Sonnenbrand beim Hund
- Isabel Scheu
- 23.07.2024
- Gesundheit
Sonnenbrand beim Hund: Wie du deinen Vierbeiner schützt
Sonnenschein und warme Temperaturen laden zu langen Spaziergängen und Outdoor-Aktivitäten mit dem Hund ein. Doch genau wie Menschen können auch Hunde einen Sonnenbrand bekommen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du Sonnenbrand bei deinem Hund erkennst, wie du vorbeugst und was zu tun ist, wenn es doch passiert.
Können Hunde wirklich einen Sonnenbrand bekommen?
Ja, Hunde können tatsächlich einen Sonnenbrand bekommen, besonders solche mit
kurzem, hellem oder dünnem Fell.
Bestimmte Körperstellen wie
Ohren, Nase und Bauch
sind besonders gefährdet, da sie weniger durch Fell geschützt sind. Auch Hunde mit heller Haut oder wenig Pigmentierung sind anfälliger für Sonnenbrand.
Anzeichen eines Sonnenbrands beim Hund
Ein Sonnenbrand äußert sich bei Hunden ähnlich wie bei Menschen. Zu den Symptomen gehören:
- Rötung und Entzündung: Die betroffenen Hautstellen sind gerötet und warm.
- Hautschuppen und Blasenbildung: In schweren Fällen können sich Blasen bilden oder die Haut schuppt sich ab.
- Schmerzempfindlichkeit: Dein Hund reagiert empfindlich auf Berührungen an den verbrannten Stellen.
- Vermehrtes Lecken oder Kratzen: Dein Hund leckt oder kratzt sich vermehrt an den betroffenen Stellen.
Vorbeugung: So schützt du deinen Hund vor Sonnenbrand
Um deinen Hund vor Sonnenbrand zu schützen, kannst du einige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
- Sonnencreme verwenden: Verwende spezielle, für Hunde geeignete Sonnencreme, besonders an exponierten Stellen wie Nase, Ohren, Bauch und Leistengegend. Achte darauf, dass die Creme frei von Zinkoxid und Para-Aminobenzoesäure (PABA) ist, da diese für Hunde giftig sein können.
- Schatten suchen: Sorge dafür, dass dein Hund stets Zugang zu schattigen Plätzen hat, besonders während der intensiven Sonnenstunden zwischen 10 und 16 Uhr.
- Sonnenschutzkleidung: Es gibt spezielle UV-Schutzkleidung für Hunde, die besonders bei Tieren mit wenig Fell oder heller Haut sinnvoll ist.
- Spaziergänge anpassen: Plane Spaziergänge und Aktivitäten am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Sonnenstrahlen weniger intensiv sind.
- Sonnenhüte und Schutzbrillen: Diese können besonders bei langhaarigen Hunden mit geschorenem Fell oder bei Hunden mit empfindlichen Augen sinnvoll sein.
Erste Hilfe bei Sonnenbrand
Wenn dein Hund dennoch einen Sonnenbrand bekommt, ist schnelle Hilfe gefragt:
- Schatten und Kühlung: Bringe deinen Hund sofort in den Schatten und kühle die betroffenen Stellen mit kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch.
- Feuchtigkeit spenden: Trage eine hundefreundliche, beruhigende Lotion oder Aloe Vera Gel auf die betroffenen Stellen auf.
- Tierarzt aufsuchen: Bei schweren Sonnenbränden oder Blasenbildung sollte ein Tierarzt konsultiert werden.
- Vermeidung von Lecken und Kratzen: Im Zweifel kann ein Schutzkragen helfen.
Langfristige Maßnahmen
Langfristig ist es wichtig, regelmäßig die Haut deines Hundes zu überprüfen und auf Veränderungen zu achten.
- Regelmäßige Kontrollen: Untersuche die Haut deines Hundes regelmäßig.
- Pflege und Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Fellpflege stärken die Hautgesundheit.
- Tierarztbesuche: Bei wiederholtem Sonnenbrand sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Fazit
Sonnenbrand kann für Hunde ebenso unangenehm und gefährlich sein wie für Menschen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen kannst du deinen Hund effektiv schützen und sorglos durch den Sommer begleiten.
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