Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung
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Vor Abholung mit Züchter klären
- Isabel Scheu
- 08.03.2026
- Welpe zieht ein
Was du vor der Abholung deines Welpen mit dem Züchter klären solltest
Der Countdown läuft. In wenigen Tagen oder vielleicht schon morgen hältst du deinen kleinen Welpen zum ersten Mal in den Armen. Ein Moment voller Aufregung, Vorfreude – und Verantwortung. Denn je besser du vorbereitet bist, desto leichter kannst du deinem Welpen den Übergang in sein neues Zuhause machen.
Bevor du deinen Welpen abholst, solltest du deshalb mit dem Züchter noch einmal alle wichtigen Informationen besprechen. Fütterung, Impfungen, Mikrochip, Entwurmung, Tagesrhythmus, Schlafgewohnheiten und die bisherige Entwicklung helfen dir dabei, die ersten Tage möglichst vertraut und ruhig zu gestalten.
Gerade wenn dein Welpe nach Stuttgart zieht, warten nach der Abholung zusätzlich viele neue Umweltreize auf ihn. Straßenverkehr, Straßenbahnen, Mehrfamilienhäuser, Aufzüge, Menschen und andere Hunde können für einen jungen Hund sehr intensiv sein. Umso wertvoller ist es, wenn du zumindest Futter, Routinen und wichtige Gewohnheiten aus seinem bisherigen Zuhause kennst.
In diesem Beitrag erfährst du, welche Fragen du dem Züchter vor der Welpenabholung stellen solltest, welche Unterlagen du brauchst, welche Informationen zur Gesundheit wichtig sind und was du für einen entspannten Abholtag wissen solltest.
Die Informationen des Züchters sind eine wichtige Grundlage für die ersten Tage mit deinem Welpen. Medizinische Fragen zu Impfungen, Parasitenprophylaxe, Erkrankungen oder individuellen Gesundheitsrisiken sollten zusätzlich mit deiner Tierarztpraxis besprochen werden.
Was sollte ich vor der Abholung meines Welpen mit dem Züchter klären?
Vor der Abholung solltest du mit dem Züchter unter anderem Abholzeit, Fütterung, Futtermenge, Impfstatus, Entwurmung, Mikrochip, Gesundheitsunterlagen, Tagesrhythmus, Schlafgewohnheiten und das Starterset besprechen. Wichtig ist außerdem zu wissen, welche Routinen dein Welpe bereits kennt und ob der Züchter auch nach dem Einzug als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Warum die Vorbereitung vor der Welpenabholung so wichtig ist
Ein verantwortungsvoller Züchter übergibt nicht einfach einen Hund und verabschiedet sich. Er kennt deinen Welpen seit seiner Geburt, hat seine Entwicklung beobachtet und weiß häufig sehr genau, welche Gewohnheiten, Vorlieben und Besonderheiten er mitbringt.
Genau dieses Wissen kann dir den Start enorm erleichtern. Je mehr du über den bisherigen Alltag deines Welpen weißt, desto weniger musst du in den ersten Tagen ausprobieren.
Das betrifft nicht nur praktische Dinge wie Futter oder Impfungen. Auch Fragen wie „Wann schläft mein Welpe normalerweise?“, „Wie zeigt er, dass er sich lösen muss?“ oder „Wie reagiert er beim Autofahren?“ können für den ersten gemeinsamen Tag sehr wertvoll sein.
Gute Vorbereitung bedeutet deshalb nicht, jeden einzelnen Schritt kontrollieren zu wollen. Sie schafft vielmehr einen verlässlichen Rahmen, innerhalb dessen dein Welpe in Ruhe ankommen kann.
1. Abholzeit und Ablauf mit dem Züchter klären
Vereinbare einen konkreten Termin mit Datum und Uhrzeit. Idealerweise bleibt nach der Abholung noch genügend Zeit, damit dein Welpe bei Tageslicht zu Hause ankommen und die ersten Stunden möglichst ruhig verbringen kann.
Frage auch, wie viel Zeit für die Übergabe eingeplant ist. Ein ausführliches Abschlussgespräch kann sinnvoll sein, damit du offene Fragen in Ruhe stellen kannst und nicht erst während der Heimfahrt feststellst, dass wichtige Informationen fehlen.
Kläre beispielsweise:
- Wann genau sollst du da sein?
- Wie lange dauert die Übergabe ungefähr?
- Welche Personen sollten zur Abholung mitkommen?
- Kann der Welpe sich vor der Fahrt noch einmal lösen?
- Wann wurde er zuletzt gefüttert?
- Welche Unterlagen werden vor Ort übergeben?
2. Letzte Fütterung und Verdauungsrhythmus des Welpen
Frage unbedingt, wann dein Welpe am Abholtag seine letzte Mahlzeit bekommt. Diese Information hilft dir dabei, die nächste Mahlzeit im neuen Zuhause sinnvoll einzuplanen.
Ebenso wichtig ist der bisherige Verdauungsrhythmus deines Welpen. Viele junge Hunde müssen sich relativ zuverlässig nach dem Schlafen, Spielen oder Fressen lösen.
Frage deshalb beispielsweise:
- Wann frisst dein Welpe normalerweise?
- Wie häufig bekommt er Futter?
- Wann löst er sich typischerweise nach einer Mahlzeit?
- Wie häufig setzt er Kot ab?
- Gab es bisher Durchfall oder Verdauungsprobleme?
Solche Informationen erleichtern dir auch den Start in die Stubenreinheit.
3. Impfstatus und Gesundheitsunterlagen überprüfen
Lass dir genau erklären, welche Impfungen dein Welpe bereits bekommen hat und wann die nächsten Termine anstehen. Der Impfpass beziehungsweise Heimtierausweis sollte vollständig ausgefüllt sein.
Informationen rund um Hundepass und Unterlagen solltest du nicht erst nach dem Einzug zusammensuchen.
Frage außerdem:
- Welche Impfungen wurden bisher durchgeführt?
- Wann war die letzte Impfung?
- Wann ist die nächste Impfung vorgesehen?
- Wurde dein Welpe bereits tierärztlich untersucht?
- Gab es bisher gesundheitliche Auffälligkeiten?
- Wurden Untersuchungen oder Befunde dokumentiert?
Wenn bereits eine Tierarztpraxis feststeht, kannst du die Unterlagen beim ersten Termin mitnehmen und gemeinsam den weiteren Vorsorgeplan besprechen.
4. Entwurmung und Parasitenprophylaxe erfragen
Frage nach, wann dein Welpe zuletzt entwurmt wurde und welche Präparate bisher verwendet wurden.
Auch Informationen zur bisherigen Parasitenprophylaxe können wichtig sein.
Notiere dir möglichst:
- Datum der letzten Entwurmung,
- verwendetes Präparat,
- bisheriges Entwurmungsschema,
- eventuelle Kotuntersuchungen,
- bisherigen Zecken- oder Flohschutz.
Wie die weitere Parasitenvorsorge aussehen sollte, hängt vom individuellen Risiko deines Hundes ab und kann später gemeinsam mit deiner Tierarztpraxis entschieden werden.
5. Mikrochip und Registrierung des Welpen klären
Frage, ob dein Welpe bereits gechippt wurde und lass dir die Chipnummer zeigen beziehungsweise in den Unterlagen bestätigen.
Wichtig: Ein Mikrochip allein bedeutet noch nicht, dass dein Hund automatisch einem Halter zugeordnet werden kann. Dafür muss die Chipnummer zusätzlich bei einem Haustierregister hinterlegt sein.
Kläre deshalb:
- Ist der Welpe bereits gechippt?
- Stimmt die Chipnummer mit den Unterlagen überein?
- Ist der Welpe bereits registriert?
- Musst du die Halterdaten selbst ändern oder neu eintragen?
6. Futter, Futterplan und Futtermenge genau erfragen
Ein Futterwechsel unmittelbar nach dem Umzug bedeutet eine zusätzliche Veränderung für den Verdauungstrakt. Deshalb ist es häufig sinnvoll, zunächst das bisherige Futter weiterzugeben.
Lass dir genau erklären, welches Futter dein Welpe erhält und wie der bisherige Futterrhythmus aussieht.
Notiere dir:
- Marke und genaue Futtersorte,
- Nass- oder Trockenfutter,
- Futtermenge pro Tag,
- Anzahl der Mahlzeiten,
- ungefähre Fütterungszeiten,
- eventuelle Zusätze,
- verwendete Leckerlis
- und bisher bekannte Unverträglichkeiten.
Idealerweise bekommst du genügend vom gewohnten Futter mit oder kaufst es bereits vor dem Abholtag.
7. Tagesstruktur und Gewohnheiten deines Welpen kennenlernen
Einer der wertvollsten Punkte wird bei der Übergabe häufig unterschätzt: der bisherige Alltag deines Welpen.
Frage den Züchter:
- Wann wird der Welpe morgens normalerweise wach?
- Wann schläft er tagsüber?
- Wie lange dauern seine Wachphasen?
- Wie verhält er sich, wenn er müde wird?
- Welche Geräusche und Alltagssituationen kennt er bereits?
- Kennt er Halsband oder Geschirr?
- Kennt er Autofahrten?
- Wie zeigt er, dass er sich lösen muss?
- Welche Beschäftigungen kennt und mag er?
Du musst den bisherigen Tagesablauf nicht auf Dauer exakt kopieren. In den ersten Tagen können vertraute Strukturen aber enorm hilfreich sein.
8. Was bekommst du vom Züchter mit?
Viele Züchter stellen für ihre Welpen ein kleines Welpen-Starterset zusammen.
Frage deshalb vorab, was du mitbekommst und was du selbst besorgen musst.
Sinnvoll können beispielsweise sein:
- eine Portion des bisherigen Futters,
- eine Decke oder ein Tuch mit vertrautem Geruch,
- ein bekanntes Spielzeug,
- Informationen zum Futterplan,
- Gesundheitsunterlagen,
- Impfpass oder Heimtierausweis,
- Kaufvertrag und weitere Zuchtunterlagen.
Besonders ein Gegenstand mit vertrautem Geruch kann auf der Heimfahrt und während der ersten Nacht wertvoll sein.
9. Kontakt zum Züchter nach der Abholung
Ein verantwortungsvoller Züchter interessiert sich meist auch nach der Übergabe dafür, wie sich seine Welpen entwickeln.
Kläre deshalb, ob du dich bei Fragen weiterhin melden kannst und über welchen Weg die Kommunikation am besten funktioniert.
Gerade während der ersten Tage können Fragen auftauchen, die der Züchter aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen mit genau diesem Welpen häufig gut einordnen kann.
10. Was weiß der Züchter bereits über den Charakter deines Welpen?
Der Züchter erlebt deinen Welpen über viele Wochen im täglichen Umgang und kann dir oft wertvolle Hinweise zu seinem bisherigen Verhalten geben.
Frage beispielsweise:
- Ist dein Welpe eher vorsichtig oder sehr neugierig?
- Sucht er viel Körperkontakt?
- Wie reagiert er auf neue Geräusche?
- Wie verhält er sich gegenüber seinen Geschwistern?
- Wie schnell kommt er nach Aufregung wieder zur Ruhe?
- Gibt es Situationen, in denen er bisher unsicher war?
Diese Beobachtungen sind keine endgültige Charakterbeschreibung. Nach dem Umzug entwickelt sich dein Welpe weiter und wird in seinem neuen Umfeld neue Seiten zeigen. Trotzdem geben dir solche Informationen einen wertvollen ersten Eindruck.
11. Hat dein Welpe bereits Erfahrungen mit dem Autofahren?
Wenn eine längere Heimfahrt bevorsteht, ist diese Frage besonders wichtig.
Frage den Züchter, ob dein Welpe bereits im Auto mitgefahren ist und wie er darauf reagiert hat. Manche Welpen schlafen entspannt, andere werden unruhig oder reagieren mit Speicheln und Reiseübelkeit.
Je besser du weißt, was dich erwartet, desto sinnvoller kannst du die Heimfahrt vorbereiten.
12. Wie hat dein Welpe bisher geschlafen?
Auch die Schlafsituation beim Züchter ist interessant. Hat dein Welpe gemeinsam mit seinen Geschwistern geschlafen? Gab es einen festen Schlafbereich? War nachts immer jemand in der Nähe?
Ein Welpe, der noch nie alleine geschlafen hat, wird vermutlich nicht automatisch verstehen, warum er in seinem neuen Zuhause plötzlich allein in einem anderen Raum schlafen soll.
Diese Information hilft dir dabei, die erste Nacht realistischer zu planen.
Checkliste: Diese Fragen solltest du dem Züchter vor der Abholung stellen
- Wann genau findet die Abholung statt?
- Wann wurde mein Welpe zuletzt gefüttert?
- Welches Futter bekommt er und in welcher Menge?
- Wie sieht sein bisheriger Fütterungsrhythmus aus?
- Wie häufig muss er sich lösen?
- Welche Impfungen hat er bereits erhalten?
- Wann wurde er zuletzt entwurmt?
- Ist er gechippt und bereits registriert?
- Welche Gesundheitsunterlagen bekomme ich mit?
- Gab es bisher gesundheitliche Auffälligkeiten?
- Wie sieht sein bisheriger Tages- und Schlafrhythmus aus?
- Welche Alltagssituationen kennt mein Welpe bereits?
- Ist er schon Auto gefahren?
- Was bekomme ich im Starterset mit?
- Kann ich mich nach der Abholung weiterhin bei Fragen melden?
Welpe in Stuttgart abholen – welche Informationen besonders hilfreich sind
Zieht dein Welpe nach Stuttgart, verändert sich möglicherweise nicht nur sein Zuhause, sondern auch seine gesamte Umwelt. Vielleicht kommt er aus einem ruhigen ländlichen Umfeld und erlebt künftig Straßenverkehr, Straßenbahnen, Mehrfamilienhäuser und deutlich mehr Menschen und Hunde.
Frage den Züchter deshalb auch, welche Umweltreize dein Welpe bereits kennt. Hat er schon Fahrzeuge gehört? Kennt er unterschiedliche Untergründe, fremde Menschen, Kinder oder Alltagsgeräusche?
Diese Informationen helfen dir einzuschätzen, welche Situationen in Stuttgart wirklich neu sind und wo du besonders behutsam vorgehen solltest.
Wichtig ist dabei nicht, vermeintliche „Lücken“ innerhalb weniger Tage aufzuholen. Neue Umweltreize sollten immer so dosiert werden, dass dein Welpe sie bewältigen kann.
Nach der Fichtlmeier-Methode: Deinen Welpen verstehen, bevor du etwas von ihm verlangst
Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Ein wichtiger Grundgedanke besteht darin, den Hund zunächst in seinem Wesen wahrzunehmen und Kommunikation vor Konditionierung zu stellen.
Genau deshalb sind die Informationen des Züchters so wertvoll. Er kann dir bereits viel darüber erzählen, wie dein Welpe auf bestimmte Situationen reagiert, wie schnell er zur Ruhe kommt, welche Erfahrungen er gesammelt hat und wo er vielleicht noch Unterstützung benötigt.
Nutze dieses Wissen nicht, um deinen Welpen möglichst schnell in einen festen Trainingsplan zu pressen. Nutze es, um ihn besser zu verstehen.
Erst kommunizieren – dann konditionieren. Auch eine gute Welpenvorbereitung beginnt deshalb nicht mit Kommandos, sondern mit Beobachtung, Verständnis und einem klaren Rahmen.
Unsere Erfahrung aus der Welpenberatung in Stuttgart
In unseren Kaufberatungen und Welpenkursen erleben wir regelmäßig, dass zukünftige Hundehalter vor der Abholung sehr viel über Ausstattung nachdenken – aber erstaunlich wenig über die Informationen, die sie vom Züchter benötigen.
Häufig entstehen die ersten Unsicherheiten dann bereits am Abend: Wann soll der Welpe wieder fressen? Ist es normal, dass er noch keinen Kot abgesetzt hat? Warum schläft er jetzt nicht? Wann wurde er eigentlich zuletzt entwurmt?
Viele dieser Fragen lassen sich vermeiden, wenn du beim Züchter gezielt nachhakst und dir wichtige Angaben notierst.
Die beste Vorbereitung besteht deshalb nicht darin, alles über Welpen im Allgemeinen zu wissen. Entscheidend ist, möglichst viel über deinen eigenen Welpen zu erfahren.
FAQ – häufige Fragen vor der Welpenabholung
Welche Fragen sollte ich einem Züchter vor der Welpenabholung stellen?
Besonders wichtig sind Fragen zu Fütterung, Impfungen, Entwurmung, Mikrochip, Gesundheitszustand, Tagesrhythmus, Schlaf, Stubenreinheit, bisherigen Erfahrungen, Autofahrten und zum Starterset. Außerdem solltest du klären, ob der Züchter nach der Übergabe weiterhin Ansprechpartner bleibt.
Welche Unterlagen muss ich bei der Welpenabholung bekommen?
Je nach Herkunft und Zuchtverband gehören unter anderem Kaufvertrag, Impfpass beziehungsweise Heimtierausweis, Angaben zur Chipnummer und gegebenenfalls Abstammungs- oder Zuchtunterlagen dazu. Welche Dokumente konkret erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Zucht und Situation ab.
Welches Futter sollte ich nach der Abholung geben?
In den ersten Tagen ist es meist sinnvoll, zunächst das gewohnte Futter des Züchters weiterzugeben. Dadurch bleibt zumindest ein Teil des bisherigen Alltags vertraut und der Verdauungstrakt wird nicht zusätzlich durch einen abrupten Futterwechsel belastet.
Sollte ich das Futter bereits vor der Abholung kaufen?
Ja. Lass dir vom Züchter die genaue Marke und Sorte nennen und besorge ausreichend davon für die ersten Tage beziehungsweise Wochen. So musst du direkt nach dem Einzug keine spontane Futterentscheidung treffen.
Muss mein Welpe bei der Abholung bereits geimpft und gechippt sein?
Welche Impfungen altersbedingt bereits erfolgt sein sollten und welche Vorgaben für den Mikrochip gelten, hängt von Alter, Herkunft und weiteren Umständen ab. Lass dir Impfpass und Chipnummer zeigen und besprich den weiteren Vorsorgeplan anschließend mit deiner Tierarztpraxis.
Warum sollte ich den Schlafrhythmus meines Welpen kennen?
Der bisherige Schlafrhythmus gibt dir Hinweise darauf, wann dein Welpe normalerweise müde wird und wie viele Ruhephasen er gewohnt ist. Gerade in den ersten Tagen kann dir dieses Wissen helfen, Übermüdung und unnötige Reizüberflutung zu vermeiden.
Was sollte ich über die Stubenreinheit beim Züchter fragen?
Frage, wo und wann sich dein Welpe bisher gelöst hat und ob es bereits typische Signale gibt. Manche Welpen lösen sich beispielsweise zuverlässig nach dem Aufwachen oder direkt nach dem Fressen. Diese Informationen helfen dir, im neuen Zuhause rechtzeitig zu reagieren.
Was sollte ich vom Züchter für die Heimfahrt mitnehmen?
Hilfreich sind neben allen Unterlagen besonders eine vertraut riechende Decke oder ein Tuch sowie gegebenenfalls das bisherige Futter. Für die Fahrt selbst benötigst du außerdem eine geeignete Sicherung für deinen Welpen.
Sollte ich mir die Antworten des Züchters aufschreiben?
Ja. Am Abholtag bist du wahrscheinlich aufgeregt und bekommst gleichzeitig sehr viele Informationen. Eine vorbereitete Liste oder Notizen auf dem Smartphone helfen, damit wichtige Angaben später nicht verloren gehen.
Was ist ein Warnzeichen bei einem Züchter?
Vorsicht ist angebracht, wenn grundlegende Fragen zur Gesundheit, Herkunft, Mutterhündin oder bisherigen Versorgung nicht beantwortet werden, Unterlagen fehlen oder Druck auf eine schnelle Übergabe ausgeübt wird. Transparenz und die Bereitschaft, Fragen ausführlich zu beantworten, gehören zu einer verantwortungsvollen Welpenabgabe.
Fazit: Gute Vorbereitung beginnt mit den richtigen Fragen an den Züchter
Je mehr du vor der Abholung über deinen Welpen weißt, desto sicherer kannst du ihn in den ersten Tagen begleiten. Futter, Gesundheit, Schlaf, Tagesrhythmus und bisherige Erfahrungen sind keine Nebensächlichkeiten – sie helfen dir, die neue Situation aus Sicht deines Welpen besser zu verstehen.
Gleichzeitig wird der Abholtag ruhiger, wenn organisatorische Fragen bereits vorher geklärt sind.
Du musst nicht jede Antwort auswendig wissen und auch nicht jeden Moment perfekt planen. Aber du solltest die Informationen haben, die dir helfen, Entscheidungen für genau diesen Welpen zu treffen.
Gute Vorbereitung ist deshalb kein Zeichen von Nervosität. Sie ist ein Zeichen dafür, dass du Verantwortung übernimmst – noch bevor dein gemeinsamer Weg überhaupt begonnen hat.
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