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Nass - oder Trockenfutter

  • Isabel Scheu
  • 13.07.2026
  • Nassfutter

Nassfutter oder Trockenfutter – was passt besser zu deinem Hund?

Nassfutter oder Trockenfutter – kaum eine Frage rund um die Hundeernährung wird so häufig gestellt. Viele Hundehalter möchten wissen, welche Fütterungsform gesünder ist, besser vertragen wird oder langfristig die bessere Wahl für den eigenen Hund darstellt. Dabei gibt es keine pauschale Antwort, denn sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter können eine bedarfsgerechte Ernährung ermöglichen.

Die Unterschiede liegen vor allem bei Feuchtigkeitsgehalt, Energiedichte, Fütterungsmenge, Lagerung, Akzeptanz und praktischer Handhabung. Nassfutter enthält deutlich mehr Wasser und wird von vielen Hunden gerne gefressen. Trockenfutter ist konzentrierter, lässt sich einfach lagern und kann im Alltag besonders praktisch sein.

Welche Variante besser zu deinem Hund passt, hängt unter anderem von seinem individuellen Energiebedarf, Trinkverhalten, seiner Verdauung, seinen Vorlieben, möglichen Erkrankungen und deinem eigenen Alltag ab. Auch Hundehalter in Stuttgart, Stuttgart-Ost und der Region Stuttgart stehen häufig vor genau dieser Entscheidung.

In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du deshalb, welche Unterschiede zwischen Nass- und Trockenfutter wirklich relevant sind, welche Vor- und Nachteile beide Fütterungsformen haben, ob Mischfütterung sinnvoll sein kann und woran du unabhängig von der Futterart ein gutes Hundefutter erkennst.

Kurze Antwort: Nassfutter und Trockenfutter können beide eine vollwertige Ernährung ermöglichen. Nassfutter liefert viel Flüssigkeit über die Nahrung, Trockenfutter besitzt eine höhere Energiedichte und ist besonders praktisch in Lagerung und Portionierung. Welche Variante besser passt, entscheidet nicht die Futterart allein, sondern die Qualität des Produkts und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.

Nassfutter vs. Trockenfutter auf einen Blick

Feuchtigkeitsgehalt

Nassfutter: hoch, häufig etwa 70–80 %.
Trockenfutter: deutlich geringer, häufig im einstelligen Prozentbereich.

Energiedichte

Nassfutter: pro 100 g meist geringer.
Trockenfutter: pro 100 g meist höher.

Fütterungsmenge

Nassfutter: gewichtsmäßig meist größere Portionen.
Trockenfutter: kleinere Mengen reichen häufig aus.

Lagerung

Nassfutter: ungeöffnet gut lagerfähig, geöffnet meist gekühlt aufbewahren.
Trockenfutter: trocken und möglichst luftgeschützt lagern.

Akzeptanz

Nassfutter: bei vielen Hunden besonders hoch.
Trockenfutter: individuell unterschiedlich.

Flüssigkeitsaufnahme

Nassfutter: viel Wasser bereits über die Nahrung.
Trockenfutter: ein größerer Teil muss über den Wassernapf aufgenommen werden.

Transport

Nassfutter: größeres Gewicht und Volumen.
Trockenfutter: besonders praktisch für unterwegs.

Was ist der größte Unterschied zwischen Nassfutter und Trockenfutter?

Der offensichtlichste Unterschied ist der Wassergehalt. Nassfutter enthält einen hohen Feuchtigkeitsanteil, während Trockenfutter deutlich weniger Wasser enthält.

Dieser Unterschied beeinflusst wiederum mehrere Bereiche der Fütterung.

  • Flüssigkeitsaufnahme
  • Energiedichte
  • Fütterungsmenge
  • Lagerung
  • Konsistenz
  • Transportgewicht

Ein Hund, der Nassfutter bekommt, nimmt bereits während des Fressens eine erhebliche Menge Flüssigkeit auf. Bei Trockenfutter muss ein größerer Teil des Wasserbedarfs über den Trinknapf gedeckt werden.

Feuchtigkeitsgehalt – welche Futterart liefert mehr Wasser?

Nassfutter besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Trockenfutter enthält dagegen nur eine geringe Restfeuchtigkeit.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Nassfutter gesünder ist. Der höhere Wasseranteil kann jedoch praktisch sein, wenn du die Flüssigkeitsaufnahme über das Futter erhöhen möchtest.

Mehr darüber erklären wir ausführlich im Beitrag zum Feuchtigkeitsgehalt im Hundefutter .

Energiedichte – warum braucht dein Hund von Trockenfutter weniger Gramm?

Weil Trockenfutter wenig Wasser enthält, sind Nährstoffe und Energie stärker konzentriert. Deshalb benötigt dein Hund davon gewichtsmäßig meist deutlich weniger als von Nassfutter.

Das ist besonders wichtig, wenn du zwischen beiden Fütterungsformen wechselst. Die Fütterungsmenge darf nicht einfach eins zu eins übernommen werden.

Beispielsweise können 100 Gramm Trockenfutter deutlich mehr Energie liefern als 100 Gramm Nassfutter.

Wie viel dein Hund tatsächlich benötigt, hängt von Körpergewicht, Aktivität, Körperkondition und Energiegehalt des jeweiligen Futters ab. Mehr dazu findest du unter Wie viel Futter braucht mein Hund? .

Vorteile von Nassfutter

Nassfutter kann verschiedene praktische Vorteile bieten.

  • Hoher Wasseranteil: Der Hund nimmt bereits über die Mahlzeit viel Flüssigkeit auf.
  • Häufig gute Akzeptanz: Geruch und Konsistenz werden von vielen Hunden gerne angenommen.
  • Größeres Futtervolumen: Aufgrund der geringeren Energiedichte fallen Portionen in Gramm häufig größer aus.
  • Viele unterschiedliche Rezepturen: Es gibt Varianten mit verschiedenen Proteinquellen und Zusammensetzungen.
  • Gut portionierbar: Besonders Dosen, Schalen und Beutel lassen sich unkompliziert verwenden.

Diese Vorteile machen Nassfutter jedoch nicht automatisch zur besseren Fütterungsform. Entscheidend bleibt immer die Zusammensetzung.

Nachteile von Nassfutter

Auch Nassfutter hat einige praktische Nachteile.

  • Geöffnete Produkte müssen in der Regel gekühlt werden.
  • Reste sollten entsprechend den Herstellerangaben zeitnah verbraucht werden.
  • Dosen und Schalen erzeugen vergleichsweise viel Verpackungsmaterial.
  • Bei größeren Hunden können große Futtermengen nötig sein.
  • Transport und Vorratshaltung sind schwerer und voluminöser.

Mehr zur sicheren Lagerung findest du in unserem Beitrag Nassfutter richtig lagern .

Vorteile von Trockenfutter

Trockenfutter ist vor allem aufgrund seiner Alltagstauglichkeit beliebt.

  • Hohe Energiedichte: Kleinere Futtermengen können bereits viel Energie liefern.
  • Einfach zu lagern: Keine Kühlung notwendig.
  • Praktisch unterwegs: Geringeres Gewicht und Volumen.
  • Einfach zu portionieren: Besonders praktisch für Reisen oder unterwegs.
  • Häufig günstiger pro täglicher Fütterungsmenge: Abhängig vom jeweiligen Produkt.

Ein hochwertiges Trockenfutter kann genauso bedarfsgerecht sein wie ein hochwertiges Nassfutter.

Nachteile von Trockenfutter

Trockenfutter bringt ebenfalls einige Punkte mit sich, die du berücksichtigen solltest.

  • geringer Wasseranteil
  • Hund muss ausreichend trinken
  • hohe Energiedichte kann bei falscher Portionierung Übergewicht begünstigen
  • bei manchen Hunden geringere Akzeptanz
  • große Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Produkten

Gerade bei Trockenfutter ist eine korrekte Portionierung wichtig, weil bereits relativ kleine Mengen einen erheblichen Energiegehalt liefern können.

Ist Trockenfutter wirklich besser für die Zähne?

Die Aussage „Trockenfutter reinigt automatisch die Zähne“ ist zu pauschal.

Viele normale Kroketten zerbrechen beim Kauen relativ schnell. Der Kontakt mit der Zahnoberfläche ist dadurch nicht automatisch ausreichend, um Zahnstein zuverlässig zu verhindern.

Es gibt speziell entwickelte Zahnpflegefuttermittel, deren Form und Struktur gezielt auf einen mechanischen Reinigungseffekt ausgelegt sein können. Normales Trockenfutter sollte jedoch nicht als Ersatz für regelmäßige Zahnpflege beim Hund betrachtet werden.

Ist Nassfutter leichter verdaulich als Trockenfutter?

Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Ob ein Hund ein Futter gut verdaut, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

  • Proteinquelle
  • Fettgehalt
  • Ballaststoffzusammensetzung
  • Verarbeitung
  • Futtermenge
  • individuelle Verdauung
  • gesundheitliche Faktoren

Ein Hund kann ein bestimmtes Nassfutter schlecht vertragen und mit einem Trockenfutter hervorragend zurechtkommen – oder umgekehrt.

Was ist besser für Hunde, die wenig trinken?

Nassfutter kann bei einem Hund, der wenig aus dem Wassernapf trinkt, eine Möglichkeit sein, die Wasseraufnahme über die Nahrung zu erhöhen.

Ein Hund mit Nassfütterung trinkt deshalb häufig sichtbar weniger als ein Hund mit Trockenfütterung. Entscheidend ist die gesamte Wasseraufnahme aus Nahrung und Trinkwasser.

Frisches Wasser sollte unabhängig von der Fütterungsform jederzeit verfügbar sein.

Nass- oder Trockenfutter bei empfindlicher Verdauung?

Auch bei sensiblen Hunden ist nicht die Konsistenz des Futters allein entscheidend. Viel wichtiger ist, welche Zutaten enthalten sind und wie der individuelle Hund darauf reagiert.

Bei wiederkehrendem Durchfall, Blähungen oder Erbrechen sollte nicht ständig zwischen Nass- und Trockenfutter gewechselt werden. Wiederkehrende Beschwerden sollten tierärztlich abgeklärt werden.

Nass- oder Trockenfutter bei Futtermittelallergien?

Bei einer Futtermittelallergie kommt es nicht darauf an, ob das Futter nass oder trocken ist. Entscheidend sind die enthaltenen Proteinquellen beziehungsweise das eingesetzte Diätkonzept.

Sowohl Nass- als auch Trockenfutter können als Spezialfutter für bestimmte Fütterungsstrategien angeboten werden.

Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie sollte die Ernährung strukturiert geplant und gegebenenfalls eine tierärztlich begleitete Ausschlussdiät durchgeführt werden.

Was ist günstiger – Nassfutter oder Trockenfutter?

Trockenfutter ist häufig günstiger pro Tagesration, aber nicht grundsätzlich.

Ein sinnvoller Kostenvergleich berücksichtigt nicht nur den Preis pro Kilogramm, sondern die tatsächlich benötigte Futtermenge.

Vergleiche deshalb

  • Preis pro Packung
  • benötigte Tagesration
  • ungefähre Kosten pro Tag
  • ungefähre Kosten pro Monat

Erst dadurch kannst du beurteilen, welche Fütterungsform für deinen Hund tatsächlich günstiger ist.

Ist Nassfutter automatisch hochwertiger?

Nein. Der hohe Wasseranteil sagt nichts darüber aus, ob die Rezeptur besonders hochwertig ist.

Bei einem hochwertigen Nassfutter solltest du unter anderem auf die bedarfsgerechte Zusammensetzung und eine nachvollziehbare Deklaration achten.

Ebenso kann ein qualitativ gutes Trockenfutter eine vollständige Nährstoffversorgung bieten.

Ist Trockenfutter automatisch stärker verarbeitet?

Nass- und Trockenfutter werden beide industriell verarbeitet, wenn es sich um kommerzielle Fertigfuttermittel handelt.

Die Herstellungsverfahren unterscheiden sich zwar deutlich, daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass eine Futterart grundsätzlich ernährungsphysiologisch schlechter ist.

Für den Hund entscheidend ist letztlich, ob das fertige Produkt seinen Nährstoffbedarf deckt.

Mischfütterung – kann man Nass- und Trockenfutter kombinieren?

Ja. Viele Hunde können Nass- und Trockenfutter problemlos kombiniert bekommen.

Bei einer Mischfütterung kann beispielsweise morgens Trockenfutter und abends Nassfutter angeboten werden.

Entscheidend ist jedoch, die Futtermenge korrekt zu berechnen. Wenn du einfach eine vollständige Nassfutter-Tagesration und zusätzlich eine vollständige Trockenfutter-Tagesration gibst, wird dein Hund deutlich zu viel Energie aufnehmen.

Die jeweiligen Mengen müssen deshalb anteilig angepasst werden.

Müssen Nassfutter und Trockenfutter getrennt gefüttert werden?

Die häufige Behauptung, Nass- und Trockenfutter dürften wegen unterschiedlicher Verdauungszeiten grundsätzlich niemals zusammen gefüttert werden, ist zu pauschal.

Gesunde Hunde können unterschiedliche Nahrungsbestandteile verdauen. Ob ein Hund eine gemischte Mahlzeit gut verträgt, ist individuell.

Wenn dein Hund nach Mischfütterung wiederholt Verdauungsprobleme entwickelt, solltest du Fütterungsmenge und Zusammensetzung überprüfen.

Bringt Abwechslung zwischen Nass- und Trockenfutter Vorteile?

Abwechslung ist nicht automatisch notwendig, damit ein Hund gesund ernährt wird. Ein bedarfsgerecht zusammengesetztes Alleinfuttermittel kann grundsätzlich dauerhaft gefüttert werden.

Manche Hundehalter schätzen dennoch die Flexibilität der Mischfütterung. Das kann beispielsweise auf Reisen oder beim Training praktisch sein.

Häufige spontane Futterwechsel sind dagegen nicht automatisch sinnvoll, insbesondere bei empfindlichen Hunden.

Woran erkenne ich gutes Nass- oder Trockenfutter?

  • Das Futter ist als Alleinfuttermittel geeignet, wenn es dauerhaft allein gefüttert werden soll.
  • Die Zusammensetzung ist nachvollziehbar deklariert.
  • Protein- und Energieversorgung passen zum individuellen Hund.
  • Die Fütterungsempfehlung wird an Körpergewicht und Körperkondition angepasst.
  • Der Hund verträgt das Futter dauerhaft gut.
  • Marketingbegriffe werden nicht mit objektiver Qualität verwechselt.
  • Gewicht, Kot, Haut, Fell und Allgemeinbefinden bleiben unauffällig.

Weitere Unterstützung beim Lesen von Verpackungen findest du im Beitrag Futteretiketten richtig lesen .

Nass- oder Trockenfutter im Alltag – welche Variante ist praktischer?

Welche Fütterungsform praktischer ist, hängt stark von deinem Alltag ab.

Trockenfutter ist leicht, benötigt keine Kühlung und lässt sich gut transportieren. Das kann bei Reisen, Wanderungen oder längeren Ausflügen praktisch sein.

Nassfutter bringt mehr Gewicht und Volumen mit sich und geöffnete Produkte müssen in der Regel gekühlt werden. Gleichzeitig nimmt dein Hund damit bereits eine größere Menge Wasser auf.

Es gibt deshalb kein allgemeines „praktischer“ – sondern eine Lösung, die besser oder schlechter zu deinem Alltag passt.

Nass- oder Trockenfutter für aktive Hunde?

Aktive Hunde haben häufig einen höheren Energiebedarf. Trockenfutter kann aufgrund seiner hohen Energiedichte praktisch sein, weil große Energiemengen in vergleichsweise kleinen Portionen bereitgestellt werden können.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Nassfutter für aktive Hunde ungeeignet ist. Entscheidend ist, dass die gesamte Energie- und Nährstoffzufuhr zum Bedarf passt.

Nass- oder Trockenfutter bei Übergewicht?

Bei Übergewicht ist nicht die Futterform allein entscheidend, sondern die gesamte Energiezufuhr.

Nassfutter besitzt pro 100 Gramm häufig eine geringere Energiedichte und ermöglicht dadurch größere Futtermengen. Das kann für manche Hunde praktisch sein.

Auch mit Nassfutter kann ein Hund jedoch zunehmen, wenn er dauerhaft mehr Energie bekommt, als er benötigt.

Mehr dazu findest du im Beitrag Übergewicht beim Hund .

Wie wechselst du von Trockenfutter auf Nassfutter oder umgekehrt?

Wenn dein Hund empfindlich auf Futterwechsel reagiert, kann eine schrittweise Umstellung sinnvoll sein.

Mehr dazu erklären wir ausführlich im Ratgeber zur Futterumstellung beim Hund .

Während der Umstellung solltest du unter anderem beobachten:

  • Kotkonsistenz
  • Appetit
  • Futterakzeptanz
  • Gewicht
  • Allgemeinbefinden

Nass- oder Trockenfutter in Stuttgart – was passt zu deinem Alltag?

Auch für Hundehalter in Stuttgart, Stuttgart-Ost und der Region Stuttgart spielt neben der Futterqualität häufig die Alltagstauglichkeit eine Rolle.

Wer viel unterwegs ist, regelmäßig längere Spaziergänge unternimmt oder seinen Hund auf Reisen mitnimmt, empfindet Trockenfutter möglicherweise als besonders praktisch.

Wer dagegen Wert auf eine hohe Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung legt oder dessen Hund Nassfutter deutlich lieber frisst, entscheidet sich möglicherweise eher für Nassfutter.

Bei Pfotenliebe Stuttgart ist uns wichtig, Ernährung nicht in pauschale Kategorien wie „gut“ und „schlecht“ einzuteilen. Entscheidend ist immer, ob die Fütterung zum individuellen Hund und seinem Alltag passt.

Entscheidungshilfe: Nassfutter oder Trockenfutter?

Hohe Wasseraufnahme über die Mahlzeit

Dann kann Nassfutter besonders interessant sein.

Kleines Transportvolumen

Dann kann Trockenfutter besonders praktisch sein.

Lange Haltbarkeit nach dem Öffnen

Hier bietet Trockenfutter meist praktische Vorteile.

Größeres Futtervolumen bei moderater Energiedichte

Hier kann häufig Nassfutter interessant sein.

Hohe Energiedichte in kleiner Portion

Hier kann häufig Trockenfutter Vorteile haben.

Flexibilität im Alltag

Eine Mischfütterung kann eine Möglichkeit sein.

Diese Entscheidungshilfe dient lediglich als Orientierung. Sie ersetzt nicht die Beurteilung des konkreten Futters und des individuellen Hundes.

Weitere Empfehlungen rund um Hundefutter, Leckerlis und Kauartikel

Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen: Auf unserer Website findest du eine Übersicht ausgewählter Kooperationspartner für hochwertiges Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel. Die Übersicht soll dir dabei helfen, unterschiedliche Produkte und Fütterungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Mehr findest du im Bereich Hundefutter sowie unter Leckerlis & Kauartikel .

FAQ – häufige Fragen zu Nassfutter oder Trockenfutter

Was ist gesünder – Nassfutter oder Trockenfutter?

Beide Fütterungsformen können gesund und bedarfsgerecht sein. Entscheidend sind Zusammensetzung, Nährstoffversorgung, Futtermenge und individuelle Verträglichkeit.

Kann ein Hund ausschließlich Nassfutter bekommen?

Ja, wenn das Nassfutter als geeignetes Alleinfuttermittel vorgesehen ist und den individuellen Bedarf des Hundes deckt.

Kann ein Hund ausschließlich Trockenfutter bekommen?

Ja. Ein bedarfsgerecht zusammengesetztes Trockenfutter kann den Hund vollständig versorgen. Frisches Trinkwasser muss jederzeit verfügbar sein.

Was ist besser für Hunde, die wenig trinken?

Nassfutter kann durch seinen hohen Wassergehalt die Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung erhöhen. Ob es insgesamt die bessere Wahl ist, hängt jedoch vom individuellen Hund ab.

Ist Trockenfutter besser für die Zähne?

Normales Trockenfutter ersetzt keine Zahnpflege. Speziell entwickelte Dentalfuttermittel können einen mechanischen Reinigungseffekt besitzen, normale Kroketten verhindern Zahnstein jedoch nicht zuverlässig.

Kann man Nassfutter und Trockenfutter zusammen füttern?

Ja, viele Hunde vertragen eine Mischfütterung problemlos. Wichtig ist, die Gesamtenergiezufuhr korrekt zu berechnen.

Müssen Nassfutter und Trockenfutter getrennt gefüttert werden?

Nein, eine generelle Pflicht zur Trennung gibt es nicht. Entscheidend ist die individuelle Verträglichkeit des Hundes.

Was ist günstiger – Nassfutter oder Trockenfutter?

Trockenfutter ist häufig günstiger pro Tagesration, aber nicht immer. Ein sinnvoller Vergleich berücksichtigt die tatsächlich benötigte Futtermenge und die Kosten pro Tag.

Was ist besser für einen empfindlichen Hund?

Das lässt sich nicht allein anhand der Futterart entscheiden. Wichtig sind die konkrete Zusammensetzung, mögliche Unverträglichkeiten und die individuelle Verdauung.

Kann man von Nassfutter auf Trockenfutter wechseln?

Ja. Bei empfindlichen Hunden kann eine schrittweise Futterumstellung sinnvoll sein, damit sich der Verdauungstrakt an die neue Zusammensetzung gewöhnen kann.

Was macht länger satt – Nassfutter oder Trockenfutter?

Das Sättigungsgefühl hängt von mehreren Faktoren ab. Nassfutter ermöglicht aufgrund seines hohen Wassergehalts häufig größere Portionen, während Trockenfutter energiedichter ist. Entscheidend ist die gesamte Rezeptur.

Was ist besser bei Übergewicht?

Nicht die Futterart allein entscheidet. Entscheidend ist eine passende Energiezufuhr. Nassfutter kann aufgrund seiner geringeren Energiedichte pro 100 Gramm größere Portionen ermöglichen.

Fazit: Nassfutter oder Trockenfutter – beides kann die richtige Wahl sein

Die Frage „Was ist besser – Nassfutter oder Trockenfutter?“ lässt sich nicht mit einem allgemeinen Sieger beantworten. Beide Fütterungsformen können deinen Hund vollständig und bedarfsgerecht versorgen.

Nassfutter bietet einen hohen Wassergehalt und wird von vielen Hunden gerne gefressen. Trockenfutter ist energiedicht, leicht zu lagern und besonders praktisch unterwegs.

Aussagen wie „Trockenfutter ist besser für die Zähne“, „Nassfutter ist immer leichter verdaulich“ oder „Mischfütterung ist automatisch gesünder“ sind zu pauschal.

Entscheidend sind Qualität, Nährstoffversorgung, Energiegehalt, Verträglichkeit und die Bedürfnisse deines Hundes.

Wenn dein Hund mit einem hochwertigen Alleinfuttermittel gesund, gewichtsstabil und beschwerdefrei ist, gibt es keinen Grund, allein aufgrund allgemeiner Futtermythen die Fütterungsart zu wechseln.

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