbreiteter Mythos: Ein gesundes Hundeleckerli müsse grundsätzlich getreidefrei sein.

Das stimmt so nicht.

Ein gesunder Hund kann geeignete Getreidesorten grundsätzlich verwerten. Weizen, Reis, Mais oder Hafer machen einen Snack deshalb nicht automatisch minderwertig.

Entscheidend sind unter anderem:

  • individuelle Verträglichkeit
  • Gesamtzusammensetzung
  • Menge der verwendeten Zutaten
  • Zweck des Snacks

Bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit gegen eine bestimmte Zutat muss diese selbstverständlich gemieden werden.

Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag über getreidefreie Ernährung beim Hund.

7. Fettgehalt – sind fettarme Leckerlis immer gesünder?

Nein. Ein niedriger Fettgehalt ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal und ein höherer Fettgehalt macht ein Leckerli nicht automatisch ungesund.

Fett ist ein wichtiger Energieträger. Gerade deshalb muss die Menge berücksichtigt werden.

Ein energiereicher Snack kann bei einem gesunden Hund in kleiner Menge durchaus in die Fütterung passen. Wird derselbe Snack häufig oder in großen Mengen gefüttert, kann er dagegen erheblich zur täglichen Energieaufnahme beitragen.

Bei übergewichtigen Hunden oder Hunden, die aus gesundheitlichen Gründen fettarm ernährt werden müssen, spielt die Auswahl eine noch größere Rolle.

Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber über Low-Fat-Leckerlis für Hunde.

8. Kalorien: Einer der wichtigsten Punkte wird häufig übersehen

Ein hochwertig zusammengesetztes Leckerli kann trotzdem sehr energiereich sein.

Das gilt beispielsweise für manche getrockneten Fleischprodukte, Käse oder größere Kauartikel.

Deshalb solltest du nicht nur fragen:

„Sind die Zutaten gut?“

sondern auch:

„Wie viel davon bekommt mein Hund?“

Wie du die tägliche Snackmenge sinnvoll einschätzt, erklären wir ausführlich im Beitrag Wie viele Leckerlis am Tag sind okay?.

9. Natürlich bedeutet nicht automatisch kalorienarm

„100 % natürlich“ klingt überzeugend. Trotzdem sagt diese Angabe allein wenig darüber aus, wie gut ein Snack zur Ernährung deines Hundes passt.

Auch natürliche Lebensmittel können sehr energiereich sein.

Ein getrocknetes Stück Fleisch kann beispielsweise nur aus einer einzigen Zutat bestehen und trotzdem deutlich konzentrierter sein als das frische Ausgangsprodukt, weil während der Trocknung Wasser entzogen wurde.

10. Herkunft und Herstellung – worauf kannst du achten?

Transparenz über Herkunft und Herstellung kann bei der Produktauswahl hilfreich sein.

Aussagen wie „hergestellt in Deutschland“ bedeuten allerdings nicht zwangsläufig, dass sämtliche Rohstoffe ebenfalls aus Deutschland stammen.

Wenn dir die Herkunft wichtig ist, solltest du deshalb genauer hinschauen:

  • Wo wird das Produkt hergestellt?
  • Woher stammen die verwendeten Rohstoffe?
  • Welche Tierart wurde verwendet?
  • Wie genau ist die Zusammensetzung deklariert?
  • Beantwortet der Hersteller Fragen zur Herkunft transparent?

Eine Angabe wie „EU/Nicht-EU“ macht ein Produkt dabei nicht automatisch schlecht. Sie ist allerdings weniger konkret als eine eindeutige Herkunftsangabe.

11. Geruch und Farbe – kann man daran Qualität erkennen?

Nur sehr eingeschränkt.

Ein intensiver Geruch ist bei einem fleisch- oder fischbasierten Snack nicht ungewöhnlich und kann für deinen Hund besonders attraktiv sein.

Auch die natürliche Farbe kann je nach Rohstoff und Herstellungsverfahren variieren.

Auffällige Farben oder ein besonders intensiver Geruch sind deshalb allein kein zuverlässiges Kriterium dafür, ob ein Leckerli gesund oder ungesund ist.

Sinnvoller ist der Blick auf Deklaration, Zusammensetzung und analytische Bestandteile.

12. Verträglichkeit – dein Hund entscheidet mit

Selbst ein hochwertiges Produkt ist nicht automatisch das richtige Leckerli für jeden Hund.

Beobachte deshalb auch, wie dein Hund einen neuen Snack verträgt.

Mögliche Auffälligkeiten nach einer Futterumstellung oder einem neuen Snack können beispielsweise sein:

  • weicher Kot oder Durchfall
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Juckreiz oder Hautveränderungen
  • andere wiederkehrende Verdauungsbeschwerden

Solche Symptome beweisen allerdings nicht automatisch, dass das Leckerli die Ursache ist. Treten Beschwerden wiederholt oder deutlich auf, solltest du sie tierärztlich abklären lassen.

Gesunde und weniger geeignete Leckerlis im direkten Vergleich

Eher günstig

  • nachvollziehbare Deklaration
  • für deinen Hund verträgliche Zutaten
  • passende Portionsgröße
  • bewusst eingesetzte Menge
  • überschaubare zusätzliche Energiezufuhr
  • Zusammensetzung passend zum individuellen Hund

Eher ungünstig

  • für dich kaum nachvollziehbare Zusammensetzung
  • ungeeignete Zutaten bei bekannten Unverträglichkeiten
  • unnötig große Portionen
  • unkontrollierte tägliche Snackmenge
  • häufige zusätzliche energiereiche Snacks
  • Leckerlis, die nicht zur individuellen Ernährung passen

Checkliste: So beurteilst du ein Hundeleckerli

  • Kann ich erkennen, welche Zutaten enthalten sind?
  • Ist die verwendete Tierart klar angegeben?
  • Passt die Zusammensetzung zu meinem Hund?
  • Enthält das Produkt unnötig zugesetzten Zucker?
  • Wie hoch ist der Fettgehalt?
  • Ist der Energiegehalt angegeben oder beim Hersteller erhältlich?
  • Wie groß ist eine einzelne Portion?
  • Wie viele Snacks bekommt mein Hund insgesamt?
  • Zählen Kauartikel und andere Extras ebenfalls mit?
  • Verträgt mein Hund das Produkt gut?

Was ist beim Training besonders wichtig?

Beim Hundetraining ist häufig nicht das einzelne Leckerli das Problem, sondern die Summe vieler Belohnungen.

Deshalb eignen sich kleine beziehungsweise gut teilbare Snacks besonders gut. Dein Hund braucht für eine Bestätigung kein großes Stück.

Je häufiger du während einer Trainingseinheit belohnst, desto wichtiger wird eine kleine Portionsgröße.

Welche Snacks sich dafür besonders eignen, erklären wir ausführlich im Beitrag Welche Leckerlis fürs Training am besten funktionieren.

Gesunde Leckerlis bei Allergien und Unverträglichkeiten

Bei einem Hund mit bekannter Futtermittelallergie ist „gesund“ noch individueller zu betrachten.

Ein Leckerli kann hervorragend zusammengesetzt sein und trotzdem ungeeignet sein, wenn es genau das Protein enthält, auf das dein Hund reagiert.

In solchen Fällen sind Produkte mit einer besonders übersichtlichen Deklaration hilfreich. Bei einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät dürfen außerdem nur Zutaten eingesetzt werden, die mit dem jeweiligen Diätplan vereinbar sind.

Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zur Ausschlussdiät beim Hund.

Gesunde Leckerlis bei übergewichtigen Hunden

Soll dein Hund Gewicht reduzieren, ist vor allem die gesamte Energiezufuhr entscheidend.

Auch ein hochwertiges Leckerli aus natürlichen Zutaten liefert Energie. Deshalb sollten Snacks bei einer Gewichtsreduktion bewusst in die Tagesration eingeplant werden.

Häufig sind sehr kleine Belohnungsstücke praktischer als große Snacks, weil du deinen Hund weiterhin bestätigen kannst, ohne unnötig große Mengen zu verfüttern.

FAQ – häufige Fragen zu gesunden und ungesunden Hundeleckerlis

Welche Leckerlis sind gesund für Hunde?

Gute Hundeleckerlis zeichnen sich vor allem durch eine nachvollziehbare Zusammensetzung, passende Portionsgröße und gute individuelle Verträglichkeit aus. Entscheidend ist außerdem, wie häufig und in welcher Menge sie gefüttert werden.

Woran erkenne ich hochwertige Hundeleckerlis?

Achte auf eine möglichst transparente Deklaration, nachvollziehbare Zutaten, analytische Bestandteile und – sofern verfügbar – Angaben zum Energiegehalt. Die Zusammensetzung sollte außerdem zu deinem individuellen Hund passen.

Sind Leckerlis mit 100 % Fleisch automatisch gesund?

Nein. Ein Snack aus nur einer tierischen Zutat kann sehr gut geeignet sein, aber trotzdem viel Fett und Energie liefern. Entscheidend bleiben die gefütterte Menge und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.

Sind getreidefreie Leckerlis gesünder?

Nicht grundsätzlich. Hunde können geeignete Getreidesorten verwerten. Getreidefreie Snacks können bei bestimmten Unverträglichkeiten sinnvoll sein, sind aber nicht automatisch hochwertiger oder gesünder.

Ist Zucker in Hundeleckerlis notwendig?

Für einen gewöhnlichen Belohnungssnack ist zugesetzter Zucker nicht notwendig. Er liefert zusätzliche Energie und kann deshalb bei der Auswahl eines alltäglichen Snacks ein sinnvolles Ausschlusskriterium sein.

Sind Zusatzstoffe in Leckerlis gefährlich?

Zusatzstoffe sind nicht grundsätzlich gefährlich oder minderwertig. Sie erfüllen unterschiedliche technologische oder ernährungsphysiologische Funktionen. Entscheidend ist, welcher Stoff zu welchem Zweck und in welcher zulässigen Menge eingesetzt wird.

Sind fettarme Hundeleckerlis immer besser?

Nein. Der Fettgehalt ist nur ein Merkmal. Bei Hunden mit Übergewicht oder bestimmten Erkrankungen kann eine fett- beziehungsweise energiebewusste Auswahl besonders wichtig sein. Für andere Hunde kann auch ein fettreicherer Snack in angemessener Menge geeignet sein.

Wie viele Leckerlis darf mein Hund am Tag bekommen?

Eine feste Stückzahl gibt es nicht. Entscheidend sind Größe und Energiegehalt der einzelnen Snacks sowie der individuelle Energiebedarf deines Hundes. Auch Kauartikel und andere Extras müssen berücksichtigt werden.

Sind natürliche Leckerlis automatisch gesund?

Nein. Auch natürliche Snacks können sehr energiereich sein oder Zutaten enthalten, die ein bestimmter Hund nicht verträgt. „Natürlich“ ist deshalb kein ausreichendes Qualitätskriterium.

Was sind die besten Leckerlis fürs Hundetraining?

Für häufige Wiederholungen sind kleine, gut teilbare, gut verträgliche und für den Hund attraktive Snacks praktisch. Wichtig ist, die gesamte Trainingsmenge in die tägliche Fütterung einzubeziehen.

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen

Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Diese Empfehlungen basieren auf Erfahrung und Überzeugung und sollen dich dabei unterstützen, passende Produkte für deinen Hund auszuwählen.

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Fazit: Gesunde Leckerlis erkennst du nicht an einem einzigen Merkmal

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Es gibt nicht die eine Zutat, an der du ein gesundes Hundeleckerli erkennst.

Ein hoher Fleischanteil kann sinnvoll sein, ist aber keine Garantie für ein kalorienarmes Produkt. Getreide ist nicht automatisch schlecht. Zusatzstoffe sind nicht pauschal gefährlich. Und auch ein vollkommen natürlicher Snack kann bei falscher Menge zur erheblichen zusätzlichen Energiequelle werden.

Wirklich sinnvoll wird ein Leckerli dann, wenn seine Zusammensetzung nachvollziehbar ist, dein Hund es gut verträgt, es zu seinen individuellen Bedürfnissen passt und du die Menge bewusst in seine gesamte Ernährung einbeziehst.

Deshalb gilt beim Leckerlikauf: Nicht von großen Werbeversprechen leiten lassen – sondern Zutatenliste, Deklaration, Nährwerte und deinen eigenen Hund anschauen.

Belohnung soll sinnvoll bleiben

Ein Leckerli kann bestätigen – Beziehung und Orientierung entstehen aber nicht in der Futtertasche.

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier mit Körpersprache, Kommunikation, Orientierung und klarer Führung. Futter kann im Training gezielt eingesetzt werden, ist aber nur eine von mehreren Möglichkeiten, einem Hund Rückmeldung zu geben.

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Praktische Empfehlungen

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Auch bei einem guten Produkt entscheidet die Menge. Gerade fürs Training sind kleine beziehungsweise gut teilbare Snacks praktisch, weil du häufig bestätigen kannst, ohne unnötig große Portionen zu verfüttern.

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