Die 10 beliebtesten Hunderassen

  • Isabel Scheu
  • 16.02.2025
  • Hunderassen

Die 10 beliebtesten Hunderassen der Welt – und was sie so besonders macht

Hunde sind die besten Freunde des Menschen – und jede Rasse hat ihre eigenen, unverwechselbaren Eigenschaften. Manche überzeugen durch Intelligenz, andere durch ihre liebevolle Art oder ihren Mut. In diesem Beitrag stellen wir die beliebtesten Hunderassen der Welt vor und zeigen, was diese Vierbeiner so besonders macht – und für wen sie sich eignen. Egal, ob Sie ein erfahrener Hundebesitzer oder Einsteiger sind: Hier finden Sie einen praxisnahen Überblick, der bei der Entscheidung hilft.

1. Labrador Retriever – Der freundliche Alleskönner

Der Labrador Retriever ist seit Jahren eine der beliebtesten Hunderassen – und das aus gutem Grund. Diese mittelgroßen Hunde zeichnen sich durch ihr freundliches Wesen, ihre Intelligenz und ihre Vielseitigkeit aus. Ursprünglich in Kanada gezüchtet, wurden Labradore als Arbeitshunde für Fischer eingesetzt: Sie halfen, Netze einzuholen und Fische zu apportieren. Heute sind sie vor allem als Familienhunde bekannt.

Was macht den Labrador so besonders?
Labradore sind unglaublich menschenfreundlich und lieben es, Teil eines Rudels zu sein – ob mit anderen Hunden oder mit der Familie. Ihre Anpassungsfähigkeit ist bemerkenswert: Sie fühlen sich sowohl in einem aktiven Haushalt als auch in einem ruhigen Umfeld wohl. Außerdem sind sie extrem lernfreudig und arbeiten gerne mit ihren Menschen zusammen. Das macht sie zu idealen Kandidaten für Aufgaben wie Blindenführhunde, Rettungshunde oder Therapiehunde.

Für wen eignet sich der Labrador Retriever?
Labradore sind perfekte Familienhunde, da sie sehr kinderfreundlich und geduldig sind. Sie brauchen jedoch viel Bewegung und geistige Auslastung. Ein großer Garten ist von Vorteil – aber auch in einer Wohnung können Labradore glücklich sein, wenn sie konsequent ausgelastet werden.

2. Deutscher Schäferhund – Der intelligente Beschützer

Der Deutsche Schäferhund ist ein Allrounder unter den Hunderassen. Seine Intelligenz, Loyalität und Arbeitsbereitschaft machen ihn zu einem der vielseitigsten Hunde weltweit. Ursprünglich als Hütehund gezüchtet, wurden seine Fähigkeiten schnell auch in anderen Bereichen erkannt – heute findet man Schäferhunde oft bei Polizei, Militär und Rettungsdiensten.

Was macht den Deutschen Schäferhund so besonders?
Er ist unglaublich loyal, hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und liebt klare Aufgaben. Gleichzeitig ist er sportlich und agil – ideal für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. Damit aus Talent auch Alltagstauglichkeit wird, ist eine konsequente, aber liebevolle Erziehung besonders wichtig.

Für wen eignet sich der Deutsche Schäferhund?
Besonders für aktive, idealerweise erfahrene Hundebesitzer, die bereit sind, Zeit in Training und Bewegung zu investieren. Schäferhunde brauchen klare Führung – dann sind sie großartige Beschützer und gleichzeitig enge Familienbegleiter.

3. Golden Retriever – Der sanfte Familienliebling

Der Golden Retriever gehört zu den freundlichsten und ausgeglichensten Hunderassen. Sein gutmütiges Wesen und seine Geduld machen ihn zum idealen Familienhund. Ursprünglich in Schottland gezüchtet, wurden Golden Retriever für die Jagd verwendet – vor allem für das Apportieren von erlegtem Wild.

Was macht den Golden Retriever so besonders?
Golden Retriever sind extrem menschenbezogen, sozial und leicht zu trainieren. Sie sind intelligent und eignen sich dadurch häufig für Rettungseinsätze oder als Therapiehunde. Ihr weiches, goldenes Fell ist ein Markenzeichen – allerdings bedeutet das auch, dass Pflege und regelmäßige Bewegung im Alltag eingeplant werden sollten.

Für wen eignet sich der Golden Retriever?
Ideal für Familien – auch mit kleinen Kindern. Golden Retriever kommen meist gut mit anderen Haustieren aus und lieben Gesellschaft. Sie sollten jedoch nicht zu lange allein gelassen werden und brauchen eine gute, regelmäßige Auslastung.

4. Französische Bulldogge – Der charmante Clown

Die Französische Bulldogge erfreut sich besonders bei Stadtbewohnern großer Beliebtheit. Mit kompakter Größe, typischen Fledermausohren und ihrem charmanten Wesen hat sie viele Herzen erobert. Ursprünglich wurde die Rasse als Begleithund gezüchtet.

Was macht die Französische Bulldogge so besonders?
Sie ist eine echte Persönlichkeit: anhänglich, witzig und erstaunlich robust. Sie braucht keine übermäßige Bewegung – aber sie liebt Nähe und Aufmerksamkeit.

Für wen eignet sich die Französische Bulldogge?
Perfekt für Einzelpersonen oder Familien, die einen entspannten, liebevollen Begleiter suchen. Wichtig: Wegen der kurzen Schnauze sind regelmäßige Gesundheitschecks sinnvoll und Belastung bei Hitze sollte vorsichtig dosiert werden.

5. Beagle – Der fröhliche Abenteurer

Der Beagle ist klein, robust und ursprünglich ein Jagdhund. Mit hervorragendem Geruchssinn und unermüdlichem Wesen ist er ein echtes Energiebündel – neugierig, freundlich und lebensfroh.

Was macht den Beagle so besonders?
Beagles haben ein sonniges Gemüt und kommen mit vielen Menschen und Hunden gut aus. Ihr Geruchssinn macht sie zu hervorragenden Spürhunden, die auch in der Arbeit (z. B. Sucheinsätze) eingesetzt werden.

Für wen eignet sich der Beagle?
Für aktive Menschen und Familien, die gerne draußen sind. Wichtig ist eine klare Erziehung – Beagles haben Jagdtrieb und „Diskussionsfreude“, wenn Regeln nicht konsequent sind.

6. Pudel – Der elegante Intelligenzbolzen

Pudel zählen zu den intelligentesten Hunderassen. Sie sind nicht nur elegant, sondern auch vielseitig und sehr lernbereit. Ursprünglich als Wasserhunde gezüchtet, sollten sie Wild aus dem Wasser apportieren.

Was macht den Pudel so besonders?
Pudel sind anpassungsfähig, menschenbezogen und arbeiten gerne mit. Ihr Fell gilt oft als allergikerfreundlicher, dennoch gibt es keine komplett allergenfreien Hunde. Wichtig: Das Fell braucht regelmäßige Pflege (Schur/Trimmen), sonst verfilzt es.

Für wen eignet sich der Pudel?
Für fast jeden – vom Single bis zur Familie. Entscheidend ist, dass neben Bewegung auch geistige Beschäftigung zum Alltag gehört.

7. Rottweiler – Der starke und loyale Wächter

Der Rottweiler ist eine kraftvolle Rasse mit langer Geschichte. Ursprünglich als Hüte- und Wachhund eingesetzt, ist er heute ein treuer Begleiter, Schutz- und Arbeitshund. Seine Kombination aus Stärke, Intelligenz und Loyalität ist beeindruckend.

Was macht den Rottweiler so besonders?
Rottweiler sind furchtlos, beschützend und bauen oft eine enge Bindung zu ihren Menschen auf. Trotz ihres robusten Auftretens sind sie sensibel und reagieren stark auf Stimmung und Führung. Mit guter Sozialisation und Training können sie auch in sinnvollen Aufgabenfeldern glänzen.

Für wen eignet sich der Rottweiler?
Ideal für erfahrene Halter, die klare Regeln, Training und Beschäftigung bieten. Er braucht Struktur, sichere Führung und ausreichend Bewegung – dann kann er ein liebevolles Familienmitglied sein.

8. Siberian Husky – Der energiegeladene Schlittenhund

Der Siberian Husky fällt durch sein wolfsähnliches Aussehen und oft helle, durchdringende Augen auf. Ursprünglich in Sibirien gezüchtet, wurde er als Schlittenhund eingesetzt und ist für Ausdauer und Geschwindigkeit bekannt.

Was macht den Siberian Husky so besonders?
Huskys sind sozial, verspielt und bewegungsfreudig. Sie sind unabhängig und manchmal stur – das macht Erziehung anspruchsvoll. Außerdem sind sie wegen ihres dichten Fells hitzeempfindlicher: Bei hohen Temperaturen ist Vorsicht bei der regelmäßigen Bewegung sinnvoll.

Für wen eignet sich der Siberian Husky?
Für sehr aktive Menschen mit Zeit, Geduld und Lust auf Training. Für Anfänger meist nur dann geeignet, wenn Unterstützung (z. B. Hundeschule) konsequent eingeplant ist.

9. Dackel – Der mutige kleine Jäger

Der Dackel (Teckel) ist unverkennbar: langer Körper, kurze Beine, riesige Persönlichkeit. Ursprünglich in Deutschland gezüchtet, um Dachse und andere Kleintiere zu jagen, ist er bis heute mutig, hartnäckig und sehr loyal.

Was macht den Dackel so besonders?
Trotz kleiner Größe ist er selbstbewusst und eigenwillig. Sein Jagdinstinkt zeigt sich oft in Buddeln und Erkundungslust. Es gibt ihn in drei Fellvarianten, was auch Pflege und Optik beeinflusst.

Für wen eignet sich der Dackel?
Für Menschen und Familien, die Charakter mögen – und bereit sind, liebevoll konsequent zu erziehen. Dackel brauchen Beschäftigung und Bewegung, auch wenn sie klein sind.

10. Boxer – Der fröhliche und verspielte Familienfreund

Der Boxer ist energiegeladen, athletisch und sehr familienbezogen. Ursprünglich als Arbeits- und Wachhund eingesetzt, wurde er durch sein fröhliches Wesen schnell zum beliebten Familienhund.

Was macht den Boxer so besonders?
Boxer sind bekannt für ihre Verspieltheit – viele bleiben im Herzen lange „Welpen“. Sie sind loyal, mutig und genießen Familienleben. Damit sie ausgeglichen bleiben, ist eine konsequente, aber liebevolle Erziehung und sinnvolle Auslastung wichtig.

Für wen eignet sich der Boxer?
Für aktive Familien, die gerne Zeit mit ihrem Hund verbringen. Boxer lieben Kinder, brauchen aber Training, Bewegung und Struktur, um ruhig und gesund zu bleiben.

Fazit

Die beliebtesten Hunderassen der Welt sind so gefragt, weil sie häufig sehr gut zum Alltag vieler Menschen passen – ob sportlich, freundlich, wachsam oder besonders verschmust. Wichtig ist, sich vor der Entscheidung über Bedürfnisse, Auslastung und Gesundheit der jeweiligen Rasse zu informieren. Dann entsteht die beste Basis für eine lange, glückliche Beziehung zwischen Mensch und Hund.

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