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Trockenfutter und Nassfutter

  • Isabel Scheu
  • 15.06.2026
  • Trockenfutter

Trockenfutter oder Nassfutter – was ist besser für deinen Hund?

Trockenfutter oder Nassfutter – kaum eine Frage rund um die Hundeernährung wird so häufig und teilweise so emotional diskutiert. Die einen füttern ausschließlich Trockenfutter, andere sind überzeugt, dass nur Nassfutter eine gute Ernährung für Hunde sein kann. Dazwischen stehen viele Hundehalter und fragen sich: Was ist wirklich besser für meinen Hund – Trockenfutter oder Nassfutter?

In unserer Hundeschule in Stuttgart begegnet uns diese Frage regelmäßig. Dabei zeigt sich schnell: Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Denn die Futterform allein entscheidet nicht darüber, ob ein Hund gut ernährt wird. Ein hochwertiges, bedarfsdeckendes Trockenfutter kann ebenso geeignet sein wie ein hochwertiges Nassfutter.

Entscheidend sind vielmehr die Zusammensetzung des Futters, seine Nährstoffversorgung, die individuelle Verträglichkeit, der Energiebedarf des Hundes und natürlich die Frage, ob das gewählte Futter überhaupt als vollständige Ration geeignet ist.

Gleichzeitig gibt es zwischen Trocken- und Nassfutter deutliche Unterschiede. Wassergehalt, Energiedichte, Portionsgröße, Lagerung, Akzeptanz und Handhabung unterscheiden sich teilweise erheblich.

In diesem ausführlichen Vergleich erfährst du, welche Vor- und Nachteile Trockenfutter und Nassfutter haben, welche Futterart besser zu welchem Hund passen kann, was beim Wasserbedarf wichtig ist, ob Trockenfutter wirklich die Zähne reinigt, ob Mischfütterung möglich ist und worauf du bei der Auswahl eines guten Hundefutters achten solltest.

Kurze Antwort: Trockenfutter und Nassfutter können beide eine geeignete Ernährung für Hunde darstellen. Nassfutter liefert über die Nahrung deutlich mehr Flüssigkeit, während Trockenfutter meist energiedichter, leichter zu portionieren und praktischer aufzubewahren ist. Entscheidend ist nicht „Dose oder Sack“, sondern ob das konkrete Futter bedarfsdeckend, gut verträglich und für deinen Hund geeignet ist.

Trockenfutter vs. Nassfutter – die wichtigsten Unterschiede

Feuchtigkeit

Nassfutter enthält erheblich mehr Wasser als Trockenfutter und trägt dadurch stärker zur Flüssigkeitsaufnahme über das Futter bei.

Energiedichte

Trockenfutter liefert aufgrund seines geringen Wassergehalts pro Gramm meist deutlich mehr Energie als Nassfutter.

Portionsgröße

Von Nassfutter werden aufgrund des hohen Wasseranteils häufig größere Mengen benötigt, um dieselbe Energiemenge zu liefern.

Haltbarkeit

Trockenfutter lässt sich nach dem Öffnen meist unkomplizierter lagern. Geöffnetes Nassfutter muss entsprechend den Herstellerangaben aufbewahrt werden.

Akzeptanz

Viele Hunde finden Nassfutter aufgrund von Geruch und Konsistenz besonders attraktiv. Das ist jedoch individuell.

Alltag

Trockenfutter ist unterwegs und beim Portionieren häufig praktischer, während Nassfutter andere Vorteile bieten kann.

Was ist der Unterschied zwischen Trockenfutter und Nassfutter?

Der offensichtlichste Unterschied ist der Wassergehalt. Nassfutter besteht zu einem großen Anteil aus Feuchtigkeit, während Trockenfutter nur einen vergleichsweise geringen Feuchtigkeitsanteil enthält.

Dieser Unterschied beeinflusst nicht nur die Flüssigkeitsaufnahme, sondern auch Energiedichte und Portionsgröße. Wasser liefert keine Kalorien. Deshalb ist ein Trockenfutter pro 100 Gramm in der Regel deutlich energiereicher als ein Nassfutter.

Genau deshalb solltest du beispielsweise 200 Gramm Trockenfutter niemals direkt mit 200 Gramm Nassfutter vergleichen. Entscheidend ist, wie viel Energie und welche Nährstoffe die jeweilige Portion liefert.

Welche Vorteile hat Trockenfutter?

Trockenfutter kann im Alltag einige praktische Vorteile bieten:

  • vergleichsweise einfache Portionierung
  • praktische Lagerung
  • geringes Gewicht im Verhältnis zur enthaltenen Energie
  • gut für Reisen und unterwegs geeignet
  • häufig geringere Kosten pro gelieferter Energiemenge
  • kann teilweise als Teil der Tagesration im Training eingesetzt werden

Gerade für Hundehalter, die viel unterwegs sind oder Futter portioniert zum Training mitnehmen möchten, kann Trockenfutter deshalb praktisch sein.

Welche Nachteile hat Trockenfutter?

Der größte Unterschied zum Nassfutter ist der geringe Feuchtigkeitsgehalt. Ein Hund, der ausschließlich Trockenfutter bekommt, muss einen größeren Anteil seines Wasserbedarfs durch Trinken decken.

Deshalb sollte bei Trockenfütterung jederzeit ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag über Trockenfutter und Trinken .

Ein weiterer Punkt ist die hohe Energiedichte. Bereits vergleichsweise kleine Mengen können viele Kalorien liefern. Wird Trockenfutter nur nach Augenmaß portioniert, kann die tatsächliche Energieaufnahme deshalb schnell unterschätzt werden.

Welche Vorteile hat Nassfutter?

Nassfutter kann unter anderem folgende Vorteile bieten:

  • hoher Feuchtigkeitsgehalt
  • zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung
  • für viele Hunde attraktive Konsistenz und intensiver Geruch
  • bei Kauproblemen teilweise leichter aufzunehmen
  • aufgrund des Wassergehalts geringere Energiedichte pro Gramm

Besonders bei Hunden, die von sich aus wenig trinken, kann der hohe Wasseranteil des Nassfutters ein praktischer Vorteil sein.

Welche Nachteile hat Nassfutter?

Nassfutter ist nach dem Öffnen weniger unkompliziert zu lagern als Trockenfutter. Angebrochene Verpackungen müssen entsprechend den Herstellerangaben aufbewahrt und innerhalb der empfohlenen Zeit verbraucht werden.

Aufgrund des hohen Wasseranteils werden außerdem häufig größere Futtermengen benötigt. Das kann insbesondere bei großen Hunden Auswirkungen auf Kosten, Lagerplatz und Verpackungsmenge haben.

Diese Punkte machen Nassfutter jedoch nicht schlechter. Sie betreffen hauptsächlich die praktische Handhabung.

Was ist gesünder – Trockenfutter oder Nassfutter?

Keine der beiden Futterformen ist grundsätzlich gesünder. Entscheidend ist die Qualität und ernährungsphysiologische Eignung des konkreten Futters.

Wichtig ist zunächst, ob es sich um ein geeignetes Alleinfuttermittel handelt, das den täglichen Nährstoffbedarf des Hundes bei bestimmungsgemäßer Fütterung decken soll.

Darüber hinaus solltest du die Deklaration des Hundefutters aufmerksam lesen und prüfen, ob das Produkt zu deinem Hund, seiner Lebensphase und seinen individuellen Bedürfnissen passt.

Ist ein hoher Fleischanteil automatisch ein Zeichen für gutes Hundefutter?

Ein möglichst hoher Fleischanteil klingt zunächst überzeugend, reicht als Qualitätskriterium allein jedoch nicht aus.

Entscheidend ist nicht nur die Menge einzelner Zutaten, sondern ob die gesamte Rezeptur eine bedarfsgerechte Versorgung mit Protein, Fett, Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren essenziellen Nährstoffen ermöglicht.

Auch eine beeindruckende Prozentzahl auf der Verpackung ersetzt deshalb keine Betrachtung der gesamten Zusammensetzung.

Enthält Trockenfutter automatisch mehr Kohlenhydrate?

Viele Trockenfutter enthalten aufgrund des Herstellungsverfahrens stärkereiche Zutaten. Wie hoch der tatsächliche Kohlenhydratanteil ist, hängt jedoch von der konkreten Rezeptur ab.

Gleichzeitig ist ein Futter nicht automatisch minderwertig, nur weil es Kohlenhydrate enthält. Entscheidend sind Menge, Qualität, Verträglichkeit und die ernährungsphysiologische Gesamtkonzeption.

Reinigt Trockenfutter wirklich die Zähne?

Einer der bekanntesten Mythen lautet: „Trockenfutter reinigt beim Kauen automatisch die Zähne.“ So einfach ist es nicht.

Viele Kroketten zerbrechen beim Kauen relativ schnell. Dadurch entsteht nicht zwangsläufig eine ausreichende mechanische Reinigung der Zahnoberflächen.

Trockenfutter sollte deshalb nicht als Ersatz für eine geeignete Zahnpflege betrachtet werden. Mehr dazu findest du im Beitrag über Zahnpflege durch Kauen .

Brauchen Hunde bei Trockenfutter mehr Trinkwasser?

Ein Hund, der Trockenfutter bekommt, nimmt über seine Nahrung wesentlich weniger Wasser auf als ein Hund, dessen Ration überwiegend aus Nassfutter besteht.

Entsprechend muss ein größerer Anteil des Flüssigkeitsbedarfs über das Trinken gedeckt werden. Frisches Wasser sollte deshalb unabhängig von der Futterform jederzeit verfügbar sein.

Wie viel ein Hund tatsächlich trinkt, hängt unter anderem von Futter, Aktivität, Temperatur und individuellen Faktoren ab.

Ist Nassfutter besser für die Nieren?

Diese Frage lässt sich nicht allein über die Futterform beantworten. Der höhere Wassergehalt von Nassfutter kann die Flüssigkeitsaufnahme unterstützen.

Bei einer bestehenden Nierenerkrankung sind jedoch weitere Faktoren der Ernährung entscheidend. Ein normales Nassfutter ist deshalb nicht automatisch ein geeignetes Nierenfutter.

Bei diagnostizierten Nierenerkrankungen sollte die Fütterung individuell mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.

Was ist leichter verdaulich – Trockenfutter oder Nassfutter?

Auch die Verdaulichkeit lässt sich nicht pauschal an der Futterform festmachen. Sie hängt stark von den verwendeten Rohstoffen, der Verarbeitung, der Zusammensetzung und vom individuellen Hund ab.

Ein Hund kann ein bestimmtes Nassfutter hervorragend vertragen und auf ein anderes mit Verdauungsproblemen reagieren. Dasselbe gilt für Trockenfutter.

Deshalb ist die Aussage „Nassfutter ist immer leichter verdaulich“ ebenso zu pauschal wie die gegenteilige Behauptung.

Trockenfutter oder Nassfutter für mäkelige Hunde?

Viele wählerische Hunde bevorzugen Nassfutter, weil Geruch und Konsistenz besonders attraktiv sein können. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder mäkelige Hund automatisch Nassfutter benötigt.

Häufig wechselnde Futtersorten können bei manchen Hunden außerdem dazu führen, dass sie lernen, auf eine vermeintlich attraktivere Alternative zu warten.

Plötzlich auftretende oder ausgeprägte Futterverweigerung sollte dagegen nicht vorschnell als Mäkeligkeit abgetan werden, da auch gesundheitliche Ursachen möglich sind.

Was eignet sich besser für ältere Hunde?

Bei älteren Hunden kann Nassfutter beispielsweise dann praktisch sein, wenn das Kauen harter Kroketten Schwierigkeiten bereitet oder eine höhere Flüssigkeitsaufnahme erwünscht ist.

Ein gesunder älterer Hund, der Trockenfutter gut frisst und verträgt, muss jedoch nicht allein aufgrund seines Alters auf Nassfutter umgestellt werden.

Mehr über die Ernährung älterer Hunde findest du im Beitrag über die richtige Ernährung von Seniorenhunden .

Kann man Trockenfutter und Nassfutter mischen?

Ja, Trockenfutter und Nassfutter können grundsätzlich kombiniert werden. Die Behauptung, beide Futterarten dürften aufgrund unterschiedlicher Verdauungszeiten niemals gemeinsam gefüttert werden, ist in dieser pauschalen Form nicht haltbar.

Entscheidend ist vielmehr, dass dein Hund die Kombination verträgt und die gesamte Tagesration hinsichtlich Energie und Nährstoffen passt.

Du kannst beispielsweise einen Teil der Tagesenergie über Trockenfutter und einen anderen Teil über Nassfutter anbieten. Wichtig ist, nicht einfach die vollständige Tagesration beider Produkte zusammenzugeben.

Wie berechnet man die Futtermenge bei Mischfütterung?

Bei Mischfütterung solltest du nicht einfach „eine halbe Portion Trockenfutter plus eine halbe Dose“ nach Gefühl kombinieren.

Sinnvoller ist es, die benötigte Tagesenergie deines Hundes aufzuteilen. Soll beispielsweise ungefähr die Hälfte der Energie aus Trockenfutter und die andere Hälfte aus Nassfutter stammen, werden die jeweiligen Futtermengen anhand ihrer Energiedichte berechnet.

Mehr über die Berechnung findest du in unserem Beitrag Wie viel Futter braucht mein Hund? .

Wie stelle ich von Trockenfutter auf Nassfutter um?

Manche Hunde vertragen einen direkten Wechsel problemlos, andere reagieren auf schnelle Veränderungen mit weichem Kot, Blähungen oder Durchfall.

Gerade bei empfindlichen Hunden kann deshalb eine schrittweise Futterumstellung sinnvoll sein.

Beobachte während der Umstellung Kotkonsistenz, Appetit, Allgemeinbefinden und individuelle Verträglichkeit.

Trockenfutter oder Nassfutter – was passt besser zu meinem Hund?

Trinkverhalten

Trinkt dein Hund zuverlässig oder nimmt er von sich aus eher wenig Flüssigkeit auf?

Futterakzeptanz

Frisst dein Hund beide Varianten gerne oder bevorzugt er deutlich eine Futterform?

Verträglichkeit

Entscheidend ist, wie dein Hund die konkrete Rezeptur verträgt.

Gesundheit

Erkrankungen können besondere Anforderungen an Zusammensetzung und Futterform stellen.

Gewichtsmanagement

Energiedichte und Portionsgröße können bei der Gewichtskontrolle eine Rolle spielen.

Dein Alltag

Lagerung, Reisen, Training und Portionierung dürfen bei der Entscheidung ebenfalls berücksichtigt werden.

Trockenfutter oder Nassfutter für Hunde in Stuttgart?

Auch für Hundehalter in Stuttgart und der Region Stuttgart sollte die Entscheidung nicht nach einem allgemeinen Ernährungstrend getroffen werden. Der individuelle Alltag des Hundes ist entscheidender.

Wer regelmäßig längere Touren durch den Rotwildpark, den Schurwald, rund um den Bärensee oder durch die Stuttgarter Weinberge unternimmt, hat möglicherweise andere praktische Anforderungen an Futter, Transport und Energieversorgung als ein Hund-Mensch-Team mit überwiegend kurzen Stadtspaziergängen.

Gerade unterwegs kann Trockenfutter praktisch sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass es deshalb ernährungsphysiologisch besser ist. Die Futterform sollte immer zum gesamten Alltag und zum jeweiligen Hund passen.

Die häufigsten Mythen über Trockenfutter und Nassfutter

„Nassfutter ist immer gesünder“

Nein. Der hohe Wasseranteil ist ein Unterschied, sagt aber allein nichts über die gesamte ernährungsphysiologische Qualität aus.

„Trockenfutter reinigt die Zähne“

Normales Trockenfutter ersetzt keine gezielte Zahnpflege.

„Nassfutter macht dick“

Gewichtszunahme entsteht durch eine langfristig zu hohe Energiezufuhr, nicht allein durch die Futterform.

„Trockenfutter und Nassfutter darf man nicht mischen“

Eine Kombination ist grundsätzlich möglich, wenn die gesamte Ration passt und vom Hund vertragen wird.

„Getreidefrei ist immer besser“

Ein getreidefreies Futter ist nicht automatisch hochwertiger.

„Viel Fleisch bedeutet automatisch gutes Futter“

Entscheidend ist die gesamte bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, nicht eine einzelne Prozentzahl auf der Verpackung.

Checkliste: Welches Futter passt besser zu deinem Hund?

Bevor du dich entscheidest, prüfe folgende Punkte:

  • Handelt es sich um ein geeignetes Alleinfuttermittel?
  • Passt das Futter zur Lebensphase deines Hundes?
  • Verträgt dein Hund die Rezeptur?
  • Wie ist sein Trinkverhalten?
  • Wie hoch ist die Energiedichte?
  • Passt die Futtermenge zu seinem Energiebedarf?
  • Bleibt sein Körpergewicht stabil?
  • Wie ist seine Körperkondition?
  • Frisst dein Hund das Futter gerne?
  • Passt die Futterform zu eurem Alltag?

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Weitere Informationen findest du im Bereich Hundefutter sowie unter Leckerlis & Kauartikel .

FAQ – häufige Fragen zu Trockenfutter und Nassfutter

Was ist besser für Hunde – Trockenfutter oder Nassfutter?

Keine Futterform ist grundsätzlich besser. Entscheidend sind eine bedarfsgerechte Zusammensetzung, Verträglichkeit und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.

Ist Nassfutter gesünder als Trockenfutter?

Nicht automatisch. Nassfutter enthält deutlich mehr Wasser, die gesundheitliche Eignung hängt jedoch von der gesamten Rezeptur ab.

Ist Trockenfutter ungesund für Hunde?

Trockenfutter ist nicht grundsätzlich ungesund. Ein geeignetes, bedarfsdeckendes und gut verträgliches Trockenfutter kann als tägliche Ernährung eingesetzt werden.

Kann man Trockenfutter und Nassfutter mischen?

Ja. Beide Futterformen können grundsätzlich kombiniert werden, sofern dein Hund die Mischung verträgt und die gesamte Tagesration hinsichtlich Energie und Nährstoffen passt.

Sollte man Trockenfutter morgens und Nassfutter abends geben?

Das ist grundsätzlich möglich. Es gibt keine allgemeine Regel, dass beide Futterarten zu bestimmten Tageszeiten getrennt werden müssen.

Braucht mein Hund bei Trockenfutter mehr Wasser?

Da Trockenfutter deutlich weniger Feuchtigkeit enthält, muss ein größerer Anteil des Wasserbedarfs über das Trinken gedeckt werden.

Ist Nassfutter besser für Hunde, die wenig trinken?

Nassfutter erhöht die Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung und kann deshalb bei wenig trinkenden Hunden praktisch sein.

Ist Trockenfutter gut für die Zähne?

Normales Trockenfutter sollte nicht als Ersatz für gezielte Zahnpflege betrachtet werden. Das Kauen von Kroketten allein gewährleistet keine ausreichende Zahnreinigung.

Ist Nassfutter besser für ältere Hunde?

Es kann beispielsweise bei Kauproblemen oder zur Unterstützung der Flüssigkeitsaufnahme praktisch sein. Ein gesunder Senior muss jedoch nicht allein aufgrund seines Alters Nassfutter bekommen.

Was ist leichter verdaulich – Trockenfutter oder Nassfutter?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Verdaulichkeit hängt von Rezeptur, Rohstoffen, Verarbeitung und der individuellen Verträglichkeit des Hundes ab.

Macht Nassfutter Hunde dick?

Nicht die Futterform entscheidet über Gewichtszunahme, sondern vor allem die gesamte Energieaufnahme im Verhältnis zum Energiebedarf.

Was ist günstiger – Trockenfutter oder Nassfutter?

Trockenfutter ist pro gelieferter Energiemenge häufig günstiger. Der tatsächliche Tagespreis hängt jedoch vom Produkt, Energiebedarf und der notwendigen Futtermenge ab.

Fazit: Trockenfutter oder Nassfutter? Dein Hund entscheidet mit

Trockenfutter oder Nassfutter – einen grundsätzlichen Gewinner gibt es nicht. Beide Futterformen können Hunde bedarfsgerecht ernähren, wenn Zusammensetzung und Futtermenge zum jeweiligen Hund passen.

Nassfutter punktet insbesondere mit seinem hohen Feuchtigkeitsgehalt. Trockenfutter ist dagegen energiedichter, kompakter und für viele Hundehalter besonders praktisch bei Lagerung, Portionierung und unterwegs.

Lass dich deshalb weder von der Aussage „Trockenfutter ist grundsätzlich schlecht“ noch von „Nassfutter ist automatisch gesünder“ leiten. Schau stattdessen auf das konkrete Produkt und auf deinen Hund.

Verträglichkeit, Körpergewicht, Körperkondition, Trinkverhalten, Lebensphase und Gesundheitszustand liefern dir wesentlich mehr Informationen als die Frage, ob das Futter aus einer Dose oder einem Sack kommt.

Auch in unserer Hundeschule in Stuttgart zeigt sich immer wieder: Die beste Fütterung ist nicht diejenige, die einem Ernährungstrend folgt, sondern diejenige, die zum individuellen Hund passt.

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Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir jeden Hund individuell. Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen verständliche Kommunikation, Körpersprache, Vertrauen und ruhige, klare Führung im Mittelpunkt. Ziel ist eine stabile Mensch-Hund-Beziehung, in der Orientierung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Alltag entstehen.

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