Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
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Hochwertiges Nassfutter
- Isabel Scheu
- 10.07.2026
- Nassfutter
Hochwertiges Nassfutter für Hunde erkennen – Fleischanteil, Deklaration und Zusatzstoffe
Woran erkennt man eigentlich hochwertiges Nassfutter für Hunde? Wer im Tierfachhandel vor einem Regal voller Dosen steht oder online nach gutem Hundefutter sucht, findet zahlreiche Versprechen: „Premium“, „hoher Fleischanteil“, „getreidefrei“, „ohne Zucker“, „natürlich“, „mit viel Fleisch“ oder „besonders artgerecht“. Doch solche Aussagen auf der Vorderseite einer Verpackung verraten noch nicht, ob das Nassfutter tatsächlich hochwertig und für deinen Hund geeignet ist.
Viele Hundehalter orientieren sich zunächst am Fleischanteil. Andere achten besonders auf eine kurze Zutatenliste, den Verzicht auf Getreide oder einen möglichst hohen Preis. Tatsächlich ist die Beurteilung eines Nassfutters komplexer: Deklaration, Nährstoffversorgung, Zusammensetzung, Energiegehalt, Futterart und individuelle Verträglichkeit müssen gemeinsam betrachtet werden.
In unserer Hundeschule in Stuttgart erleben wir regelmäßig, dass eine hochwertige Verpackung oder Begriffe wie „Premium“ automatisch mit besonders hochwertigem Hundefutter gleichgesetzt werden. Gerade beim Nassfutter lohnt es sich deshalb, die Verpackung umzudrehen und genauer hinzusehen.
In diesem ausführlichen Ratgeber erfährst du, woran du gutes Nassfutter erkennst, wie wichtig der Fleischanteil wirklich ist, was eine transparente Deklaration bedeutet, ob tierische Nebenerzeugnisse schlecht sind, welche Rolle Zucker und Zusatzstoffe spielen und warum ein Alleinfuttermittel nicht mit einem Ergänzungsfuttermittel verwechselt werden sollte.
Kurze Antwort: Hochwertiges Nassfutter erkennst du nicht an einem einzelnen Werbeversprechen. Eine nachvollziehbare Deklaration, geeignete tierische und pflanzliche Zutaten, eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung und die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel sind wesentlich aussagekräftiger. Entscheidend ist außerdem, ob dein Hund das jeweilige Futter gut verträgt.
Hochwertiges Nassfutter erkennen – die wichtigsten Kriterien auf einen Blick
Futterart
Ist das Produkt als Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet?
Deklaration
Sind die verwendeten Zutaten nachvollziehbar beschrieben?
Tierische Zutaten
Sind Tierarten und verwendete Bestandteile möglichst genau angegeben?
Fleischanteil
Nicht nur die Prozentzahl zählt, sondern welche tierischen Bestandteile enthalten sind und wie die gesamte Rezeptur aufgebaut ist.
Nährstoffversorgung
Die Versorgung sollte zur Lebensphase und zum individuellen Bedarf des Hundes passen.
Energiegehalt
Die Energiedichte muss zur benötigten Futtermenge und zum individuellen Hund passen.
Zusatzstoffe
Zusatzstoffe nicht pauschal bewerten, sondern Funktion und Notwendigkeit berücksichtigen.
Verträglichkeit
Auch ein überzeugend zusammengesetztes Futter muss zum individuellen Hund passen.
Die Deklaration – transparente Angaben statt Marketingversprechen
Die Deklaration des Hundefutters gehört zu den wichtigsten Informationsquellen auf der Verpackung. Sie hilft dir dabei nachzuvollziehen, welche Zutaten tatsächlich verwendet wurden.
Dabei gilt nicht automatisch: Je länger oder detaillierter die Zutatenliste, desto besser das Futter. Eine möglichst nachvollziehbare Angabe kann dir jedoch helfen, verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen.
Statt dich ausschließlich von Aussagen auf der Vorderseite der Dose leiten zu lassen, solltest du deshalb prüfen, welche tierischen und pflanzlichen Zutaten tatsächlich aufgeführt werden, wie genau sie bezeichnet sind und welche weiteren Informationen der Hersteller zur Zusammensetzung liefert.
Fleischanteil – ist mehr Fleisch automatisch besser?
Der Fleischanteil ist eines der bekanntesten Kriterien beim Kauf von Nassfutter. Viele Produkte werben deshalb prominent mit hohen Prozentangaben. Ein hoher Anteil tierischer Zutaten kann interessant sein, ist aber allein noch kein Beweis für ein hochwertiges oder bedarfsgerechtes Futter.
Entscheidend ist unter anderem, welche tierischen Bestandteile enthalten sind. Muskelfleisch, Herz, Leber und andere Innereien besitzen unterschiedliche Nährstoffprofile und können verschiedene Aufgaben innerhalb einer ausgewogenen Rezeptur erfüllen.
Statt ausschließlich nach einer möglichst hohen Prozentzahl zu suchen, solltest du deshalb prüfen, welche tierischen Zutaten enthalten sind und wie die gesamte Ration zusammengesetzt ist.
Tierische Nebenerzeugnisse – schlechter als Muskelfleisch?
Der Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ wird von Hundehaltern häufig kritisch betrachtet. Er bedeutet jedoch nicht automatisch, dass minderwertige oder für den Hund ungeeignete Bestandteile enthalten sind.
Auch ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile können zu entsprechenden Kategorien gehören. Innereien wie beispielsweise Leber oder Herz liefern wichtige Nährstoffe und können Bestandteil einer ausgewogenen Hundefütterung sein.
Für dich als Hundehalter ist deshalb vor allem die Transparenz der Deklaration interessant: Je genauer erkennbar ist, welche Bestandteile verarbeitet wurden, desto leichter lässt sich das Produkt nachvollziehen und vergleichen.
Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel – ein entscheidender Unterschied
Ein Punkt wird beim Kauf von Nassfutter häufig übersehen: Nicht jede Dose ist automatisch dafür gedacht, deinen Hund dauerhaft vollständig zu ernähren.
Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, bei bestimmungsgemäßer Fütterung den täglichen Nährstoffbedarf des Hundes zu decken. Ein Ergänzungsfuttermittel dagegen ist zur Ergänzung einer Gesamtration gedacht.
Deshalb solltest du bereits vor dem Kauf prüfen, wie das Produkt gekennzeichnet ist. Gerade Produkte mit einer sehr überschaubaren Zutatenliste können appetitlich und hochwertig wirken, müssen aber nicht automatisch als vollständige dauerhafte Ernährung konzipiert sein.
Nährstoffversorgung – gutes Nassfutter besteht aus mehr als Fleisch
Hunde benötigen nicht einfach nur „viel Fleisch“. Sie benötigen eine bedarfsgerechte Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen. Dazu gehören unter anderem Proteine, Fette, Mineralstoffe und Vitamine.
Deshalb kann eine Dose mit beeindruckend hohem Fleischanteil ernährungsphysiologisch trotzdem weniger geeignet sein, wenn die Gesamtration nicht ausgewogen zusammengesetzt ist.
Für die dauerhafte Fütterung ist die Gesamtversorgung entscheidender als ein einzelner werbewirksamer Bestandteil.
Analytische Bestandteile – was bedeuten Rohprotein, Rohfett und Rohasche?
Zusätzlich zur Zusammensetzung findest du auf Hundefutter Angaben zu den analytischen Bestandteilen. Dazu gehören typischerweise Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche.
Diese Werte liefern zusätzliche Informationen über die Zusammensetzung des Futters, sollten aber nicht isoliert beurteilt werden. Besonders beim Vergleich von Nass- und Trockenfutter muss der unterschiedliche Wassergehalt berücksichtigt werden.
Ein direkter Vergleich einzelner Prozentwerte kann deshalb irreführend sein, wenn zwei Produkte einen deutlich unterschiedlichen Feuchtigkeitsgehalt besitzen.
Feuchtigkeitsgehalt – warum Wasser im Nassfutter dazugehört
Nassfutter besitzt naturgemäß einen hohen Wasseranteil. Dieser ist kein Hinweis darauf, dass ein Produkt automatisch „gestreckt“ oder minderwertig ist, sondern ein typisches Merkmal dieser Fütterungsform.
Der hohe Feuchtigkeitsgehalt trägt gleichzeitig zur Flüssigkeitsaufnahme bei. Er beeinflusst außerdem die Energiedichte: Nassfutter liefert pro 100 Gramm häufig weniger Energie als Trockenfutter, weil ein großer Anteil des Produktgewichtes aus Wasser besteht.
Zucker im Nassfutter – ist zuckerfrei automatisch hochwertiger?
Zugesetzter Zucker ist für eine bedarfsgerechte Hundeernährung grundsätzlich nicht erforderlich. Deshalb achten viele Hundehalter bewusst auf Nassfutter ohne Zuckerzusatz.
Trotzdem gilt: Ein zuckerfreies Nassfutter ist nicht automatisch ein hochwertiges Nassfutter. Auch hier muss die gesamte Rezeptur beurteilt werden.
Außerdem können Zuckerquellen unter verschiedenen Bezeichnungen auftreten. Wie du diese auf einer Zutatenliste erkennst, erklären wir ausführlich im Beitrag Zucker im Nassfutter .
Zusatzstoffe – nicht jeder Zusatzstoff ist schlecht
„Ohne Zusatzstoffe“ klingt für viele Hundehalter automatisch hochwertig. Doch auch hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.
Zusatzstoffe können unterschiedliche Funktionen erfüllen. Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können beispielsweise eingesetzt werden, um eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung sicherzustellen.
Deshalb ist nicht die bloße Anwesenheit eines Zusatzstoffes entscheidend, sondern welcher Stoff eingesetzt wird, warum er enthalten ist und wie die gesamte Rezeptur aufgebaut ist.
Getreidefrei – wirklich ein Qualitätsmerkmal?
Getreidefreies Nassfutter wird häufig als besonders hochwertig vermarktet. Für die generelle Qualität eines Hundefutters ist „getreidefrei“ allein jedoch kein ausreichendes Kriterium.
Bei einer bekannten Unverträglichkeit gegen eine bestimmte Zutat kann deren Vermeidung selbstverständlich sinnvoll sein. Für einen gesunden Hund bedeutet ein Futter mit geeignetem Getreide jedoch nicht automatisch, dass es minderwertiger ist.
Herstellung und Verarbeitung von Nassfutter
Nassfutter muss so hergestellt und verpackt werden, dass es bis zum Öffnen sicher gelagert werden kann. Dabei spielt die thermische Verarbeitung eine wichtige Rolle.
Aussagen wie „besonders schonend gegart“ können interessant sein, sollten aber ebenfalls nicht isoliert als Qualitätsgarantie betrachtet werden. Entscheidend bleibt das fertige Produkt mit seiner gesamten Nährstoffzusammensetzung.
Energiedichte und Fütterungsmenge – häufig unterschätzte Qualitätskriterien
Zwei Nassfuttersorten können auf den ersten Blick ähnlich aussehen und trotzdem unterschiedlich viel Energie liefern. Deshalb ist die empfohlene Tagesration ebenfalls interessant.
Die passende Futtermenge hängt unter anderem von Körpergewicht, Aktivität, Alter, Kastrationsstatus, Körperkondition und individueller Stoffwechsellage ab. Herstellerangaben sind deshalb eine Orientierung und keine für jeden Hund identische Vorgabe.
Ist teures Nassfutter automatisch hochwertiger?
Nein. Ein höherer Preis kann durch hochwertige oder besonders erzeugte Rohstoffe, kleinere Produktionsmengen, Zertifizierungen oder aufwendigere Herstellung entstehen. Gleichzeitig beeinflussen aber auch Verpackung, Vertrieb und Marketing den Verkaufspreis.
Deshalb solltest du die Qualität nicht am Preisschild festmachen. Ein günstigeres Alleinfuttermittel kann grundsätzlich bedarfsgerecht zusammengesetzt sein, während ein teures Produkt nicht automatisch optimal zu jedem Hund passen muss.
Verträglichkeit – das beste Nassfutter muss zu deinem Hund passen
Selbst ein Futter mit überzeugender Deklaration und bedarfsgerechter Zusammensetzung ist nicht automatisch für jeden Hund gleichermaßen geeignet.
Achte deshalb auch darauf, wie dein Hund das Futter verträgt. Kotkonsistenz, Körpergewicht, Futterakzeptanz und allgemeines Wohlbefinden können wichtige Hinweise geben.
Anhaltender Durchfall, Erbrechen, deutliche Gewichtsveränderungen, Hautprobleme oder andere gesundheitliche Auffälligkeiten sollten jedoch nicht ausschließlich durch einen Futterwechsel behandelt, sondern tierärztlich abgeklärt werden.
Premium, natürlich und artgerecht – Vorsicht bei Marketingbegriffen
Die Vorderseite einer Nassfutterdose soll vor allem Aufmerksamkeit erzeugen. Bilder von Fleisch, Gemüse und Kräutern sowie Begriffe wie „Premium“, „natürlich“ oder „mit viel Fleisch“ können deshalb einen hochwertigen Eindruck vermitteln.
Für deine Kaufentscheidung sind die tatsächlichen Produktinformationen jedoch wesentlich wichtiger. Prüfe deshalb zuerst die Kennzeichnung und Zusammensetzung und lass dich nicht ausschließlich von Verpackungsdesign oder Werbeaussagen leiten.
Hochwertiges Nassfutter kaufen – dein schneller Futtercheck
- Ist das Produkt als Alleinfuttermittel gekennzeichnet?
- Sind die verwendeten Zutaten nachvollziehbar deklariert?
- Welche tierischen Zutaten werden tatsächlich verwendet?
- Wie ist die gesamte Nährstoffzusammensetzung aufgebaut?
- Welche analytischen Bestandteile sind angegeben?
- Welche Zusatzstoffe enthält das Produkt und welche Funktion haben sie?
- Wie hoch ist der Energiegehalt?
- Welche Tagesration wird empfohlen?
- Passt das Futter zum individuellen Bedarf deines Hundes?
- Wie gut verträgt dein Hund das Produkt?
Häufige Fehler beim Kauf von Nassfutter
Nur auf den Fleischanteil achten
Eine hohe Prozentzahl allein garantiert keine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Teuer mit hochwertig gleichsetzen
Der Preis allein ist kein Qualitätsbeweis.
Alleinfutter und Ergänzungsfutter verwechseln
Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Tierische Nebenerzeugnisse pauschal ablehnen
Auch wertvolle Innereien können dazugehören.
„Getreidefrei“ automatisch für besser halten
Entscheidend ist die gesamte Rezeptur.
Zusatzstoffe grundsätzlich negativ bewerten
Manche sind Bestandteil einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung.
Nur die Vorderseite lesen
Die tatsächlichen Produktinformationen findest du vor allem in der Kennzeichnung.
Hochwertiges Nassfutter für Hunde in Stuttgart auswählen
Die Auswahl an Hundefutter in Stuttgart ist groß: Tierfachhandel, kleinere Fachgeschäfte, Onlineshops und Direktanbieter bieten unterschiedlichste Nassfuttersorten an.
Hundehalter aus Stuttgart-Ost, Fellbach, Esslingen, Waiblingen, Ludwigsburg und der Region Stuttgart stehen deshalb vor derselben Frage: Welches Nassfutter ist tatsächlich hochwertig und welches passt zum eigenen Hund?
Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart erleben wir, dass sich viele Halter zunächst an Marken, Preis oder Werbeversprechen orientieren. Ein systematischer Vergleich von Deklaration, Nährstoffzusammensetzung, Fütterungsmenge und Verträglichkeit ist jedoch wesentlich aussagekräftiger.
Weitere Empfehlungen rund um Hundefutter, Leckerlis und Kauartikel
Auch beim Thema Ernährung setzen wir auf Qualität und Vertrauen: Auf unserer Website findest du eine Übersicht unserer sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner für Hundefutter sowie Leckerlis und Kauartikel.
Mehr findest du im Bereich Hundefutter sowie unter Leckerlis & Kauartikel .
FAQ – häufige Fragen zu hochwertigem Nassfutter
Woran erkenne ich hochwertiges Nassfutter?
Achte auf die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel, eine nachvollziehbare Deklaration, die Nährstoffzusammensetzung, den Energiegehalt und die individuelle Verträglichkeit.
Wie hoch sollte der Fleischanteil bei gutem Nassfutter sein?
Eine allgemeingültige Mindestprozentzahl, ab der Nassfutter automatisch hochwertig ist, gibt es nicht. Die Art der tierischen Zutaten und die gesamte Nährstoffversorgung sind wichtiger als eine einzelne Prozentangabe.
Ist Nassfutter mit 70 Prozent Fleisch automatisch gut?
Nein. 70 Prozent tierische Zutaten können interessant sein, sagen allein aber noch nicht aus, ob das Futter bedarfsgerecht zusammengesetzt ist.
Sind tierische Nebenerzeugnisse schlecht?
Nicht grundsätzlich. Auch ernährungsphysiologisch wertvolle Innereien können dazugehören. Eine transparente Angabe der verwendeten Bestandteile erleichtert die Beurteilung.
Ist Nassfutter ohne Zucker besser?
Zugesetzter Zucker ist für eine bedarfsgerechte Hundeernährung nicht erforderlich. Trotzdem macht der Verzicht auf Zucker allein ein Futter noch nicht hochwertig.
Ist getreidefreies Nassfutter hochwertiger?
Nicht automatisch. Bei bestimmten Unverträglichkeiten kann getreidefreies Futter sinnvoll sein. Für die generelle Futterqualität ist dieses Merkmal allein jedoch nicht entscheidend.
Ist teures Nassfutter besser als günstiges?
Nicht zwangsläufig. Der Preis wird neben den Rohstoffen auch durch Herstellung, Verpackung, Vertrieb und Marketing beeinflusst.
Muss hochwertiges Nassfutter Zusatzstoffe enthalten?
Das hängt von der Rezeptur ab. Bestimmte zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente können für die bedarfsgerechte Zusammensetzung eines Futters notwendig sein.
Was ist wichtiger – Zutatenliste oder Fleischanteil?
Beides sollte im Zusammenhang mit der gesamten Rezeptur betrachtet werden. Der Fleischanteil allein reicht für eine Qualitätsbeurteilung nicht aus.
Was bedeutet Alleinfuttermittel bei Nassfutter?
Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, den Hund bei bestimmungsgemäßer Fütterung mit den erforderlichen Nährstoffen zu versorgen.
Kann hochwertiges Nassfutter auch günstig sein?
Ja. Der Verkaufspreis allein erlaubt keine zuverlässige Aussage über die ernährungsphysiologische Qualität.
Wie erkenne ich schlechtes Nassfutter?
Statt ein Produkt anhand eines einzelnen Merkmals als „schlecht“ einzustufen, solltest du prüfen, ob es zum vorgesehenen Fütterungszweck und zum individuellen Hund passt, wie es deklariert ist und ob eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet ist.
Welches Nassfutter ist das beste für meinen Hund?
Ein allgemeingültig bestes Nassfutter gibt es nicht. Entscheidend sind unter anderem Lebensphase, Energiebedarf, individuelle Verträglichkeit und die bedarfsgerechte Zusammensetzung.
Kann ich Nassfutter und Trockenfutter kombinieren?
Grundsätzlich ist eine Mischfütterung möglich. Dabei muss die Gesamtfuttermenge so angepasst werden, dass Energie- und Nährstoffzufuhr zum individuellen Bedarf des Hundes passen.
Fazit: Hochwertiges Nassfutter erkennst du an der Gesamtrezeptur
Hochwertiges Nassfutter lässt sich nicht an einem einzigen Merkmal erkennen. Ein hoher Fleischanteil kann interessant sein, reicht für eine fundierte Beurteilung aber ebenso wenig aus wie die Aussagen „ohne Zucker“, „getreidefrei“, „Premium“ oder „natürlich“.
Besonders wichtig sind eine nachvollziehbare Deklaration, eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel, ein zum Hund passender Energiegehalt und die individuelle Verträglichkeit.
Wenn du diese Kriterien gemeinsam betrachtest, kannst du verschiedene Nassfuttersorten deutlich sachlicher vergleichen und musst dich nicht ausschließlich auf Werbeversprechen verlassen.
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Praktische Empfehlungen
Meine Nassfutter-Empfehlungen für deinen Hund
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