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Allergie durch Futter

  • Isabel Scheu
  • 14.05.2026
  • Allergie

Allergien durch Futter – wie findest du das richtige Protein für deinen Hund?

Dein Hund kratzt sich ständig, leckt an seinen Pfoten, hat immer wieder Probleme mit den Ohren oder leidet unter Verdauungsbeschwerden – und irgendwann fällt der Verdacht auf das Futter. Schnell beginnt dann die Suche nach einer neuen Fleischsorte: kein Huhn mehr, vielleicht Pferd, Kaninchen oder Ziege?

Doch bei einer möglichen Futtermittelallergie ist es keine gute Idee, wahllos eine Proteinquelle nach der anderen auszuprobieren. Entscheidend ist nicht, welches Fleisch allgemein als „gut für Allergiker“ gilt, sondern welche Proteinquellen dein Hund bisher gefressen hat und auf welche Bestandteile er tatsächlich reagiert.

Symptome wie Juckreiz , Verdauungsbeschwerden oder wiederkehrende Ohrenentzündungen können zu einer Futtermittelallergie passen – sie können allerdings auch zahlreiche andere Ursachen haben.

Bei Pfotenliebe Stuttgart erleben wir immer wieder, wie schnell Hundehalter bei solchen Beschwerden zwischen verschiedenen Futtersorten wechseln. Gerade dann ist ein strukturiertes Vorgehen besonders wichtig.

In diesem Beitrag erfährst du, warum Proteine bei Futtermittelallergien eine wichtige Rolle spielen, was eine wirklich neue Proteinquelle ausmacht, wann hydrolysierte Proteine sinnvoll sein können und warum eine konsequente Ausschlussdiät wesentlich aussagekräftiger ist als ständiges Ausprobieren.

Kurze Antwort: Das „richtige“ Protein für einen Hund mit Verdacht auf Futtermittelallergie gibt es nicht pauschal. Geeignet kann eine Proteinquelle sein, die dein Hund bisher noch nicht gefressen hat und die konsequent im Rahmen einer Ausschlussdiät eingesetzt wird. Alternativ kommen tierärztliche Diätfuttermittel mit stark hydrolysierten Proteinen infrage. Pferd, Kaninchen, Ziege oder andere seltenere Fleischsorten sind nicht automatisch hypoallergen.

Warum Proteine bei Futtermittelallergien eine wichtige Rolle spielen

Proteine gehören zu den lebenswichtigen Bestandteilen der Hundeernährung. Sie liefern Aminosäuren, die der Körper unter anderem für Muskeln, Gewebe, Enzyme und zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt.

Gleichzeitig sind Proteine beziehungsweise Proteinbestandteile häufig an Futtermittelallergien beteiligt. Das Immunsystem reagiert dabei auf bestimmte Bestandteile des Futters.

Welche Proteinquelle problematisch ist, unterscheidet sich jedoch von Hund zu Hund. Ein Hund kann beispielsweise Rind problemlos vertragen, während ein anderer darauf reagiert. Deshalb gibt es keine allgemeingültige Liste mit „guten“ und „schlechten“ Fleischsorten für jeden Allergiker.

Mögliche Hinweise auf eine Futtermittelreaktion können sein

  • anhaltender oder wiederkehrender Juckreiz
  • Pfotenlecken und Pfotenknabbern
  • wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • gerötete oder entzündete Haut
  • weicher Kot oder Durchfall
  • Blähungen
  • bei manchen Hunden Erbrechen

Diese Beschwerden können allerdings auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Eine Futtermittelallergie sollte deshalb nicht allein aufgrund der Symptome angenommen werden.

Warum häufig gefütterte Proteine öfter als Auslöser auffallen

Immer wieder liest man, Rind, Huhn oder Milchprodukte seien besonders „allergen“. Dabei ist ein wichtiger Zusammenhang zu beachten: Eine allergische Reaktion kann sich grundsätzlich nur gegen etwas entwickeln, mit dem der Organismus zuvor Kontakt hatte.

Zutaten, die besonders häufig in Hundefutter vorkommen, werden von sehr vielen Hunden über Jahre aufgenommen. Entsprechend tauchen solche Proteinquellen auch häufiger in der Vorgeschichte betroffener Hunde auf.

Das bedeutet nicht, dass Rind oder Huhn grundsätzlich ungeeignet sind. Ein Hund, der diese Proteinquellen problemlos verträgt, muss sie nicht vorsorglich meiden.

Ebenso sollte eine Proteinquelle nicht allein deshalb ausgeschlossen werden, weil sie in einer allgemeinen Liste häufiger Allergieauslöser auftaucht.

Was bedeutet eine „neue“ Proteinquelle wirklich?

Bei einer Ausschlussdiät kann eine sogenannte neue oder bislang nicht gefütterte Proteinquelle verwendet werden.

Entscheidend ist dabei das Wort „neu“. Eine Fleischsorte ist nicht grundsätzlich neu, nur weil sie ungewöhnlich klingt.

Hat dein Hund beispielsweise bereits über Jahre Leckerlis mit Pferd bekommen, ist Pferd für ihn keine neue Proteinquelle mehr. Dasselbe gilt für Kaninchen, Ziege, Ente, Wild oder andere Fleischsorten.

Deshalb ist die bisherige Fütterungsgeschichte bei der Auswahl einer Proteinquelle besonders wichtig.

Überlege gemeinsam mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt

  • Welche Hauptfutter hat dein Hund bisher bekommen?
  • Welche Fleischsorten waren darin enthalten?
  • Welche Leckerlis hat er regelmäßig gefressen?
  • Welche Kauartikel hat er bekommen?
  • Gab es Tischreste oder andere Futtermittel?
  • Welche Proteinquellen sind für deinen Hund tatsächlich noch neu?

Pferd, Kaninchen, Ziege oder Känguru – sind seltene Proteine besser?

Pferd, Kaninchen, Ziege, Strauß oder Känguru werden häufig als besonders geeignete Proteinquellen für Allergiker beworben.

Der mögliche Vorteil besteht jedoch nicht darin, dass diese Fleischsorten von Natur aus „antiallergisch“ wären. Sie können vielmehr deshalb interessant sein, weil manche Hunde zuvor noch keinen Kontakt mit ihnen hatten.

Hat dein Hund eine dieser Proteinquellen jedoch bereits regelmäßig gefressen, fällt dieser Vorteil weg.

Auch Fisch kann für einzelne Hunde eine geeignete Proteinquelle sein – ist aber ebenfalls nicht automatisch hypoallergen.

Die beste Proteinquelle ist deshalb nicht die exotischste, sondern diejenige, die für die individuelle diagnostische Situation deines Hundes geeignet ist.

Monoprotein – warum eine Proteinquelle allein noch nicht genügt

Ein Monoprotein-Futter kann die Ernährung übersichtlicher machen, weil idealerweise nur eine tierische Proteinquelle verwendet wird.

Das kann bei empfindlichen Hunden oder im Rahmen einer gezielten Fütterungsstrategie hilfreich sein. Trotzdem bedeutet „Monoprotein“ nicht automatisch, dass ein Futter für jeden Allergiker geeignet ist.

Enthält ein Monoprotein-Futter beispielsweise ausschließlich Rind als tierische Proteinquelle und reagiert dein Hund gerade auf Rind, ist dieses Futter selbstverständlich nicht geeignet.

Auch der Hinweis „hypoallergen“ auf einer Verpackung sollte nicht isoliert betrachtet werden. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag „Hypoallergen heißt nicht automatisch gut“ .

Entscheidend sind immer die vollständige Zusammensetzung, die individuelle Fütterungsgeschichte und das Ziel der aktuellen Diät.

Hydrolysierte Proteine – eine wichtige Alternative

Neben einer bislang nicht gefütterten Proteinquelle können spezielle tierärztliche Diätfuttermittel mit hydrolysierten Proteinen eingesetzt werden.

Bei der Hydrolyse werden Proteine in kleinere Bestandteile zerlegt. Je nach Ausgangsprotein und Grad der Hydrolyse soll dadurch die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass das Immunsystem auf die enthaltenen Proteinbestandteile reagiert.

Solche Diätfuttermittel können deshalb auch im Rahmen der Diagnostik einer Futtermittelallergie eingesetzt werden.

Welches Produkt beziehungsweise welcher Hydrolysegrad für einen bestimmten Hund geeignet ist, sollte tierärztlich entschieden werden.

Die Ausschlussdiät – so wird die Proteinfrage systematisch geklärt

Statt immer wieder neue Futtersorten auszuprobieren, ist bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie ein strukturiertes Vorgehen entscheidend.

Die Ausschlussdiät ist dabei ein zentraler Bestandteil der Diagnostik.

Dabei erhält dein Hund über einen festgelegten Zeitraum ausschließlich die vereinbarte Diät. Je nach Vorgehen kann diese auf einer neuen Proteinquelle oder auf einem geeigneten hydrolysierten Diätfutter basieren.

Während dieser Zeit gilt konsequent

  • keine zusätzlichen Proteinquellen
  • keine ungeeigneten Leckerlis
  • keine fremden Kauartikel
  • keine Essensreste
  • keine nicht abgestimmten Nahrungsergänzungen
  • auch aromatisierte Medikamente oder Präparate berücksichtigen

Gerade die kleinen Ausnahmen im Alltag können die Beurteilung erschweren.

Auch Leckerlis und Kauartikel enthalten Proteine

Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich das Hauptfutter zu betrachten. Dabei können Leckerlis und Kauartikel ebenfalls Proteine enthalten, die für die Diagnostik relevant sind.

Wenn dein Hund beispielsweise ein Futter mit Pferd bekommt, zwischendurch aber Trainingssnacks mit Huhn, Rind oder Käse erhält, lässt sich eine konsequente Ausschlussdiät nicht zuverlässig durchführen.

Deshalb gelten für Leckerlis bei Allergien dieselben Regeln wie für das Hauptfutter.

Besonders unkompliziert ist häufig, einen Teil des erlaubten Diätfutters als Trainingsbelohnung zu verwenden.

Futterumstellung und Ausschlussdiät sind nicht dasselbe

Im ursprünglichen Artikel wurde empfohlen, das alte und neue Futter über mehrere Tage miteinander zu mischen. Bei einer normalen Futterumstellung kann ein langsamer Übergang für manche Hunde sinnvoll sein.

Bei einer diagnostischen Ausschlussdiät gelten jedoch andere Voraussetzungen. Wenn das bisherige Futter möglicherweise den auslösenden Bestandteil enthält, sollte die Umstellung nach dem individuell festgelegten tierärztlichen Diätplan erfolgen.

Deshalb solltest du nicht eigenständig über längere Zeit altes und neues Futter mischen, wenn gerade gezielt eine Futtermittelallergie abgeklärt werden soll.

Auch die Dauer einer Ausschlussdiät sollte nicht pauschal anhand weniger Wochen festgelegt werden. Sie richtet sich nach der individuellen Situation und dem tierärztlich geplanten Vorgehen.

Besserung allein beweist noch keine Futtermittelallergie

Verbessern sich die Beschwerden deines Hundes während einer Ausschlussdiät deutlich, ist das ein wichtiger Hinweis – aber noch nicht automatisch der endgültige Beweis für eine Futtermittelallergie.

Für eine möglichst verlässliche Diagnose kann anschließend unter tierärztlicher Anleitung eine sogenannte Provokation beziehungsweise Rechallenge mit dem zuvor gefütterten Futter oder verdächtigen Bestandteil erfolgen.

Kehren die Beschwerden dabei zurück und bessern sich nach erneuter Eliminierung wieder, erhärtet dies den Zusammenhang deutlich.

Genau deshalb ist die strukturierte Diagnostik so viel aussagekräftiger als ein ständiger Wechsel zwischen verschiedenen Futtersorten.

Was bedeutet es, wenn die Beschwerden nicht besser werden?

Bleiben die Symptome trotz konsequent durchgeführter Diät bestehen, sollte nicht automatisch die nächste Proteinquelle ausprobiert werden.

Möglicherweise liegt gar keine Futtermittelallergie vor. Auch eine Unverträglichkeit unterscheidet sich von einer echten immunologisch vermittelten Allergie.

Ebenso können Umweltallergene , Parasiten, Infektionen oder andere Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen.

Mögliche Gründe für eine ausbleibende Besserung

  • die Beschwerden haben eine andere Ursache
  • die Ausschlussdiät wurde nicht konsequent durchgeführt
  • Leckerlis oder Kauartikel enthielten zusätzliche Proteinquellen
  • das gewählte Protein war für den Hund nicht tatsächlich neu
  • es bestehen zusätzliche Haut- oder Ohreninfektionen
  • Umweltallergene spielen ebenfalls eine Rolle

In diesem Fall ist eine erneute tierärztliche Beurteilung sinnvoll.

Ein Futtertagebuch hilft bei der Suche nach Zusammenhängen

Gerade bei länger bestehenden Beschwerden ist es oft schwierig, sich rückblickend an jede Futtersorte, jeden Snack und jede Reaktion zu erinnern.

Ein möglichst genaues Futter- und Symptomtagebuch kann deshalb sehr hilfreich sein.

Dokumentiere beispielsweise

  • Hauptfutter und genaue Sorte
  • enthaltene Proteinquellen
  • Leckerlis und Kauartikel
  • Nahrungsergänzungen
  • Juckreiz und Pfotenlecken
  • Haut- und Ohrenveränderungen
  • Kotbeschaffenheit und Verdauung
  • Veränderungen während der Diät

Je vollständiger die Dokumentation ist, desto besser lässt sich die bisherige Fütterungsgeschichte nachvollziehen.

Futtermittelallergien beim Hund in Stuttgart – auch unterwegs konsequent bleiben

Gerade im Alltag mit Hund in Stuttgart und Stuttgart-Ost lauern während einer Ausschlussdiät viele kleine Ausnahmen: ein Leckerli bei der Hundebegegnung, ein Snack im Training oder etwas Essbares, das unterwegs angeboten wird.

Wenn dein Hund gerade diagnostisch auf eine Futtermittelallergie untersucht wird, solltest du deshalb geeignete Belohnungen selbst mitnehmen und andere Personen darüber informieren, dass dein Hund nichts Fremdes bekommen darf.

So bleibt die Ernährung auch beim Spaziergang, im Training und unterwegs kontrollierbar – und du verhinderst, dass eine gut geplante Ausschlussdiät durch kleine Ausnahmen unnötig erschwert wird.

Das richtige Protein finden – darauf solltest du achten

  • Wechsle Proteinquellen nicht wahllos auf Verdacht
  • Rekonstruiere möglichst genau die bisherige Fütterung deines Hundes
  • Eine „neue“ Proteinquelle muss für deinen Hund tatsächlich neu sein
  • Pferd, Kaninchen oder Ziege sind nicht automatisch hypoallergen
  • Monoprotein bedeutet nicht automatisch allergikergeeignet
  • Hydrolysierte Diätfuttermittel können eine Alternative darstellen
  • Führe eine diagnostische Ausschlussdiät konsequent durch
  • Berücksichtige auch Leckerlis, Kauartikel und Nahrungsergänzungen
  • Dokumentiere Symptome und Fütterung
  • Stimme die diagnostische Vorgehensweise mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt ab

FAQ – das richtige Protein bei Futtermittelallergien

Welches Protein ist für einen allergischen Hund am besten?

Es gibt keine Proteinquelle, die für jeden allergischen Hund am besten geeignet ist. Bei einer Ausschlussdiät kann eine Proteinquelle gewählt werden, die der Hund bisher noch nicht aufgenommen hat. Alternativ können geeignete tierärztliche Diätfuttermittel mit hydrolysierten Proteinen eingesetzt werden.

Ist Pferd bei Futtermittelallergien immer geeignet?

Nein. Pferd kann für manche Hunde eine geeignete Proteinquelle sein, wenn sie zuvor noch keinen Kontakt damit hatten. Hat ein Hund bereits regelmäßig Pferd gefressen, ist es für eine klassische Ausschlussdiät möglicherweise keine wirklich neue Proteinquelle mehr.

Ist Känguru automatisch hypoallergen?

Nein. Auch seltenere oder exotische Proteinquellen sind nicht grundsätzlich hypoallergen. Ihre mögliche Eignung hängt unter anderem von der bisherigen Fütterungsgeschichte des Hundes ab.

Was bedeutet Monoprotein?

Monoprotein bedeutet grundsätzlich, dass nur eine bestimmte tierische Proteinquelle verwendet wird. Ob das jeweilige Futter für einen allergischen Hund geeignet ist, hängt jedoch davon ab, auf welche Bestandteile dieser Hund reagiert und wie das Produkt insgesamt zusammengesetzt ist.

Was sind hydrolysierte Proteine?

Hydrolysierte Proteine wurden in kleinere Bestandteile zerlegt. Geeignete tierärztliche Diätfuttermittel nutzen dieses Prinzip, um die Wahrscheinlichkeit einer immunologischen Reaktion auf die enthaltenen Proteine zu reduzieren.

Wie stellt man eine Futtermittelallergie zuverlässig fest?

Ein zentrales diagnostisches Verfahren ist eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät mit anschließender Provokation beziehungsweise Rechallenge unter fachlicher Begleitung. Ein bloßer Futterwechsel oder eine kurzfristige Besserung reicht für eine sichere Diagnose nicht aus.

Darf mein Hund während einer Ausschlussdiät Leckerlis bekommen?

Nur Leckerlis, die vollständig mit der gewählten Diät vereinbar sind. Häufig ist es am einfachsten, einen Teil des erlaubten Diätfutters als Belohnung zu verwenden.

Warum sollte ich nicht ständig neue Proteine ausprobieren?

Häufige unstrukturierte Futterwechsel erschweren die Übersicht darüber, welche Proteinquellen der Hund bereits aufgenommen hat und welche Bestandteile mit seinen Beschwerden zusammenhängen könnten. Für die Diagnostik ist ein systematisches Vorgehen wesentlich hilfreicher.

Fazit: Das richtige Protein ist für jeden Hund individuell

Bei einer möglichen Futtermittelallergie geht es nicht darum, möglichst schnell eine exotische Fleischsorte zu finden. Entscheidend ist vielmehr, strukturiert herauszufinden, welche Bestandteile dein Hund tatsächlich verträgt und welche Beschwerden mit seiner Ernährung zusammenhängen.

Pferd, Kaninchen, Ziege, Känguru oder Fisch können für einzelne Hunde geeignete Proteinquellen sein – sie sind aber nicht automatisch hypoallergen. Entscheidend ist vor allem, ob dein Hund diese Proteinquelle bereits kennt.

Auch hydrolysierte tierärztliche Diätfuttermittel können bei der Diagnostik eine wichtige Rolle spielen. Welche Strategie für deinen Hund sinnvoll ist, sollte individuell entschieden werden.

Statt immer wieder das Futter zu wechseln, sind eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät, eine möglichst vollständige Fütterungshistorie, ein gutes Symptomtagebuch und tierärztliche Begleitung der deutlich sinnvollere Weg.

So findest du nicht einfach irgendein vermeintliches „Allergiker-Protein“, sondern eine Ernährung, die tatsächlich zu deinem Hund passt.

Praktische Empfehlungen

Praktische Helfer bei empfindlicher Haut

Bei empfindlicher Haut oder allergiebedingten Beschwerden kann es im Alltag hilfreich sein, auf eine möglichst schonende Pflege und einen sauberen Liegeplatz zu achten. Die folgenden Produkte können dabei eine praktische Ergänzung sein. Sie ersetzen selbstverständlich keine tierärztliche Abklärung der Ursache.

Shampoo für empfindliche Hundehaut

Ein mildes Shampoo kann bei Hunden mit empfindlicher Haut eine praktische Ergänzung der regelmäßigen Pflege sein. Besonders wichtig ist dabei, die Haut nicht unnötig zu reizen und das Produkt entsprechend den Herstellerangaben anzuwenden.

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DOUXO Pflege für empfindliche Haut

Eine gezielte Hautpflege kann bei empfindlicher oder zu Irritationen neigender Haut eine sinnvolle Ergänzung sein. Bei bestehenden Hautproblemen sollte die Auswahl eines geeigneten Pflegeprodukts möglichst auf die individuellen Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt werden.

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Waschbare Hundedecke

Eine waschbare Hundedecke kann dabei helfen, den Liegeplatz deines Hundes regelmäßig zu reinigen. Gerade bei empfindlicher Haut kann eine gute Alltagshygiene sinnvoll sein. Die Decke lässt sich flexibel im Zuhause oder unterwegs einsetzen.

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Training mit futtersensiblem Hund?

Auch mit einer eingeschränkten Futterauswahl ist gutes Hundetraining möglich.

Bei Pfotenliebe Stuttgart betrachten wir deinen Hund individuell und alltagsnah. Wenn bestimmte Futterbelohnungen aufgrund einer Allergie oder einer laufenden Ausschlussdiät nicht infrage kommen, lässt sich das Training entsprechend anpassen.

Als lizenzierte Hundeschule nach Fichtlmeier stehen für uns Kommunikation, Orientierung und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt.

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