Zahnpasta für Hunde

  • Isabel Scheu
  • 25.11.2025
  • Zähne

Gesunde Hundezähne beginnen mit der richtigen Zahnpasta – aber welche ist sicher?

Zähneputzen beim Hund ist unverzichtbar, um Zahnstein, Mundgeruch und Zahnerkrankungen vorzubeugen. Doch genauso wichtig wie die Zahnbürste ist die richtige Zahnpasta. Viele Hundebesitzer machen hier einen gefährlichen Fehler: Sie greifen zu Zahnpasta für Menschen. Doch Achtung: Menschenzahnpasta ist für Hunde tabu!

Warum Hunde keine Menschenzahnpasta vertragen

Zahnpasta für Menschen enthält Inhaltsstoffe, die für Hunde nicht nur ungeeignet, sondern sogar hochgiftig sein können. Die größten Gefahrenquellen:

  • Fluorid: In Menschenzahnpasta ein wichtiger Kariesschutz – für Hunde aber giftig. Schon geringe Mengen können zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Zittern oder Krampfanfällen führen.
  • Xylit (Birkenzucker) : Ein Süßungsmittel, das für Hunde extrem gefährlich ist. Es kann einen starken Blutzuckerabfall verursachen und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein.
  • Schaumbildner: Viele Zahnpasten für Menschen schäumen stark. Hunde können den Schaum nicht ausspucken – sie schlucken ihn herunter, was Magenprobleme verursachen kann.
  • Starke Aromen: Minze oder Menthol mögen wir Menschen vielleicht, Hunde empfinden sie oft als unangenehm und wehren sich gegen das Putzen.

Fazit: Menschenzahnpasta gehört niemals in ein Hundemaul! Sie kann Vergiftungen verursachen und das Zähneputzen für deinen Hund zu einem Albtraum machen.

Was macht eine gute Hundezahnpasta aus?

Hundezahnpasten sind speziell auf die Bedürfnisse und Sicherheit von Hunden abgestimmt. Sie enthalten keine giftigen Stoffe und sind so formuliert, dass sie problemlos verschluckt werden können. Wichtig ist:

  • Fluoridfrei
  • Xylitfrei
  • Schmackhaft (z. B. Huhn, Rind oder Leber)
  • Schonend zum Zahnfleisch
  • Enzymatisch: Enzyme helfen, Plaque abzubauen und Bakterienwachstum zu hemmen.

Wie wendet man Hundezahnpasta richtig an?

Trage eine kleine Menge auf die Zahnbürste auf und putze sanft die Zähne deines Hundes. Hundezahnpasta wird nicht ausgespuckt, sondern verschluckt – und das ist völlig in Ordnung, wenn sie dafür gemacht ist.

Extra-Tipp: Zahnpflege-Gele und Sprays

Zahnpflege-Gele und Sprays können für Hunde, die keine Bürste akzeptieren, eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie ersetzen das Putzen nicht, können aber unterstützen.

Fazit: Nur Hundezahnpasta ist sicher!

Die richtige Zahnpasta ist entscheidend für gesunde Zähne. Wer früh beginnt, regelmäßig putzt und Zahnpflege ernst nimmt, kann Zahnverlust oft verhindern. So legst du den Grundstein für ein gesundes Hundeleben.

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