Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
Themen im Blog
Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit
Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.
BLOG DURCHSUCHEN
Wonach suchst du?
Durchsuche den Pfotenliebe Blog nach Themen rund um Hundetraining, Welpen, Gesundheit, Ernährung, Verhalten und Alltag mit Hund.
Die Suche zeigt passende Beiträge aus dem Pfotenliebe Blog.
Die Heimfahrt mit dem Welpen
- Isabel Scheu
- 12.03.2026
- Welpe zieht ein
Welpe weint, speichelt oder erbricht bei der Heimfahrt – was jetzt hilft
Der große Tag ist endlich da: Du hast deinen kleinen Welpen beim Züchter abgeholt und sitzt nun mit ihm im Auto auf dem Heimweg. Vielleicht führt eure erste gemeinsame Fahrt direkt nach Stuttgart oder in die Umgebung. Du hast dich lange auf diesen Moment gefreut – und plötzlich fiept dein Welpe, speichelt stark, wirkt unruhig oder übergibt sich sogar.
Das kann im ersten Moment erschreckend sein. Doch gerade bei jungen Hunden können auf der ersten Autofahrt verschiedene Faktoren zusammenkommen: Aufregung, die Trennung von Mutter und Geschwistern, ungewohnte Bewegungen des Fahrzeugs und eine mögliche Reiseübelkeit beim Welpen. Fiepen, starkes Speicheln oder Erbrechen können deshalb sowohl mit körperlicher Übelkeit als auch mit Stress und Unsicherheit zusammenhängen.
In diesem Beitrag erfährst du, warum dein Welpe auf der Heimfahrt weint, speichelt oder erbricht, woran du Reiseübelkeit erkennst, wie du die erste Autofahrt möglichst ruhig gestaltest und wann du besser tierärztlichen Rat einholen solltest.
Fiepen, Unruhe oder einmaliges Erbrechen können während einer aufregenden ersten Autofahrt vorkommen. Wiederholtes Erbrechen, starke Schwäche, auffällige Teilnahmslosigkeit, Atemprobleme, anhaltender Durchfall oder ein deutlich veränderter Allgemeinzustand sollten bei einem jungen Welpen jedoch tierärztlich abgeklärt werden.
Warum weint, speichelt oder erbricht mein Welpe im Auto?
Welpen können während der ersten Autofahrt fiepen, stark speicheln oder erbrechen, weil mehrere Belastungen gleichzeitig auftreten. Die ungewohnte Bewegung des Fahrzeugs kann Reiseübelkeit auslösen, während die Trennung von Mutter und Geschwistern sowie die fremde Umgebung zusätzlichen Stress verursachen können. Ruhe, eine sichere Transportmöglichkeit und eine möglichst reizarm gestaltete Heimfahrt helfen vielen Welpen.
Warum die erste Autofahrt für einen Welpen so aufregend ist
Für dich ist die Heimfahrt der Beginn eures gemeinsamen Lebens. Für deinen Welpen bedeutet dieser Tag jedoch zunächst einen vollständigen Bruch mit seiner bisherigen Normalität.
Er verlässt seine Mutter, seine Geschwister und die vertraute Umgebung. Dann folgt möglicherweise zum ersten Mal eine längere Fahrt in einem Auto. Der Motor läuft, der Untergrund bewegt sich, Kurven verändern das Gleichgewicht und ständig ziehen unbekannte Geräusche und Gerüche vorbei.
Deshalb kann gerade die erste Autofahrt mit deinem Welpen eine enorme Herausforderung sein.
Hinzu kommt der Abschied vom vertrauten Zuhause. Dein Welpe versteht noch nicht, dass am Ende der Fahrt ein liebevolles neues Zuhause auf ihn wartet. Für ihn ist zunächst nur klar: Alles, was bisher vertraut war, ist plötzlich anders.
Reisekrankheit beim Welpen: Warum jungen Hunden im Auto schlecht werden kann
Nicht jedes Speicheln oder Erbrechen während der Autofahrt ist ausschließlich psychischer Stress. Auch echte Reisekrankheit beim Hund kann dahinterstecken.
Während der Fahrt erhält das Gehirn Informationen aus verschiedenen Bereichen des Körpers. Besonders das Gleichgewichtsorgan im Innenohr spielt bei der Wahrnehmung von Bewegung eine wichtige Rolle. Werden die ungewohnten Fahrbewegungen noch nicht gut verarbeitet, können Übelkeit und Erbrechen entstehen.
Reiseübelkeit tritt bei jungen Hunden vergleichsweise häufig auf. Gleichzeitig können Angst und Stress die Beschwerden zusätzlich verstärken. Deshalb lassen sich körperliche Übelkeit und emotionale Anspannung während der ersten Autofahrt nicht immer eindeutig voneinander trennen.
Woran erkennst du Reiseübelkeit beim Welpen?
Erbrechen ist häufig erst eines der späteren Anzeichen. Viele Hunde zeigen bereits vorher deutliche Hinweise auf Übelkeit.
Mögliche Anzeichen sind:
- starkes oder plötzlich zunehmendes Speicheln,
- häufiges Schlucken,
- Lippen- oder Lefzenlecken,
- Unruhe und häufiges Umlagern,
- Fiepen oder Winseln,
- Hecheln,
- auffällige Müdigkeit oder Teilnahmslosigkeit,
- Würgen,
- Erbrechen
- und bei manchen Hunden auch Durchfall.
Gleichzeitig können einige dieser Verhaltensweisen auch Stressanzeichen beim Welpen sein. Deshalb solltest du immer das gesamte Verhalten und die Situation betrachten.
Warum weint oder fiept mein Welpe bei der Heimfahrt?
Weinen, Fiepen oder Jaulen während der Heimfahrt ist kein Ungehorsam und kein Versuch, dich zu manipulieren.
Dein Welpe kann in diesem Moment unsicher, müde, aufgeregt oder körperlich unwohl sein. Vielleicht sucht er außerdem die Nähe seiner Mutter und Geschwister, bei denen er bis vor wenigen Minuten noch gelebt hat.
Gerade diese Kombination kann für einen jungen Hund emotional sehr herausfordernd sein.
Deshalb braucht er jetzt vor allem Sicherheit und Orientierung. Eine ruhige Stimme und deine verlässliche Anwesenheit können dabei helfen. Du musst das Fiepen weder bestrafen noch hektisch versuchen, es sofort zu beenden.
Warum speichelt mein Welpe während der Autofahrt so stark?
Starkes Speicheln ist ein typisches mögliches Zeichen von Übelkeit. Manche Welpen beginnen bereits deutlich zu speicheln, bevor sie tatsächlich erbrechen.
Deshalb solltest du starken Speichelfluss während einer Autofahrt nicht ausschließlich als emotionalen Stress interpretieren.
Besonders wenn zusätzlich häufiges Schlucken, Lippenlecken, Unruhe oder Würgen auftreten, kann deinem Welpen tatsächlich schlecht sein.
Welpe erbricht bei der ersten Autofahrt – ist das schlimm?
Ein einmaliges Erbrechen während einer ansonsten unauffälligen Autofahrt muss nicht automatisch auf eine Erkrankung hinweisen. Gerade junge Hunde können empfindlich auf die Bewegung des Autos reagieren.
Trotzdem solltest du einen Welpen nach dem Erbrechen aufmerksam beobachten. Junge Hunde verfügen über geringere Flüssigkeits- und Energiereserven als erwachsene Hunde.
Erbricht dein Welpe wiederholt, wirkt deutlich geschwächt oder kommen Durchfall, Schmerzen oder weitere Auffälligkeiten hinzu, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
So gestaltest du die Heimfahrt mit deinem Welpen möglichst ruhig
1. Sorge für einen sicheren Transport
Dein Welpe sollte während der Fahrt sicher untergebracht sein. Geeignet ist beispielsweise eine stabile und entsprechend gesicherte Transportbox oder ein für Hunde vorgesehenes Rückhaltesystem.
Wichtig ist vor allem, dass dein Welpe nicht frei durch das Auto laufen kann und auch bei einem plötzlichen Bremsmanöver möglichst gut geschützt ist.
2. Nutze vertraute Gerüche
Vielleicht bekommst du vom Züchter eine Decke oder ein kleines Tuch mit dem Geruch des bisherigen Zuhauses mit.
Solche vertrauten Gegenstände aus dem Welpen-Starterset können deinem Welpen in der völlig neuen Situation zusätzliche Orientierung geben.
3. Fahr ruhig und möglichst gleichmäßig
Sanftes Beschleunigen, vorausschauendes Bremsen und ruhiges Kurvenfahren können helfen, unnötige Bewegungsreize zu reduzieren.
Gleichzeitig sollte das Fahrzeug angenehm temperiert und gut belüftet sein.
4. Vermeide zusätzliche Aufregung
Die Heimfahrt ist bereits Ereignis genug. Laute Musik, viele Menschen im Auto oder permanentes Ansprechen können zusätzliche Reize erzeugen.
Ruhige Begleitung reicht vollkommen aus.
5. Plane Fütterung vor der Fahrt individuell
Eine pauschale Fastenregel ist gerade bei sehr jungen Welpen nicht sinnvoll. Besprich deshalb bereits vor der Abholung mit dem Züchter, wann dein Welpe normalerweise gefüttert wird und wie die letzte Mahlzeit vor der Heimfahrt gestaltet werden sollte.
Wenn dein Welpe bereits bei Autofahrten unter deutlicher Übelkeit leidet oder eine längere Heimreise bevorsteht, kann zusätzlich eine tierärztliche Rücksprache sinnvoll sein.
6. Nimm Wasser mit
Besonders bei längeren Fahrten sollte frisches Wasser verfügbar sein. Ob und wann eine Trinkpause sinnvoll ist, hängt von Fahrtdauer, Temperatur und deinem Welpen ab.
Sollte ich während der Heimfahrt Pausen machen?
Bei einer kurzen Fahrt musst du einen schlafenden und entspannten Welpen nicht unnötig für zusätzliche Zwischenstopps wecken.
Bei längeren Fahrten sind dagegen Pausen notwendig, damit dein Welpe sich lösen und bei Bedarf trinken kann.
Plane solche Stopps möglichst an ruhigen und sicheren Orten. Ein Autobahnrastplatz mit vielen Fahrzeugen, Menschen und fremden Hunden kann für einen frisch abgeholten Welpen eine zusätzliche Reizbelastung darstellen.
Weitere Tipps dazu findest du in unserer Vorbereitung für den Abholtag.
Soll ich meinen Welpen während der Fahrt beruhigen?
Du darfst deinem Welpen selbstverständlich Sicherheit vermitteln. Das bedeutet jedoch nicht, dass du permanent auf ihn einreden oder jede Bewegung kommentieren musst.
Eine ruhige Stimme, langsame Bewegungen und eine entspannte Atmosphäre sind häufig hilfreicher als hektische Beruhigungsversuche.
Wenn eine zweite Person mitfährt, kann sie den Welpen beobachten und bei Bedarf ruhig begleiten, während sich die fahrende Person vollständig auf den Straßenverkehr konzentriert.
Was du bei Übelkeit im Auto nicht tun solltest
- Nicht schimpfen: Dein Welpe kann Fiepen oder Erbrechen nicht bewusst kontrollieren.
- Nicht hektisch reagieren: Zusätzliche Unruhe kann die Situation noch belastender machen.
- Nicht ungesichert transportieren: Auch wenn Nähe verständlicherweise wichtig erscheint, steht die Sicherheit während der Fahrt an erster Stelle.
- Keine Medikamente auf eigene Faust: Medikamente gegen Übelkeit oder Angst sollten nur nach tierärztlicher Empfehlung gegeben werden.
- Nicht mit Gewalt weiterfahren, wenn es deinem Welpen offensichtlich sehr schlecht geht: Bei deutlichen Beschwerden sollte an einem sicheren Ort angehalten und die Situation eingeschätzt werden.
Wie kann ich verhindern, dass mein Welpe später Angst vorm Autofahren bekommt?
Eine einzige unangenehme Autofahrt bedeutet nicht automatisch, dass dein Hund später dauerhaft Angst vor dem Auto haben wird.
Trotzdem ist es sinnvoll, das Autofahren nach der Eingewöhnung schrittweise positiv aufzubauen.
Beginne später beispielsweise damit, deinen Welpen das stehende Auto in Ruhe kennenlernen zu lassen. Anschließend können kurze Aufenthalte mit laufendem Motor und danach sehr kurze Fahrten folgen.
Die Dauer wird erst gesteigert, wenn dein Welpe die vorherige Stufe gut bewältigen kann.
Heimfahrt mit Welpe nach Stuttgart – warum weniger jetzt mehr ist
Besonders wenn die erste Fahrt nach Stuttgart führt, wartet am Ziel möglicherweise bereits die nächste Flut an Eindrücken: Stadtverkehr, Straßenbahnen, Haustüren, Treppenhäuser, Aufzüge, Nachbarn oder andere Hunde.
Deshalb muss dein Welpe nach der Ankunft nicht sofort seine neue Umgebung erkunden.
Ein kurzer Weg zum Lösen, anschließend das ruhige Kennenlernen seines neuen Zuhauses und möglichst wenig zusätzliches Programm reichen für den ersten Tag vollkommen aus.
Gerade nach einer anstrengenden Autofahrt braucht dein Welpe Gelegenheit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Was passiert nach der Ankunft zu Hause?
Nach einer aufregenden Heimfahrt kann dein Welpe ganz unterschiedlich reagieren. Manche Welpen schlafen unmittelbar ein. Andere wirken zunächst unruhig, laufen durch die Wohnung oder suchen ständig Körperkontakt.
Auch ein vorübergehend verminderter Appetit kann nach einem aufregenden Tag vorkommen.
Die ersten 72 Stunden im neuen Zuhause sollten deshalb vor allem von Ruhe, überschaubaren Abläufen und Sicherheit geprägt sein.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Sicherheit beginnt schon auf der Heimfahrt
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Im Mittelpunkt steht dabei die verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund.
Genau diese Kommunikation beginnt nicht erst im Welpenkurs. Sie beginnt bereits in dem Moment, in dem du deinen Welpen beim Züchter abholst.
Dein Welpe zeigt dir auf der Heimfahrt möglicherweise sehr deutlich, dass diese Situation für ihn schwierig ist. Deine Aufgabe besteht nicht darin, dieses Verhalten möglichst schnell abzustellen. Viel wichtiger ist, die Situation für ihn sicher und verständlich zu gestalten.
Ruhige Führung bedeutet hier: vorausschauend planen, unnötige Reize vermeiden, auf seine Körpersprache achten und ihm einen sicheren Rahmen geben.
Erst kommunizieren – dann konditionieren. Schon diese erste Fahrt kann damit zu einem wichtigen Baustein eurer gemeinsamen Beziehung werden.
Unsere Erfahrung aus dem Welpentraining in Stuttgart
In unseren Welpenkursen und Kaufberatungen erleben wir regelmäßig, dass zukünftige Hundehalter große Sorge vor der ersten Heimfahrt haben. Besonders wenn die Strecke länger ist, entstehen viele Fragen: Was passiert, wenn der Welpe weint? Was mache ich bei Erbrechen? Soll ich ihn beruhigen? Wie oft muss ich anhalten?
Gleichzeitig sehen wir immer wieder, wie unterschiedlich Welpen reagieren. Manche verschlafen fast die gesamte Fahrt. Andere fiepen zunächst, werden dann ruhig. Wieder andere reagieren deutlich mit Übelkeit.
Deshalb ist weniger ein starrer Ablauf entscheidend als eine gute Vorbereitung und die Bereitschaft, auf den individuellen Welpen zu reagieren.
Wann solltest du bei Erbrechen oder starkem Speicheln einen Tierarzt kontaktieren?
Ein einmaliges Erbrechen bei einer ansonsten unauffälligen ersten Autofahrt kann durch Reiseübelkeit verursacht werden. Bei einem jungen Welpen solltest du dennoch aufmerksam bleiben.
Tierärztliche Rücksprache ist besonders sinnvoll, wenn:
- dein Welpe wiederholt erbricht,
- er kein Wasser bei sich behalten kann,
- zusätzlich starker Durchfall auftritt,
- er auffallend schwach oder apathisch wirkt,
- Schmerzen erkennbar sind,
- Atemprobleme auftreten,
- oder sein Allgemeinzustand deutlich verändert ist.
Auch wenn dein Welpe bei späteren Autofahrten regelmäßig stark speichelt, erbricht oder deutliches Unwohlsein zeigt, solltest du mit deiner Tierarztpraxis sprechen. Für ausgeprägte Reiseübelkeit stehen tierärztliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
FAQ – häufige Fragen zur Heimfahrt mit einem Welpen
Ist es normal, dass mein Welpe bei der Heimfahrt weint?
Fiepen oder Weinen kann bei der ersten Fahrt vorkommen. Dein Welpe erlebt gleichzeitig die Trennung von seiner bisherigen Umgebung, fremde Menschen und die ungewohnte Bewegung des Autos. Das Verhalten kann deshalb Ausdruck von Unsicherheit, Stress, Müdigkeit oder auch körperlichem Unwohlsein sein.
Warum speichelt mein Welpe im Auto so stark?
Starkes Speicheln kann ein frühes Zeichen von Übelkeit und Reisekrankheit sein. Besonders wenn dein Welpe zusätzlich häufig schluckt, die Lefzen leckt, unruhig wird oder würgt, solltest du davon ausgehen, dass ihm möglicherweise schlecht ist.
Ist Erbrechen bei der ersten Autofahrt eines Welpen normal?
Reiseübelkeit tritt bei jungen Hunden vergleichsweise häufig auf, sodass ein Welpe während einer ersten Fahrt durchaus erbrechen kann. Wiederholtes Erbrechen, ein schlechter Allgemeinzustand oder weitere Krankheitszeichen sollten allerdings tierärztlich abgeklärt werden.
Warum wird Welpen beim Autofahren häufiger schlecht?
Junge Hunde können empfindlich auf Bewegungsreize reagieren. Das Gleichgewichtssystem und die Verarbeitung der ungewohnten Fahrzeugbewegung spielen dabei eine wichtige Rolle. Zusätzlich können Aufregung und Angst Übelkeit verstärken.
Soll mein Welpe vor der Abholung etwas fressen?
Dafür gibt es keine pauschale Regel, die für jeden Welpen geeignet ist. Gerade bei sehr jungen Hunden solltest du den bisherigen Fütterungsrhythmus berücksichtigen und mit dem Züchter besprechen, wann die letzte Mahlzeit vor der Fahrt sinnvoll ist. Bei bekannter Reiseübelkeit kann zusätzlich die Tierarztpraxis beraten.
Wie transportiere ich meinen Welpen sicher im Auto?
Dein Welpe sollte während der Fahrt mit einer geeigneten Transportbox oder einem entsprechenden Rückhaltesystem gesichert sein. Entscheidend ist, dass er sich nicht frei im Fahrzeug bewegen kann und bei Bremsmanövern möglichst gut geschützt ist.
Sollte ich meinen Welpen während der Fahrt auf den Schoß nehmen?
Auch wenn die Nähe beruhigend erscheinen kann, sollte die Sicherheit während der Autofahrt an erster Stelle stehen. Eine geeignete Sicherung des Welpen schützt sowohl ihn als auch die Fahrzeuginsassen.
Wie oft muss ich bei einer längeren Heimfahrt Pause machen?
Das hängt von Alter, Fahrtdauer und individuellem Welpen ab. Bei längeren Strecken sollten Möglichkeiten zum Lösen und Trinken eingeplant werden. Wähle dafür möglichst ruhige, sichere Plätze und halte deinen Welpen beim Aussteigen zuverlässig gesichert.
Was mache ich, wenn mein Welpe bei jeder Autofahrt erbricht?
Wenn Reiseübelkeit wiederholt auftritt, solltest du mit deiner Tierarztpraxis sprechen. Zusätzlich kann das Autofahren nach der Eingewöhnung schrittweise und positiv aufgebaut werden. In ausgeprägten Fällen können tierärztlich verordnete Medikamente gegen Übelkeit sinnvoll sein.
Gewöhnt sich ein Welpe an das Autofahren?
Viele Hunde werden mit zunehmender Erfahrung deutlich entspannter im Auto. Wichtig ist, nach der ersten Eingewöhnung mit kurzen, gut bewältigbaren Fahrten zu beginnen und die Dauer langsam zu steigern, damit das Auto nicht dauerhaft mit Übelkeit oder Stress verknüpft wird.
Fazit: Weinen, Speicheln und Erbrechen können auf der ersten Heimfahrt vorkommen
Die erste Autofahrt ist für deinen Welpen keine gewöhnliche Fahrt. Sie verbindet körperlich ungewohnte Bewegung mit einer der größten Veränderungen seines bisherigen Lebens.
Fiepen, Unruhe, Speicheln oder auch Erbrechen können deshalb während der Heimfahrt auftreten. Entscheidend ist, die Signale nicht als Ungehorsam abzutun und gleichzeitig körperliche Übelkeit nicht ausschließlich als emotionalen Stress zu interpretieren.
Sorge für einen sicheren Transport, fahre ruhig, reduziere unnötige Reize und beobachte deinen Welpen aufmerksam. Nach der Ankunft darf vor allem eines passieren: nichts.
Dein Welpe darf schlafen, ankommen und langsam verstehen, dass dieser fremde Mensch an seiner Seite von nun an Orientierung und Sicherheit bedeutet.
Welpeneinzug und Heimfahrt in Stuttgart sicher vorbereiten
Du möchtest deinen Welpeneinzug von Anfang an entspannt und sicher gestalten? Die individuelle Kaufberatung und Welpenbegleitung von Pfotenliebe Stuttgart begleitet dich Schritt für Schritt – mit Erfahrung, Feingefühl und einem Blick für die wirklich wichtigen Details.
Gemeinsam besprechen wir Abholung, Heimfahrt, sicheren Transport, Eingewöhnung und die ersten Tage mit deinem Welpen – damit du weißt, was wirklich wichtig ist und welche Dinge noch warten dürfen.
Und für noch mehr Orientierung findest du die Welpenfibel von Anton Fichtlmeier auf unserer Homepage – mit wertvollen Tipps rund um Vorbereitung, Transport und Eingewöhnung.
Meine Empfehlung für die Welpenzeit
Grunderziehung für Welpen
Grunderziehung für Welpen – Die erfolgreiche Fichtlmeier-Methode
Wenn du deinen Welpen von Anfang an auf Basis von Vertrauen, Orientierung und klarer Kommunikation begleiten möchtest, ist dieses Buch von Anton Fichtlmeier eine passende Ergänzung für die Welpenzeit.
Der Ratgeber beschäftigt sich mit den ersten Schritten der Welpenerziehung und legt den Schwerpunkt auf eine verständliche Kommunikation zwischen Mensch und Hund sowie den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.
Welpenbuch bei Amazon ansehen →Werbung | Affiliate-Link · Bei einem Kauf über diesen Link erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Kategorien
Hundetraining Wissen aus Stuttgart
Im Pfotenliebe Blog findest du praktische Tipps rund um Hundetraining, Welpenzeit, Junghunde, Gesundheit und Alltag mit Hund.
Viele Themen entstehen direkt aus meiner Arbeit mit Mensch-Hund-Teams in Stuttgart. So bekommst du verständliche Impulse, die du im Alltag mit deinem Hund leichter umsetzen kannst.
Wenn du nicht nur lesen, sondern mit deinem Hund praktisch trainieren möchtest, findest du hier meine Kurse in Stuttgart, das Einzeltraining und die Welpenschule.