Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.
Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.
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Abschied vom Züchter
- Isabel Scheu
- 10.03.2026
- Welpe zieht ein
Der Abschied vom Züchter – auch für deinen Welpen ein großer Moment
Es ist ein Moment, auf den du lange hingefiebert hast: Der Tag, an dem du deinen Welpen endlich beim Züchter abholst. Für dich beginnt ein neues Kapitel voller Vorfreude, Nähe und gemeinsamer Erlebnisse. Für deinen Welpen endet an diesem Tag jedoch gleichzeitig ein großer Teil seiner bisher vertrauten Welt.
Er verlässt seine Mutter, seine Wurfgeschwister, vertraute Menschen, bekannte Gerüche und einen Tagesablauf, den er seit seiner Geburt kennt. Vielleicht folgt anschließend eine längere Autofahrt nach Stuttgart oder in die Umgebung. Für einen jungen Hund sind das innerhalb weniger Stunden enorm viele Veränderungen.
Deshalb ist der Abschied vom Züchter für einen Welpen weit mehr als nur der Beginn der Heimfahrt. Jetzt beginnt deine Aufgabe als neue Bezugsperson: Sicherheit geben, Orientierung schaffen, seine Signale wahrnehmen und ihm Zeit lassen. In diesem Beitrag erfährst du, was der Abschied für deinen Welpen bedeutet, wie er reagieren kann und wie du diesen Übergang möglichst ruhig und einfühlsam gestaltest.
Jeder Welpe verarbeitet den Umzug in sein neues Zuhause unterschiedlich. Manche junge Hunde wirken neugierig und aufgeschlossen, andere zunächst still, müde oder unsicher. Solche Unterschiede sind normal. Zeigt dein Welpe jedoch deutliche gesundheitliche Auffälligkeiten wie starke Schwäche, wiederholtes Erbrechen, anhaltenden Durchfall, Schmerzen oder einen deutlich veränderten Allgemeinzustand, sollte dies tierärztlich abgeklärt werden.
Wie erlebt ein Welpe den Abschied vom Züchter?
Für einen Welpen bedeutet die Abholung eine große Veränderung. Er verlässt Mutter, Geschwister, vertraute Menschen, Gerüche und Abläufe und zieht in eine völlig neue Umgebung. Manche Welpen reagieren darauf mit Fiepen, Unruhe, Müdigkeit, Rückzug oder vorübergehend weniger Appetit. Ruhe, vertraute Gerüche, wenig zusätzliche Reize und eine verlässliche neue Bezugsperson erleichtern vielen Welpen diesen Übergang.
Was bedeutet der Abschied vom Züchter für deinen Welpen?
In den ersten Lebenswochen hat dein Welpe wichtige Beziehungen zu seiner Mutter, seinen Geschwistern und den Menschen in seiner bisherigen Umgebung aufgebaut. Diese soziale Umgebung gibt ihm Schutz, Wärme, Orientierung und Sicherheit.
Gleichzeitig befindet sich dein Welpe mitten in einer besonders intensiven Entwicklungsphase. Mehr dazu erfährst du im Beitrag über die Bedeutung der Welpenzeit.
Mit der Abholung verändert sich dieses vertraute Gefüge innerhalb kürzester Zeit. Dein Welpe kann nicht verstehen, warum seine bisherigen Bezugspunkte plötzlich verschwinden oder wohin die Reise geht. Er erlebt zunächst lediglich, dass alles anders ist.
Deshalb ist es sinnvoller, diesen Übergang nicht als einen simplen Ortswechsel zu betrachten, sondern als eine große soziale und emotionale Umstellung. Dein Welpe muss nun Schritt für Schritt lernen, dass bei dir eine neue Form von Sicherheit entstehen kann.
Ist die Abholung für den Welpen ein Bindungsabbruch?
Im Alltag wird für die Trennung von Mutter, Geschwistern und bisheriger Umgebung manchmal der Begriff „Bindungsabbruch“ verwendet. Wichtig ist dabei eine differenzierte Betrachtung: Dein Welpe verliert tatsächlich vertraute soziale Beziehungen und muss sich auf völlig neue Bezugspersonen einstellen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Abholung langfristig problematisch sein muss. Entscheidend ist, wie der Übergang gestaltet wird und welche Erfahrungen dein Welpe anschließend macht.
Wenn du seine Unsicherheit ernst nimmst, ihn nicht überforderst und Schritt für Schritt eine verlässliche Beziehung entstehen lässt, kann sich eine neue sichere Bindung entwickeln. Mehr darüber findest du unter Bindung statt Dressur.
So kann dein Welpe nach dem Abschied reagieren
Nicht jeder Welpe reagiert auf die Abholung gleich. Temperament, bisherige Erfahrungen, Aufzucht, Alter und die konkrete Situation spielen eine Rolle.
Mögliche Reaktionen sind:
- Fiepen oder Winseln,
- häufiges Suchen nach Nähe,
- Zittern oder Unsicherheit,
- auffällige Ruhe,
- viel Schlaf,
- vorübergehend weniger Appetit,
- Unruhe oder hektisches Verhalten,
- Rückzug,
- oder besonders intensives Erkunden der neuen Umgebung.
Viele dieser Verhaltensweisen können normale Reaktionen auf eine außergewöhnliche Situation sein. Weitere typische Verhaltensweisen findest du im Beitrag über Welpenverhalten.
Mein Welpe ist nach der Abholung auffällig ruhig – ist das normal?
Manche Welpen schlafen nach der Abholung beinahe sofort oder beobachten ihre Umgebung zunächst nur still. Das bedeutet nicht automatisch, dass dein Welpe traurig ist oder sich nicht wohlfühlt.
Auch ruhiges Verhalten kann eine Form der Verarbeitung sein. Der Abholtag bringt sehr viele neue Eindrücke mit sich und benötigt entsprechend viel Energie.
Lass deinem Welpen deshalb Zeit, statt ihn durch Spiel oder ständige Ansprache „aufmuntern“ zu wollen.
Warum fiept oder weint mein Welpe nach dem Abschied?
Fiepen oder Weinen kann Ausdruck von Unsicherheit, Stress, Müdigkeit oder dem Bedürfnis nach sozialer Nähe sein. Bis kurz vor der Abholung war dein Welpe vermutlich fast ständig von anderen Hunden oder vertrauten Menschen umgeben.
Wenn er plötzlich diese vertrauten Bezugspunkte nicht mehr wahrnimmt, kann er darauf reagieren. Das ist kein Manipulationsversuch und kein Zeichen dafür, dass du sofort „konsequenter“ werden musst.
Ruhige Begleitung und Verlässlichkeit helfen deinem Welpen jetzt meist mehr als hektisches Ablenken oder Ignorieren.
So begleitest du den Abschied vom Züchter möglichst ruhig
1. Nimm dir für den Abholtag ausreichend Zeit
Plane nach Möglichkeit keine weiteren Termine. Die Vorbereitung für den Abholtag sollte so gestaltet sein, dass weder du noch dein Welpe unter Zeitdruck stehen.
Je ruhiger dein eigener Ablauf ist, desto besser kannst du wahrnehmen, was dein Welpe gerade benötigt.
2. Beweg dich ruhig und lass deinem Welpen Raum
Du möchtest deinen Welpen verständlicherweise am liebsten sofort auf den Arm nehmen, streicheln und ihm zeigen, wie sehr du dich freust. Doch nicht jeder junge Hund möchte in diesem Moment viel Körperkontakt.
Beobachte seine Körpersprache. Lass ihn dich anschauen, beschnuppern und selbst Kontakt aufnehmen.
3. Nutze vertraute Gerüche
Frage den Züchter nach einer Decke, einem kleinen Tuch oder einem anderen geeigneten Gegenstand, der nach der bisherigen Umgebung riecht.
Solche Gegenstände aus dem Welpen-Starterset können deinem Hund während der Heimfahrt und in den ersten Stunden zusätzliche Orientierung geben.
4. Vermeide Reizüberflutung
Der Abholtag selbst ist bereits voller Eindrücke. Deshalb braucht dein Welpe anschließend keine weiteren Highlights.
Keine Shoppingtour, kein Besuch bei Freunden, kein großer Spaziergang und möglichst keine Willkommensparty. Mehr darüber erfährst du im Beitrag Reizüberflutung beim Welpen vermeiden.
5. Erwarte noch keine Bindung
Dein Welpe muss dich nicht innerhalb weniger Minuten als wichtigsten Menschen seines Lebens wahrnehmen. Vertrauen entsteht durch Erfahrungen – nicht durch Erwartungen.
Jede Situation, in der du berechenbar, ruhig und verlässlich reagierst, trägt dazu bei, dass dein Welpe dich zunehmend als sichere Bezugsperson erlebt.
Was solltest du vom Züchter für die ersten Tage mitnehmen?
Neben den notwendigen Unterlagen können einige vertraute Dinge den Übergang erleichtern. Dazu gehören beispielsweise:
- eine Decke oder ein Tuch mit vertrautem Geruch,
- das bisher gefütterte Welpenfutter,
- Informationen über Fütterungszeiten,
- gegebenenfalls ein bekanntes Spielzeug,
- Impfpass und Gesundheitsunterlagen,
- Informationen über Schlaf- und Tagesrhythmen
- und Hinweise des Züchters zu bisherigen Gewohnheiten.
Je mehr vertraute Abläufe du zunächst übernehmen kannst, desto weniger Dinge muss dein Welpe gleichzeitig neu verarbeiten.
Nach dem Abschied folgt die Heimfahrt
Nach der Abholung beginnt meist unmittelbar die erste gemeinsame Autofahrt. Auch sie ist für deinen Welpen ein völlig neues Erlebnis.
Manche Welpen schlafen schnell ein. Andere fiepen, wirken unruhig, speicheln oder reagieren mit Reiseübelkeit.
Deshalb sollte die Heimfahrt möglichst ruhig gestaltet werden. Dein Welpe braucht eine sichere Transportmöglichkeit, eine angenehme Temperatur und möglichst wenig zusätzliche Aufregung.
Bindung beginnt nicht durch ständige Nähe – sondern durch Verlässlichkeit
Vielleicht wünschst du dir, dass dein Welpe sich sofort an dich kuschelt, dir überallhin folgt und offensichtlich Vertrauen zeigt. Doch echte Bindung entwickelt sich mit der Zeit.
Dein Welpe sammelt jetzt Erfahrungen mit dir. Er erlebt, ob du auf seine Signale reagierst, ob du Situationen für ihn überschaubar machst und ob du seine Grenzen respektierst.
Sicherheit entsteht deshalb weniger dadurch, dass du ständig etwas mit deinem Welpen machst, sondern vielmehr dadurch, dass dein Verhalten vorhersehbar und verlässlich ist.
Was dein Welpe nach der Ankunft wirklich braucht
Nach der Heimfahrt braucht dein Welpe zunächst erstaunlich wenig:
- einen sicheren Platz zum Schlafen,
- frisches Wasser,
- sein vertrautes Futter,
- kurze Möglichkeiten zum Lösen,
- einen überschaubaren Bereich,
- wenig zusätzliche Reize
- und eine ruhige Bezugsperson.
Spielzeug, Training, Besuche und große Erkundungstouren können warten. Dein Welpe muss zunächst verstehen, wo er jetzt ist und dass er sich dort sicher fühlen darf.
Welpe abholen und nach Stuttgart bringen – warum weniger jetzt mehr ist
Wenn dein Welpe nach der Abholung nach Stuttgart zieht, erwartet ihn am Ziel möglicherweise sofort eine völlig andere Umwelt als beim Züchter: Straßenverkehr, Straßenbahnen, Treppenhäuser, Aufzüge, Nachbarn, fremde Hunde und zahlreiche neue Geräusche.
Deshalb solltest du den ersten Tag nicht zusätzlich mit Stadttraining oder langen Spaziergängen füllen.
Ein kurzer Gang zum Lösen, das ruhige Kennenlernen des Zuhauses und anschließend viel Schlaf reichen zunächst vollkommen aus.
Stuttgart läuft deinem Welpen nicht davon. Er kann die Stadt Schritt für Schritt kennenlernen, sobald sein Zuhause zu einem sicheren Ausgangspunkt geworden ist.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Beziehung beginnt mit Wahrnehmung
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit besteht darin, den Hund in seinem Wesen wahrzunehmen und Kommunikation nicht auf das Ausführen von Kommandos zu reduzieren.
Genau deshalb ist bereits der Abholtag so wertvoll. Dein Welpe zeigt dir von der ersten Begegnung an, wie er mit einer neuen Situation umgeht.
Sucht er Nähe? Beobachtet er zunächst aus der Distanz? Wird er hektisch? Schläft er schnell ein? Welche Unterstützung hilft ihm?
Deine Aufgabe besteht nicht darin, jedes Verhalten sofort zu verändern. Zunächst geht es darum, wahrzunehmen, zu verstehen und einen sicheren Rahmen zu schaffen.
Erst kommunizieren – dann konditionieren. Diese Haltung kann bereits am ersten gemeinsamen Tag die Grundlage für eine vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung schaffen.
Unsere Erfahrung aus dem Welpentraining in Stuttgart
In unseren Welpenkursen und Kaufberatungen erleben wir regelmäßig, dass zukünftige Hundehalter den Abholtag bis ins kleinste Detail planen. Gleichzeitig besteht häufig die Sorge, bereits in den ersten Stunden etwas falsch zu machen.
Besonders hilfreich ist meist nicht ein perfekter Ablauf, sondern die Bereitschaft, sich auf den individuellen Welpen einzustellen. Manche Hunde benötigen viel Nähe, andere zunächst mehr Abstand. Manche schlafen fast die gesamte Heimfahrt, andere reagieren deutlich auf die Veränderung.
Die entspanntesten Übergänge erleben wir häufig dort, wo Menschen nicht versuchen, sofort eine besonders intensive Bindung herzustellen, sondern ihrem Welpen Zeit geben und gleichzeitig verlässlich für ihn da sind.
Was nach dem Abschied in den ersten 72 Stunden wichtig ist
Nach der Abholung beginnt für deinen Welpen die eigentliche Eingewöhnung. Die ersten 72 Stunden mit deinem Welpen sollten deshalb möglichst ruhig und überschaubar sein.
Feste Fütterungszeiten, ausreichend Schlaf, kurze Wege zum Lösen und wenige neue Menschen helfen vielen Welpen dabei, sich schneller zu orientieren.
Dein Welpe muss noch nicht Sitz, Platz oder Rückruf lernen. Er muss zunächst erfahren, dass sein neues Zuhause ein sicherer Ort ist.
FAQ – häufige Fragen zum Abschied vom Züchter
Ist der Abschied vom Züchter für einen Welpen schlimm?
Die Abholung ist für einen Welpen eine große Veränderung, weil er seine vertraute soziale Umgebung verlässt. Wie belastend der Übergang erlebt wird, ist individuell. Eine ruhige Heimfahrt, vertraute Gerüche und ein reizarm gestalteter Start können helfen, die Umstellung möglichst gut zu begleiten.
Vermisst mein Welpe seine Mutter und Geschwister?
Dein Welpe war bis zur Abholung eng mit seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern zusammen. Deshalb ist es nachvollziehbar, wenn er zunächst nach vertrauten Kontakten sucht, fiept oder besonders viel Nähe benötigt. Mit zunehmender Sicherheit kann er neue Beziehungen zu seinen Bezugspersonen aufbauen.
Warum weint mein Welpe nach der Abholung?
Fiepen oder Weinen kann durch Unsicherheit, Müdigkeit, Aufregung oder das Bedürfnis nach sozialer Nähe entstehen. Dein Welpe erlebt an diesem Tag außergewöhnlich viele Veränderungen und muss erst verstehen, dass seine neue Umgebung sicher ist.
Wie kann ich meinem Welpen den Abschied erleichtern?
Plane ausreichend Zeit ein, reduziere zusätzliche Reize, nimm nach Möglichkeit eine vertraut riechende Decke mit und gestalte die Heimfahrt ruhig. Nach der Ankunft sollte dein Welpe zunächst schlafen, sich lösen und sein neues Zuhause in kleinen Schritten kennenlernen dürfen.
Soll ich meinen Welpen beim Züchter sofort auf den Arm nehmen?
Nicht zwingend. Manche Welpen suchen sofort Körperkontakt, andere möchten zunächst beobachten oder Abstand halten. Gib deinem Welpen die Möglichkeit, dich kennenzulernen, und orientiere dich an seiner Körpersprache.
Sollte die ganze Familie zur Abholung mitkommen?
Eine sehr große Gruppe kann zusätzliche Unruhe erzeugen. Für viele Welpen ist eine ruhige Abholung mit wenigen vertrauten Personen angenehmer. Wichtig ist außerdem, dass während der Autofahrt eine Person sicher fahren kann und der Welpe zuverlässig gesichert ist.
Was sollte ich vom Züchter mitnehmen?
Neben Impfpass, Kaufunterlagen und Informationen zur bisherigen Versorgung sind das gewohnte Futter, Hinweise zum Fütterungsrhythmus und möglichst ein vertraut riechendes Tuch oder eine Decke hilfreich.
Darf nach der Abholung direkt Besuch kommen?
In den ersten Stunden und Tagen profitieren viele Welpen von einem überschaubaren Umfeld. Besuch kann warten, bis dein Welpe etwas mehr Sicherheit entwickelt hat. Neue Menschen können anschließend schrittweise und ruhig kennengelernt werden.
Wie schnell bindet sich ein Welpe an seinen neuen Menschen?
Dafür gibt es keinen festen Zeitraum. Vertrauen und Bindung wachsen durch wiederholte positive Erfahrungen, Verlässlichkeit, Schutz und verständliche Kommunikation. Manche Welpen suchen sehr schnell viel Nähe, bei anderen entwickelt sich die Beziehung langsamer.
Was mache ich, wenn mein Welpe nach der Abholung nur schläft?
Viel Schlaf kann nach einem aufregenden Abholtag völlig normal sein. Dein Welpe muss zahlreiche Eindrücke verarbeiten. Wirkt er in seinen Wachphasen jedoch auffällig schwach oder kommen andere gesundheitliche Symptome hinzu, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Fazit: Der Abschied vom Züchter braucht einen sanften Übergang
Für dich ist der Abholtag der Beginn eines lange ersehnten gemeinsamen Lebens. Für deinen Welpen bedeutet er zunächst, dass sich seine gesamte bisher vertraute Welt verändert.
Genau deshalb muss dieser Tag nicht mit möglichst vielen schönen Erlebnissen gefüllt werden. Ein sicherer Transport, vertraute Gerüche, wenig zusätzliche Reize und deine ruhige Anwesenheit sind oft viel wertvoller.
Dein Welpe muss dich nicht sofort lieben und dir nicht vom ersten Moment an vollständig vertrauen. Gib ihm die Möglichkeit, dich kennenzulernen und Schritt für Schritt zu erfahren: Bei diesem Menschen bin ich sicher. Er nimmt meine Signale wahr. Ich darf hier ankommen.
Genau daraus kann eine tiefe und tragfähige Beziehung entstehen. Der neue Anfang beginnt deshalb nicht mit Training – sondern mit Vertrauen.
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Gemeinsam besprechen wir Abholtag, Heimfahrt, Vorbereitung des Zuhauses, Schlaf, Fütterung, erste Nächte und die wichtigsten Grundlagen für einen ruhigen Start mit deinem Welpen.
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