FAQ Staupe Hund

Staupe beim Hund – gefährliche Virusinfektion erkennen

Staupe ist hochansteckend und kann Atemwege, Verdauung, Haut, Augen und Nervensystem betreffen. Besonders Welpen und ungeimpfte Hunde sind gefährdet.

Symptome erkennen
Ansteckung vermeiden
Impfung schützt
Staupe beim Hund erkennen – FAQ zu Symptomen, Ansteckung und Impfung in Stuttgart

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Staupe beim Hund

Alle wichtigen Infos zur gefährlichen Virusinfektion auf einen Blick.

Was ist Staupe?

Staupe ist eine hoch ansteckende Virusinfektion, ausgelöst durch das Canine Staupevirus (CDV).

Die Krankheit kann mehrere Organsysteme betreffen: Atemwege, Verdauung, Haut, Augen und Nervensystem.

Wie steckt sich ein Hund mit Staupe an?
  • Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen
  • Kontakt mit Speichel, Urin oder Kot
  • Gemeinsame Näpfe, Spielzeuge oder kontaminierte Gegenstände
  • Übertragung von der Mutter auf Welpen möglich

Wichtig: Auch Wildtiere wie Füchse, Marder oder Waschbären können Überträger sein.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?
  • Welpen ohne vollständige Impfung
  • Ungeimpfte oder unzureichend geimpfte Hunde
  • Hunde aus Ausland, Tierschutz oder illegalem Welpenhandel
  • Immungeschwächte Hunde
Welche Symptome zeigt ein Hund mit Staupe?

Staupe kann sehr unterschiedlich verlaufen:

  • Husten, Nasenausfluss, Atemnot
  • Erbrechen, Durchfall, Fieber, Appetitlosigkeit
  • Muskelzuckungen, Krämpfe, Lähmungen
  • Verkrustungen an Nase und Pfotenballen
  • Bindehautentzündung oder Sehstörungen

Viele Hunde zeigen mehrere Symptome gleichzeitig.

Wie gefährlich ist Staupe?

Sehr gefährlich. Ohne schnelle Behandlung kann Staupe tödlich verlaufen.

Auch überlebende Hunde können bleibende Schäden behalten, zum Beispiel neurologische Zuckungen oder Zahnfehlbildungen.

Wie wird Staupe diagnostiziert?
  • Klinische Untersuchung und Impfstatus
  • PCR-Nachweis aus Schleimhaut, Blut, Urin oder Liquor
  • Antikörpernachweis

Die Diagnose ist oft schwierig, da die ersten Symptome unspezifisch sein können.

Wie wird Staupe behandelt?

Eine direkte Heilung gegen das Virus gibt es nicht.

Die Behandlung erfolgt unterstützend:

  • Infusionen
  • Antibiotika gegen Sekundärinfektionen
  • Medikamente gegen Fieber, Krämpfe und Übelkeit
  • Pflege von Augen, Atemwegen und Schleimhäuten
Ist Staupe ansteckend für andere Hunde?

Ja – sehr ansteckend.

Infizierte Hunde können das Virus über Wochen ausscheiden. Isolation und Desinfektion sind deshalb sehr wichtig.

Ist Staupe auf Menschen übertragbar?

Nein. Menschen erkranken nicht an Staupe.

Sie können das Virus aber über Hände, Kleidung oder Schuhe weitertragen.

Gibt es eine Impfung gegen Staupe?

Ja. Die Staupe-Impfung gehört zur Grundimmunisierung des Hundes.

  • Erste Impfung meist ab der 8. Lebenswoche
  • Wiederholungen mit 12 und 16 Wochen
  • Auffrischung nach einem Jahr
  • Danach je nach Impfstoff regelmäßig

Staupe beim Hund ist eine ernste und hochansteckende Viruserkrankung. Besonders bei Welpen, Auslandshunden und ungeimpften Hunden sollte bei Symptomen wie Husten, Durchfall, Fieber oder neurologischen Auffälligkeiten schnell tierärztlich abgeklärt werden.

Der wichtigste Schutz ist eine vollständige Grundimmunisierung. Weitere passende Themen findest du im FAQ Impfungen, FAQ Parvovirose und FAQ Leptospirose.

Gesundheit & Erkrankungen

Dein Hund zeigt Symptome oder du bist unsicher?

Viele Erkrankungen beim Hund zeigen sich zunächst durch kleine Veränderungen im Verhalten, Fressen oder Wohlbefinden. Eine frühzeitige Einschätzung hilft, Risiken besser einzuordnen und richtig zu reagieren.

Ich unterstütze dich dabei, deinen Hund besser zu verstehen und gebe dir Orientierung im Alltag – wann Beobachtung ausreicht und wann ein Tierarztbesuch sinnvoll ist.

✔ Klarheit bei Unsicherheiten    ✔ Unterstützung im Alltag    ✔ Keine Ferndiagnosen – verantwortungsvolle Einschätzung