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Hundetraining Tipps & Wissen aus Stuttgart

In meinem Blog teile ich Wissen rund um Hundetraining, Alltag mit Hund, Welpen, Gesundheit, Verhalten und ein entspanntes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Hundetraining Blog Stuttgart – Tipps für Alltag, Welpen & Erziehung

In meinem Blog rund um Hundetraining in Stuttgart findest du praktische Tipps für den Alltag mit deinem Hund – von der Welpenerziehung über Leinenführigkeit bis zum sicheren Rückruf.

Alle Inhalte basieren auf meiner täglichen Arbeit als Hundetrainerin und helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen und entspannt durch den Alltag zu führen.

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Wissen rund um Hundetraining, Alltag und Gesundheit

Hier findest du hilfreiche Artikel zu Welpen, Junghunden, Leinenführigkeit, Rückruf, Gesundheit, Ernährung und einem entspannten Alltag mit Hund.

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Welpenplatz einrichten

  • Isabel Scheu
  • 24.02.2026
  • Welpe zieht ein

Welpenplatz einrichten – so schaffst du einen sicheren Rückzugsort für deinen Welpen

Ein Welpe zieht ein – klein, neugierig und plötzlich mitten in einer völlig neuen Welt. Neue Menschen, fremde Gerüche, ungewohnte Geräusche und ein anderer Tagesablauf müssen erst einmal verarbeitet werden. Neben Futter, Erstausstattung und einem welpensicheren Zuhause gehört deshalb ein gut gewählter Ruheplatz zu den wichtigsten Vorbereitungen vor dem Einzug.

Ein sicherer Welpenplatz ist weit mehr als ein schönes Hundebett. Er bietet deinem jungen Hund einen verlässlichen Ort, an dem er schlafen, beobachten, Eindrücke verarbeiten und sich aus dem Familienalltag zurückziehen kann. Gerade Welpen benötigen viel Schlaf und Ruhe. Ein sinnvoll eingerichteter Rückzugsort kann dabei helfen, zwischen Aktivität und Erholung zu unterscheiden.

Entscheidend ist allerdings nicht nur, welches Hundebett oder welche Decke du kaufst. Lage, Umgebung, Umgang mit dem Ruheplatz und die Stimmung rund um diesen Bereich sind mindestens genauso wichtig.

In diesem Ratgeber erfährst du, wo der Welpenplatz stehen sollte, welche Ausstattung wirklich sinnvoll ist, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du deinem Welpen von Anfang an Ruhe, Sicherheit und Orientierung vermittelst. Außerdem zeigen wir dir, wie wir bei Pfotenliebe Stuttgart das Thema Ruhe und Rückzugsort aus Sicht der Fichtlmeier-Methode betrachten.

Kurze Antwort: Der ideale Welpenplatz liegt ruhig und geschützt, aber nicht vollkommen isoliert vom Familienleben. Er sollte frei von Zugluft, direkter Heizungsluft und ständigem Durchgangsverkehr sein. Eine passende Decke oder ein bequemes Hundebett reicht als Grundausstattung meist aus. Entscheidend ist, dass dein Welpe dort tatsächlich ungestört schlafen und sich zurückziehen kann und alle Familienmitglieder diesen Ruhebereich respektieren.

Der ideale Welpenplatz – das Wichtigste im Überblick

Ruhig gelegen

Der Ruheplatz sollte nicht mitten in einem häufig genutzten Laufweg zwischen Küche, Flur und Wohnzimmer liegen.

Nicht vollkommen isoliert

Dein Welpe darf am Familienleben teilhaben, ohne permanent mitten im Geschehen liegen zu müssen.

Jederzeit erreichbar

Ein echter Rückzugsort sollte deinem Hund grundsätzlich die Möglichkeit geben, ihn freiwillig aufzusuchen.

Sicher gestaltet

Kabel, Kleinteile, giftige Pflanzen und andere Gefahren gehören nicht in die unmittelbare Umgebung des Welpenplatzes.

Nicht überladen

Ein Ruheplatz braucht keine Sammlung aus Spielzeug, Quietschies und ständig wechselnden Beschäftigungsangeboten.

Als Ruhebereich respektiert

Liegt dein Welpe dort und schläft, sollte er möglichst nicht unnötig angesprochen oder gestört werden.

Warum ein fester Welpenplatz so wichtig ist

Der Einzug in ein neues Zuhause ist für einen Welpen eine enorme Veränderung. Er verlässt seine bisher vertraute Umgebung und muss innerhalb kurzer Zeit zahlreiche neue Eindrücke verarbeiten.

Ein klar erkennbarer Ruhebereich kann ihm dabei Orientierung geben. Während sich um ihn herum vieles verändert, bleibt dieser Ort möglichst verlässlich: Hier liegt seine Decke oder sein Bett, hier wird nicht wild gespielt und hier darf Ruhe entstehen.

Gerade in den ersten Wochen ist das wichtig, denn Welpen benötigen sehr viel Schlaf und Erholung. Ruhe ist keine Zeit, in der „nichts passiert“. Während des Schlafens und Ruhens verarbeitet der junge Hund Erlebtes und kann sich körperlich und mental erholen.

Wenn dein Welpe Schwierigkeiten hat, nach aufregenden Situationen wieder herunterzufahren, findest du weitere Informationen im Beitrag Ruhe lernen – warum Entspannung so wichtig ist.

Wo sollte der Welpenplatz stehen?

Die richtige Lage ist wichtiger als das teuerste Hundebett. Ein Platz kann noch so gemütlich aussehen – wenn ständig jemand darüber steigt, Türen auf- und zugehen oder Kinder daneben spielen, wird echte Ruhe schwierig.

Ein guter Welpenplatz sollte

  • ruhig, aber nicht vollständig vom Familienleben abgeschottet sein
  • nicht direkt in einem Durchgang liegen
  • vor Zugluft geschützt sein
  • nicht unmittelbar neben einem Heizkörper liegen
  • nicht direkt an einer häufig geöffneten Tür liegen
  • Abstand zu sehr lauten Haushaltsgeräten haben
  • für deinen Welpen leicht erreichbar sein
  • ausreichend Abstand zu möglichen Gefahrenquellen haben

Häufig eignet sich eine geschützte Ecke im Wohnbereich besser als ein Platz mitten im Raum. Dein Welpe kann wahrnehmen, was um ihn herum passiert, ohne permanent mitten im Geschehen zu liegen.

Mehr darüber, wie viel Bewegungsfreiheit ein Welpe zu Beginn tatsächlich benötigt, erfährst du im Beitrag Welpenzimmer oder freier Zugang?.

Ruhig, aber nicht isoliert – die richtige Balance finden

Ein häufiger Fehler besteht darin, Ruhe mit vollständiger Abgeschiedenheit gleichzusetzen. Ein Welpe muss nicht automatisch in einem separaten Zimmer schlafen, nur damit es ruhig ist.

Gerade nach dem Einzug kann es für einen jungen Hund wichtig sein, seine Bezugspersonen wahrnehmen zu können. Gleichzeitig sollte er nicht auf jede Bewegung im Haushalt reagieren müssen.

Ziel ist deshalb ein geschützter Platz mit etwas Abstand zum Trubel. Dein Welpe darf beobachten und dabei lernen, dass nicht jedes Geräusch und nicht jede Bewegung eine Bedeutung für ihn hat.

Ein solcher Rahmen kann ihm helfen, sich zunehmend aus dem Geschehen herauszunehmen und Ruhe nicht mit sozialem Ausschluss zu verbinden.

Welche Ausstattung braucht ein sicherer Welpenplatz?

Für einen guten Ruheplatz brauchst du deutlich weniger, als viele Erstausstattungslisten vermuten lassen. Wichtig sind vor allem Sicherheit, Komfort, Waschbarkeit und eine für deinen Hund angenehme Liegefläche.

Sinnvolle Grundausstattung

  • eine geeignete Hundedecke oder ein Hundebett
  • eine rutschfeste Unterlage bei glatten Böden
  • waschbare beziehungsweise leicht zu reinigende Materialien
  • ausreichend Platz, damit dein Welpe bequem liegen und seine Position verändern kann
  • gegebenenfalls eine geeignete Box als zusätzlicher geschützter Bereich

Ein sehr kleines Bett ist nicht automatisch gemütlicher. Dein Welpe sollte sich bequem ausstrecken, drehen und unterschiedliche Schlafpositionen einnehmen können.

Gleichzeitig muss der Welpenplatz nicht mit Spielzeug gefüllt werden. Wenn Ruhe entstehen soll, ist weniger häufig mehr. Spiel und aktive Beschäftigung können bewusst an anderen Orten stattfinden.

Hundebett, Körbchen oder Decke – was ist für Welpen geeignet?

Ob dein Welpe lieber auf einem Hundebett, in einem Körbchen oder auf einer Decke liegt, ist individuell. Manche Hunde suchen weiche und begrenzte Liegeflächen, andere bevorzugen einen flacheren oder kühleren Untergrund.

Deshalb musst du vor dem Einzug nicht sofort das teuerste Hundebett kaufen. Eine gut waschbare und rutschfest liegende Decke kann für die erste Zeit vollkommen ausreichend sein.

Beobachte deinen Welpen. Liegt er regelmäßig neben seinem Bett auf dem kühleren Boden, muss das nicht bedeuten, dass er seinen Ruheplatz ablehnt. Vielleicht ist ihm das Bett schlicht zu warm oder die Liegefläche entspricht nicht seinen Bedürfnissen.

Entscheidend ist weniger die Optik der Ausstattung als die Frage, ob dein Hund dort tatsächlich entspannt liegen kann.

Braucht ein Welpe eine Hundebox am Ruheplatz?

Eine Box kann für manche Hunde einen geschützten und überschaubaren Bereich bieten. Sie ist jedoch nicht zwingend notwendig, damit ein Welpe Ruhe lernen kann.

Wenn du eine Box verwendest, sollte sie positiv und ruhig in den Alltag integriert werden. Sie darf nicht als Strafort dienen oder dazu benutzt werden, einen Welpen einfach wegzusperren, wenn sein Verhalten gerade unbequem wird.

Ein echter Ruhebereich entsteht nicht allein durch räumliche Begrenzung. Entscheidend ist, welche Bedeutung der Ort für deinen Hund bekommt und wie ihr im Alltag damit umgeht.

Den Bereich rund um den Welpenplatz sicher gestalten

Nicht nur das Hundebett selbst muss sicher sein. Kontrolliere auch die unmittelbare Umgebung des Ruheplatzes sorgfältig.

In Reichweite des Welpenplatzes sollten sich nicht befinden

  • frei zugängliche Stromkabel
  • Mehrfachsteckdosen
  • giftige Zimmerpflanzen
  • Medikamente oder Reinigungsmittel
  • verschluckbare Kleinteile
  • instabile Dekoration
  • herunterhängende Vorhänge oder Schnüre
  • andere Gegenstände, die angeknabbert oder heruntergezogen werden können

Eine ausführliche Übersicht über typische Gefahrenquellen findest du in unserem Ratgeber Welpensicheres Zuhause – worauf du achten solltest.

Der Welpenplatz muss ein echter Rückzugsort bleiben

Ein Rückzugsort funktioniert nur dann, wenn Rückzug tatsächlich möglich ist. Besonders in Familien mit Kindern sollte deshalb von Anfang an klar sein: Wenn der Welpe schläft oder sich auf seinen Ruheplatz zurückzieht, wird er dort nicht gestört.

Das bedeutet im Alltag

  • den schlafenden Welpen nicht unnötig anfassen
  • ihn nicht zum Spielen vom Platz locken
  • Kinder nicht zum Hund ins Körbchen setzen lassen
  • den Hund dort nicht bedrängen
  • Besuchern erklären, dass der Ruheplatz respektiert wird
  • Ruhe nicht ständig durch Ansprache unterbrechen

Beobachte dabei auch die Körpersprache deines Hundes. Wegdrehen, häufiges Positionswechseln, Aufstehen oder das Verlassen des Platzes können Hinweise darauf sein, dass die Situation gerade nicht wirklich ruhig ist.

Warum der Welpenplatz kein Spielplatz sein sollte

Wenn der Ruheplatz gleichzeitig Spielzeuglager, Futterstation, Trainingsbereich und Mittelpunkt jeder Beschäftigung ist, wird seine Bedeutung für den Hund schnell unklar.

Gerade bei einem Welpen kann es hilfreich sein, Aktivität und Ruhe räumlich und situativ etwas voneinander zu trennen. Gemeinsames Spiel darf lebendig sein – anschließend sollte aber auch wieder eine Phase entstehen können, in der nichts von deinem Hund erwartet wird.

Das bedeutet nicht, dass auf der Decke niemals etwas Positives stattfinden darf. Entscheidend ist vielmehr, dass dort nicht permanent neue Aktivität erzeugt wird.

Ein Welpe muss nicht rund um die Uhr beschäftigt werden. Gerade das Erleben von Ruhe und unspektakulären Alltagssituationen gehört zu einer gesunden Entwicklung.

Nach der Fichtlmeier-Methode: Ruhe entsteht durch Orientierung und einen verständlichen Rahmen

Bei Pfotenliebe Stuttgart arbeiten wir nach der Methode von Anton Fichtlmeier. Dabei geht es nicht darum, einen Welpen möglichst früh mit zahlreichen Kommandos zu beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen zunächst Wahrnehmung, Körpersprache, verständliche Kommunikation, Vertrauen und Orientierung am Menschen.

Auch der Ruheplatz kann in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung bekommen. Eine Decke ist nicht einfach nur ein weicher Untergrund. Durch einen klaren und wiederkehrenden Umgang kann sie für den Hund zunehmend zu einem verständlichen Ort für Ruhe und Zurücknahme werden.

Dabei geht es nicht darum, den Welpen mit möglichst vielen Leckerlis auf seinen Platz zu locken und dort permanent zu beschäftigen. Viel wichtiger ist, dass du selbst Ruhe ausstrahlst, einen klaren Rahmen vorgibst und deinem Hund die Möglichkeit gibst, innerhalb dieses Rahmens tatsächlich herunterzufahren.

Gerade junge Hunde benötigen dabei Unterstützung. Viele Welpen finden nach aufregenden Erlebnissen nicht automatisch in die Ruhe zurück. Führung bedeutet dann auch, nicht immer weitere Beschäftigung anzubieten, sondern eine Situation so zu gestalten, dass Entspannung überhaupt möglich wird.

Die Erfahrung, dass nicht ständig etwas passieren muss, ist für den gemeinsamen Alltag mindestens genauso wertvoll wie erste Übungen und Signale.

Was tun, wenn dein Welpe nicht auf seinem Platz bleiben möchte?

Gerade am Anfang ist es vollkommen normal, dass ein Welpe seinen vorgesehenen Ruheplatz nicht sofort so nutzt, wie du es dir vorgestellt hast. Er kennt weder die Bedeutung dieses Ortes noch eure neuen Abläufe.

Statt ihn ständig zurückzutragen oder hektisch auf den Platz zu schicken, solltest du zunächst überprüfen, warum er dort nicht zur Ruhe kommt.

Mögliche Ursachen können sein

  • der Platz liegt zu weit vom Familiengeschehen entfernt
  • es ist dort zu laut oder unruhig
  • der Welpe ist bereits überdreht
  • die Liegefläche ist zu warm oder unbequem
  • er muss sich lösen
  • die Umgebung bietet zu viele Reize
  • Ruhe wurde bislang immer wieder durch Aktivität unterbrochen

Schau deshalb zuerst auf die gesamte Situation. Nicht jedes Aufstehen bedeutet Ungehorsam. Gerade bei Welpen lohnt es sich, Verhalten zunächst zu beobachten und zu verstehen, bevor du darauf reagierst.

Wo sollte der Welpe nachts schlafen?

Der Schlafplatz für die Nacht muss nicht zwingend identisch mit dem Ruheplatz am Tag sein. Gerade unmittelbar nach dem Einzug kann es sinnvoll sein, dass dein Welpe nachts in deiner Nähe schläft.

Er hat gerade seine bisherige vertraute Umgebung verlassen. Eine vollständige räumliche Trennung vom ersten Abend an kann deshalb für manche Welpen unnötig schwierig sein.

Außerdem bemerkst du in räumlicher Nähe schneller, wenn dein Welpe nachts unruhig wird und sich möglicherweise lösen muss. Das kann gerade während der ersten Phase der Stubenreinheit hilfreich sein.

Wie du den Schlaf und die Ruhe deines jungen Hundes sinnvoll gestaltest, erfährst du ausführlicher in unserem Beitrag zum Schlafbedarf bei Welpen.

Welpenplatz in einer Wohnung in Stuttgart einrichten

Gerade in Stuttgart leben viele Welpen mit ihren Menschen in Wohnungen, in denen nicht unbegrenzt Platz zur Verfügung steht. Für einen guten Rückzugsort brauchst du jedoch kein eigenes Hundezimmer.

Auch in einer kleineren Wohnung in Stuttgart-Ost, Bad Cannstatt, Degerloch oder einem anderen Stadtteil kann eine geschützte Ecke im Wohnbereich vollkommen ausreichen. Entscheidend ist nicht die Größe des Bereichs, sondern seine Lage und Bedeutung im Alltag.

Gerade in einem städtischen Umfeld verarbeitet dein Welpe draußen zahlreiche Eindrücke: Verkehr, Menschen, andere Hunde, Geräusche und wechselnde Untergründe. Umso wertvoller kann zuhause ein verlässlicher Bereich sein, an dem nicht ebenfalls permanent neue Reize auf ihn einwirken.

Ein gut gewählter Welpenplatz schafft damit einen wichtigen Gegenpol zum abwechslungsreichen Alltag mit einem jungen Hund in Stuttgart.

Diese Fehler solltest du beim Welpenplatz vermeiden

Mitten im Durchgang

Wenn ständig Menschen am Hund vorbeilaufen, kann echte Ruhe deutlich schwieriger werden.

Zu weit vom Alltag entfernt

Besonders nach dem Einzug kann ein vollständig isolierter Platz für einen jungen Hund ungünstig sein.

Zu viel Spielzeug

Der Ruheplatz muss nicht gleichzeitig Spielzeuglager und Beschäftigungsbereich sein.

Schlaf ständig unterbrechen

Ein schlafender Welpe muss nicht gestreichelt oder für jede Aktivität geweckt werden.

Den Platz als Strafe nutzen

Der Rückzugsort sollte nicht mit Ärger, sozialem Ausschluss oder Konflikten verbunden werden.

Nur auf die Optik achten

Ein schönes Hundebett am falschen Standort ist weniger hilfreich als eine einfache Decke an einem wirklich geeigneten Ruheplatz.

FAQ – häufige Fragen zum Welpenplatz

Wo sollte der Welpenplatz am besten stehen?

Ideal ist ein ruhiger und geschützter Bereich, von dem dein Welpe das Familienleben wahrnehmen kann, ohne mitten im Durchgang zu liegen. Zugluft, direkte Heizungsluft, Türen und sehr laute Haushaltsgeräte sollten möglichst nicht unmittelbar daneben liegen.

Soll der Welpenplatz im Wohnzimmer oder Schlafzimmer sein?

Für den Tag eignet sich häufig ein geschützter Bereich im Wohnzimmer oder einem anderen gemeinsam genutzten Raum. Nachts kann ein zusätzlicher Schlafplatz in der Nähe deiner eigenen Schlafstelle sinnvoll sein. Tages- und Nachtruheplatz müssen deshalb nicht zwingend identisch sein.

Braucht ein Welpe ein Hundebett oder reicht eine Decke?

Eine geeignete Decke kann vollkommen ausreichen. Wichtig ist, dass die Liegefläche sicher, bequem und für deinen Welpen angenehm ist. Beobachte, welche Untergründe und Schlafpositionen dein Hund bevorzugt.

Wie groß sollte ein Hundebett für einen Welpen sein?

Dein Welpe sollte bequem liegen, sich drehen und auch ausgestreckt schlafen können. Ein bewusst sehr kleines Bett ist deshalb nicht notwendig. Bedenke außerdem, dass dein Welpe schnell wächst.

Braucht ein Welpe eine Box als Rückzugsort?

Nein. Eine Box kann für manche Hunde einen geschützten Bereich darstellen, ist aber keine Voraussetzung dafür, dass ein Welpe Ruhe lernt. Entscheidend sind der Umgang damit und die Bedeutung, die dieser Ort für deinen Hund bekommt.

Soll Spielzeug am Welpenplatz liegen?

Der Ruheplatz muss nicht mit Spielzeug gefüllt sein. Wenn dort vor allem Entspannung entstehen soll, kann eine reizärmere Gestaltung sinnvoll sein. Aktives gemeinsames Spiel kann bewusst an anderen Orten stattfinden.

Darf man einen Welpen auf seinem Platz streicheln?

Nähe ist selbstverständlich erlaubt, wenn dein Welpe sie möchte. Hat er sich jedoch bewusst zurückgezogen oder schläft, solltest du seinen Ruhebedarf respektieren und ihn nicht unnötig stören.

Was mache ich, wenn mein Welpe nicht auf seinem Platz bleibt?

Prüfe zunächst, warum dein Welpe dort nicht zur Ruhe kommt. Möglicherweise ist der Standort zu unruhig, zu warm oder zu weit von dir entfernt. Auch Übermüdung, ein Lösebedürfnis oder eine insgesamt zu reizreiche Situation können eine Rolle spielen.

Sollte ein Welpe nachts alleine schlafen?

Das ist nicht notwendig. Gerade unmittelbar nach dem Einzug kann ein Schlafplatz in der Nähe der Bezugsperson sinnvoll sein. Zusätzlich bemerkst du so schneller, wenn dein Welpe nachts unruhig wird und sich lösen muss.

Dürfen Kinder zum Welpen ins Körbchen?

Der Ruheplatz sollte als Rückzugsbereich des Hundes respektiert werden. Besonders wenn der Welpe schläft oder sich bewusst zurückzieht, sollten Kinder ihn dort nicht bedrängen oder zum Spielen auffordern.

Kann ein Welpe mehrere Ruheplätze haben?

Ja. Je nach Wohnsituation können mehrere geeignete Ruheplätze sinnvoll sein. Wichtig ist weniger die Anzahl als die Verlässlichkeit: Dein Hund sollte wissen können, dass er an diesen Orten tatsächlich zur Ruhe kommen darf.

Fazit: Ein sicherer Welpenplatz gibt Ruhe und Orientierung

Ein guter Welpenplatz muss weder teuer noch besonders aufwendig gestaltet sein. Viel wichtiger sind ein sinnvoll gewählter Standort, eine sichere Umgebung und ein verlässlicher Umgang mit diesem Bereich.

Dein Welpe braucht einen Ort, an dem nicht ständig etwas von ihm erwartet wird. Einen Bereich, in dem er beobachten, schlafen, Eindrücke verarbeiten und sich zurückziehen darf.

Respektiere diesen Ruhebereich und achte darauf, dass auch Kinder, Besucher und andere Familienmitglieder ihn respektieren. So kann aus einer einfachen Decke oder einem Hundebett mit der Zeit ein vertrauter und verständlicher Ort werden.

Aus Sicht der Fichtlmeier-Methode gehört auch das zur Führung: Du übernimmst Verantwortung für den Rahmen und hilfst deinem Welpen dadurch, sich in seinem neuen Alltag zu orientieren. Ruhe muss nicht permanent mit Beschäftigung hergestellt werden. Sie darf durch Klarheit, Verlässlichkeit und gemeinsames Lernen entstehen.

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