Tierarzttraining
- Isabel Scheu
- 21.04.2024
- Welpe
Sich Untersuchen und Anfassen Lassen: Die Tierarztübung
Die Tierarztübung steht allgemein dafür, deinem Welpen beizubringen, Untersuchungen zu tolerieren. Früher oder später wirst du in die Situation kommen, deinem Hund eine Zecke zu entfernen oder die Krallen zu schneiden. Außerdem sind regelmäßige Tierarztbesuche, Impfungen und Gesundheitschecks unerlässlich. Daher ist es wichtig, dass sich dein Hund von Anfang an an das Anfassen und Untersuchen gewöhnt.
Wie du die Tierarztübung umsetzt
Beginne damit, deinen Welpen regelmäßig (ca. 3–4 Mal pro Woche) für kurze Zeit (ca. 20 Sekunden) sanft festzuhalten. Es muss nicht gleich eine vollständige Untersuchung sein – es geht lediglich darum, dass er lernt, dass es normal ist, manchmal festgehalten zu werden.
Sei darauf vorbereitet, dass dein Welpe möglicherweise anfängt zu zappeln oder das Festhalten als unangenehm empfindet. Der wichtigste Punkt dabei: Lasse ihn erst los, wenn er sich entspannt hat. Das vermittelt ihm, dass Ruhe und Entspannung der Schlüssel sind.
Falls dein Welpe besonders unruhig wird oder sich heftig wehrt, bleibe selbst ruhig und entspannt. Achte dabei bewusst auf mögliche Stressanzeichen. Schimpfe nicht, sondern warte geduldig ab. Wenn er verstanden hat, dass Widerstand nichts bringt, kannst du die Übung schrittweise erweitern, indem du beispielsweise vorsichtig in seine Ohren schaust oder zwischen seine Zehen blickst.
Durch diese regelmäßigen, kurzen Übungen wird dein Hund nach und nach lernen, dass Untersuchungen und Tierarztbesuche etwas Alltägliches und Ungefährliches sind. Gleichzeitig förderst du damit eine wichtige Fähigkeit: Ruhe lernen – eine echte Schlüsselkompetenz fürs ganze Hundeleben.
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