Hepatozoonose beim Hund Stuttgart – die unterschätzte „Schluckkrankheit“
Eine selten bekannte, aber wichtige Reisekrankheit: Hepatozoonose wird nicht durch einen Stich übertragen – sondern durchs Fressen einer Zecke.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Hepatozoonose
Einfach erklärt für Hundehalter.
Was ist Hepatozoonose beim Hund?
Hepatozoonose ist eine parasitäre Infektionskrankheit, verursacht durch den Einzeller Hepatozoon canis.
Der Erreger befällt Blut, Organe und Muskulatur.
Wie wird Hepatozoonose übertragen?
Anders als bei vielen Zeckenkrankheiten erfolgt die Infektion nicht durch einen Stich.
Der Hund muss eine infizierte Zecke fressen oder abschlecken.
Deshalb nennt man sie auch „Schluckkrankheit“.
Wo kommt die Krankheit vor?
Vor allem in südlichen Ländern:
- Spanien
- Italien
- Griechenland
- Türkei
- Balkanregion
In Deutschland meist durch importierte Hunde.
Welche Symptome zeigt ein infizierter Hund?
Typische Anzeichen können sein:
- Fieber (oft schubweise)
- Müdigkeit & Schwäche
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Gewichtsverlust trotz Appetit
- Lahmheit oder steifer Gang
- Lymphknotenschwellung
Viele Hunde bleiben lange symptomfrei.
Wie wird Hepatozoonose diagnostiziert?
- Blutausstrich (nur in akuten Phasen sichtbar)
- PCR-Test (sehr zuverlässig)
- Antikörpertest
- Blutbild
Entscheidend ist die Kombination aus Symptomen und Herkunft.
Wie gefährlich ist die Erkrankung?
Die Krankheit verläuft oft chronisch und schubweise.
In schweren Fällen kann sie Organe schädigen und den Hund langfristig schwächen.
Wie wird Hepatozoonose behandelt?
- Langzeitmedikation gegen Protozoen
- Antibiotika
- Schmerz- und Entzündungshemmer
- Unterstützung des Immunsystems
Rückfälle sind möglich – Behandlung oft langfristig.
Ist Hepatozoonose heilbar?
In der Regel nicht vollständig.
Ziel ist es, die Krankheit zu kontrollieren und die Lebensqualität zu erhalten.
Ist die Krankheit ansteckend?
Nein – weder für Menschen noch für andere Hunde.
Eine Übertragung erfolgt ausschließlich über das Fressen einer infizierten Zecke.
Wie kann ich meinen Hund schützen?
- Konsequenter Zeckenschutz
- Zecken sofort entfernen
- Verhindern, dass der Hund Zecken frisst
- Besondere Vorsicht im Ausland
Hepatozoonose beim Hund gehört zu den sogenannten Reisekrankheiten und betrifft vor allem Hunde aus südlichen Ländern oder dem Auslandstierschutz. Anders als viele andere Zeckenkrankheiten erfolgt die Ansteckung nicht durch einen Stich, sondern durch das Fressen einer infizierten Zecke.
Die Erkrankung verläuft häufig chronisch und wird deshalb oft erst spät erkannt. Besonders wichtig sind konsequenter Zeckenschutz und eine frühzeitige Diagnostik bei unklaren Beschwerden.
Hepatozoonose ist eine typische Reisekrankheit beim Hund und wird häufig bei importierten Tierschutzhunden festgestellt. Anders als bei Borreliose oder Anaplasmose erfolgt die Ansteckung nicht durch den Stich, sondern durch das Fressen einer Zecke.Deshalb ist ein zuverlässiger Zeckenschutz und schnelles Entfernen von Zecken besonders wichtig.
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Auslandshund oder chronische Beschwerden?
Hepatozoonose gehört zu den weniger bekannten Reisekrankheiten beim Hund und wird häufig erst spät erkannt. Besonders Hunde aus südlichen Ländern oder dem Auslandstierschutz können betroffen sein.
Ich unterstütze dich dabei, Veränderungen im Verhalten besser einzuordnen und deinen Hund im Alltag ruhig und sicher zu begleiten.
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