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Hund im Schnee

  • Isabel Scheu
  • 02.01.2025
  • Winter

Mit dem Hund im Schnee: Tipps für Spaß, Pfotenschutz und Sicherheit

Schnee verändert für Hunde innerhalb kürzester Zeit die gesamte Umgebung. Vertraute Wege sehen plötzlich anders aus, Gerüche verändern sich und unter der weißen Schneedecke entstehen völlig neue Eindrücke. Viele Hunde reagieren darauf begeistert, laufen durch den Schnee, stecken ihre Nase hinein oder erkunden neugierig jede neue Spur.

Ein Winterspaziergang im Schnee kann deshalb ein wunderschönes gemeinsames Erlebnis sein. Gleichzeitig bringt Schnee einige Besonderheiten mit sich: Streusalz kann die Pfoten reizen, Eisklumpen können sich zwischen den Zehen festsetzen, tiefer Schnee kostet viel Kraft und auf gefrorenen Gewässern oder vereisten Wegen können gefährliche Situationen entstehen.

Nicht jeder Hund verträgt Kälte außerdem gleich gut. Fell, Unterwolle, Körpergröße, Alter, Gesundheitszustand, Wind, Nässe und Aktivität beeinflussen, wie lange sich ein Hund bei winterlichen Temperaturen wohlfühlt.

In diesem Beitrag erfährst du, worauf du mit deinem Hund im Schnee achten solltest, wie du seine Pfoten schützt, ob Hunde Schnee fressen dürfen und welche gemeinsamen Aktivitäten sich für einen sicheren Wintertag eignen.

Pfoten kontrollieren

Schnee, Eis, Splitt und Streusalz können Ballen und Zwischenzehenbereiche beanspruchen.

Kälte beobachten

Zittern, Pfotenanheben oder deutliches Drängen nach Hause können Hinweise darauf sein, dass dein Hund friert.

Eisflächen meiden

Gefrorene Seen und Teiche können auch dann instabil sein, wenn die Oberfläche sicher aussieht.

Warum mögen viele Hunde Schnee so gerne?

Schnee verändert nicht nur das Aussehen einer Landschaft, sondern auch die Wahrnehmung deines Hundes. Gerüche, Untergrund und Bewegungsmöglichkeiten sind plötzlich anders als gewohnt.

Für deinen Hund entstehen:

  • neue Geruchseindrücke,
  • veränderte Bodenstrukturen,
  • interessante Spuren,
  • neue Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden.

Gerade für Hunde, die ihre Umwelt intensiv über die Nase wahrnehmen, kann eine verschneite Landschaft besonders interessant sein. Trotzdem liebt nicht jeder Hund Schnee. Manche Hunde reagieren auf Kälte, Nässe oder ungewohnten Untergrund deutlich zurückhaltender.

Welche Hunde fühlen sich im Schnee besonders wohl?

Hunde mit dichter Unterwolle und einem an kalte Bedingungen angepassten Fell kommen häufig gut mit Schnee und niedrigen Temperaturen zurecht.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Hund einer bestimmten Rasse automatisch dieselbe Kälteverträglichkeit besitzt. Auch Alter, Gesundheitszustand, Körperbau und individuelle Gewöhnung spielen eine wichtige Rolle.

Entscheidend bleibt deshalb immer der einzelne Hund.

Welche Hunde frieren im Schnee schneller?

Empfindlicher auf niedrige Temperaturen können unter anderem sein:

  • kleine Hunde,
  • kurzhaarige Hunde,
  • Hunde ohne ausgeprägte Unterwolle,
  • sehr schlanke Hunde,
  • Welpen,
  • Seniorhunde,
  • kranke oder geschwächte Hunde.

Besonders Wind und Nässe können dazu führen, dass ein Hund schneller auskühlt. Ein nasses Fell isoliert unter bestimmten Bedingungen schlechter als trockenes Fell.

Mehr dazu findest du im Beitrag Kälteschutz für Hunde.

Woran erkennst du, dass dein Hund im Schnee friert?

Verlasse dich nicht ausschließlich auf die Außentemperatur. Beobachte vor allem deinen Hund.

Mögliche Hinweise auf Frieren sind:

  • Zittern,
  • angespannte Körperhaltung,
  • Pfotenanheben,
  • langsameres Laufen,
  • häufiges Stehenbleiben,
  • Suche nach geschützten Bereichen,
  • deutliches Drängen zurück nach Hause oder zum Auto.

Zeigt dein Hund solche Signale, solltest du den Aufenthalt im Schnee nicht unnötig verlängern.

Wie lange darf ein Hund im Schnee bleiben?

Eine allgemeingültige Zeitangabe gibt es nicht. Ein aktiver Hund mit dichtem Winterfell kann unter bestimmten Bedingungen deutlich länger draußen bleiben als ein kleiner, kurzhaariger oder älterer Hund.

Entscheidend sind:

  • Temperatur,
  • Wind,
  • Nässe,
  • Schneehöhe,
  • Fell und Unterwolle,
  • Körpergröße,
  • Alter,
  • Gesundheitszustand,
  • Aktivitätsniveau.

Beobachte regelmäßig, ob dein Hund noch locker und gerne läuft oder erste Anzeichen von Kälte oder Erschöpfung zeigt.

Ist tiefer Schnee für Hunde anstrengend?

Ja. Das Laufen durch tiefen Schnee kann deutlich mehr Kraft kosten als ein Spaziergang auf festem Untergrund.

Besonders kleine Hunde müssen sich teilweise mit jedem Schritt durch den Schnee arbeiten. Aber auch größere Hunde können bei längeren Strecken schneller ermüden.

Achte deshalb besonders auf:

  • verlangsamtes Tempo,
  • häufiges Stehenbleiben,
  • deutliches Hecheln trotz niedriger Temperaturen,
  • unsichere oder zunehmend schwere Bewegungen.

Passe Strecke und Tempo an deinen Hund an und plane bei längeren Touren ausreichend Pausen ein.

Braucht dein Hund im Schnee einen Wintermantel?

Nicht jeder Hund benötigt im Schnee einen Mantel. Ein gut sitzender Wintermantel kann jedoch bei kälteempfindlichen Hunden sinnvoll sein.

Dazu können gehören:

  • kurzhaarige Hunde,
  • kleine Hunde,
  • sehr schlanke Hunde,
  • ältere Hunde,
  • kranke oder geschwächte Hunde,
  • Hunde, die sichtbar frieren.

Besonders bei Schnee in Verbindung mit Wind und Nässe kann zusätzlicher Wetterschutz hilfreich sein.

Mehr dazu findest du unter Winterbekleidung für Hunde.

Hundepfoten im Schnee richtig schützen

Die Pfoten deines Hundes haben direkten Kontakt mit Schnee, Eis, Splitt und Streusalz.

Dadurch können:

  • Ballen austrocknen,
  • kleine Risse entstehen,
  • Zwischenzehenbereiche gereizt werden,
  • Schnee- und Eisklumpen Schmerzen verursachen,
  • Splitt oder scharfkantiges Eis kleine Verletzungen verursachen.

Eine regelmäßige Kontrolle gehört deshalb zu jedem längeren Schneespaziergang.

Ausführliche Hinweise findest du unter Pfotenpflege im Winter.

Pfotenbalsam vor dem Schneespaziergang – sinnvoll oder nicht?

Ein für Hunde geeigneter Pfotenbalsam kann trockene und beanspruchte Ballen unterstützen. Je nach Produkt kann er bereits vor dem Spaziergang aufgetragen werden.

Er ersetzt jedoch nicht:

  • die regelmäßige Pfotenkontrolle,
  • das Entfernen von Streusalz,
  • das Entfernen von Splitt,
  • die Kontrolle auf kleine Verletzungen.

Weitere Informationen findest du im Beitrag über winterliche Pflegeprodukte für Hunde.

Schneeklumpen zwischen den Pfoten: Was kannst du tun?

Besonders bei Hunden mit längerem Fell können sich zwischen den Zehen Schnee- und Eisklumpen bilden.

Hinweise darauf können sein:

  • plötzliches Pfotenanheben,
  • Hinken,
  • Knabbern an einer Pfote,
  • Stehenbleiben während des Spaziergangs.

Kontrolliere die Pfoten dann direkt. Festgefrorene Klumpen solltest du nicht ruckartig aus dem Fell ziehen. Löse sie vorsichtig oder taue sie später mit lauwarmem Wasser auf.

Sollte das Fell zwischen den Pfoten im Winter gekürzt werden?

Stark überstehendes Fell zwischen den Ballen kann dazu beitragen, dass sich Schnee leichter festsetzt.

Es kann deshalb sinnvoll sein, deutlich überstehende Haare vorsichtig zu kürzen. Der Bereich sollte jedoch nicht unnötig komplett ausgeschoren werden.

Wenn du unsicher bist oder dein Hund empfindlich auf das Schneiden an den Pfoten reagiert, kann eine fachgerechte Fellpflege sinnvoll sein.

Braucht dein Hund im Schnee Hundeschuhe?

Hundeschuhe sind für einen gesunden Hund nicht automatisch notwendig.

Sie können sinnvoll sein:

  • bei verletzten Pfoten,
  • bei sehr empfindlichen Ballen,
  • auf besonders problematischem Untergrund,
  • aus medizinischen Gründen.

Wichtig ist eine passende Größe, damit die Schuhe weder drücken noch scheuern oder ständig verrutschen.

Streusalz und Schnee: Warum solltest du vorsichtig sein?

Gerade auf Gehwegen vermischen sich Schnee und Schneematsch häufig mit Streusalz. Das Salz kann empfindliche oder bereits rissige Ballen reizen.

Nach stark gestreuten Wegen solltest du:

  • die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen,
  • Zwischenzehenbereiche kontrollieren,
  • Splitt entfernen,
  • die Pfoten gründlich trocknen.

Versuche nach Möglichkeit außerdem, besonders stark gestreute Flächen zu umgehen.

Dürfen Hunde Schnee fressen?

Viele Hunde nehmen beim Spielen kleine Mengen Schnee auf. Größere Mengen solltest du möglichst verhindern.

Besonders ungeeignet ist Schnee:

  • von Straßenrändern,
  • von Parkplätzen,
  • von stark gestreuten Wegen,
  • mit sichtbaren Verschmutzungen,
  • aus Bereichen mit möglichen chemischen Rückständen.

Auch sauber wirkender Schnee ersetzt kein normales Trinkwasser.

Warum kann zu viel Schnee fressen Probleme verursachen?

Größere Mengen sehr kalten Schnees können bei empfindlichen Hunden Magen-Darm-Beschwerden begünstigen.

Zusätzlich können im Schnee Stoffe enthalten sein, die du nicht auf den ersten Blick erkennst:

  • Streusalz,
  • Schmutz,
  • Rückstände von Fahrzeugen,
  • andere Verunreinigungen.

Nimm bei längeren Winterausflügen deshalb ausreichend frisches Wasser für deinen Hund mit.

Spielen im Schnee: Welche Aktivitäten sind sinnvoll?

Schnee bietet viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten. Dabei muss dein Hund nicht dauerhaft rennen oder hochgefahren werden.

Geeignet können beispielsweise sein:

  • gemeinsames Erkunden verschneiter Wege,
  • ruhiges Apportieren eines Dummys,
  • Suchen und Bringen eines Gegenstands,
  • kleine Orientierungsübungen,
  • angepasste Winterwanderungen.

Gerade eine neue Schneelandschaft bietet deinem Hund ohnehin zahlreiche Eindrücke. Zusätzliche Dauerbeschäftigung ist nicht notwendig.

Sind Schneeballspiele mit Hund sinnvoll?

Das dauerhafte Werfen und Jagen von Schneebällen ist weniger sinnvoll.

Mehrere Faktoren können problematisch sein:

  • schnelle Sprints auf rutschigem Untergrund,
  • abrupte Richtungswechsel,
  • unkontrolliertes Hochspringen,
  • verstärktes Verschlucken von Schnee,
  • starke körperliche und emotionale Erregung.

Ruhiges gemeinsames Erkunden oder kontrolliertes Apportieren ist im Schnee häufig die sinnvollere Beschäftigung.

Dummyarbeit im Schnee

Schnee bietet eine interessante Umgebung für ruhige Apportierarbeit.

Du kannst einen bekannten Dummy oder Gegenstand in übersichtlicher Umgebung auslegen und deinen Hund gezielt danach suchen und ihn zurückbringen lassen.

Achte dabei darauf:

  • den Schwierigkeitsgrad an deinen Hund anzupassen,
  • keine gefährlichen oder unübersichtlichen Bereiche zu nutzen,
  • deinen Hund nicht in dauerhaft hektisches Suchen zu bringen,
  • die Einheit rechtzeitig zu beenden.

Gerade im Schnee kann weniger mehr sein. Eine kurze konzentrierte Aufgabe reicht häufig vollkommen aus.

Winterwandern mit Hund

Eine Wanderung durch verschneite Landschaften kann für Hund und Mensch besonders schön sein.

Winterwanderungen solltest du jedoch anders planen als Touren auf trockenem Untergrund.

Berücksichtige:

  • Schneehöhe,
  • vereiste Passagen,
  • Temperatur,
  • Wind,
  • Kondition deines Hundes,
  • Streckenlänge und Höhenmeter.

Plane außerdem ausreichend Wasser und Pausen ein.

Vorsicht auf vereisten Wegen

Unter einer dünnen Schneeschicht kann sich Glatteis befinden. Dadurch steigt die Gefahr, dass dein Hund ausrutscht.

Besonders vorsichtig solltest du sein bei:

  • Seniorhunden,
  • Hunden mit Gelenkproblemen,
  • Hunden nach Verletzungen,
  • steilen oder stark vereisten Wegen.

Mehr über diese Wintergefahr findest du im Beitrag Frost und Eis mit Hund.

Gefrorene Seen und Teiche sind für Hunde tabu

Eine geschlossene Eisfläche kann stabil aussehen und trotzdem gefährlich dünn sein.

Lass deinen Hund deshalb nicht auf:

  • zugefrorene Seen,
  • Teiche,
  • Flüsse,
  • andere gefrorene Gewässer

laufen.

In der Nähe solcher Bereiche sollte dein Hund so geführt werden, dass er nicht plötzlich auf die Eisfläche gelangen kann.

Was tun, wenn dein Hund ins Eis einbricht?

Bricht dein Hund in eine Eisfläche ein, solltest du dich nicht ungesichert selbst auf dünnes Eis begeben. Dadurch kann zusätzlich dein eigenes Leben gefährdet werden.

Verständige so schnell wie möglich professionelle Hilfe und versuche nur dann aus sicherer Position zu helfen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist.

Nach einer Rettung muss der Hund möglichst schnell aus der Nässe, vorsichtig warm gehalten und tierärztlich untersucht werden.

Unterkühlung beim Hund im Schnee erkennen

Eine Unterkühlung kann entstehen, wenn dein Hund über längere Zeit mehr Körperwärme verliert, als er produzieren kann.

Besonders problematisch sind:

  • starke Kälte,
  • Wind,
  • nasses Fell,
  • lange Aufenthalte im Freien,
  • Erschöpfung.

Mögliche Warnzeichen sind starkes Zittern, deutliche Schwäche, langsame Bewegungen, Teilnahmslosigkeit oder auffällige Schleimhäute.

Weitere Hinweise findest du im Beitrag Erste Hilfe im Winter beim Hund.

Nach dem Schneespaziergang: Was solltest du kontrollieren?

Eine kurze Kontrolle nach der Rückkehr kann viele Winterprobleme früh sichtbar machen.

Kontrolliere insbesondere:

  • Pfotenballen,
  • Zwischenzehenbereiche,
  • Krallen,
  • Beine,
  • Bauch,
  • Fell unter Geschirr oder Mantel.

Entferne Salz, Splitt, Schnee und Eis und achte auf Rötungen, kleine Wunden oder auffälliges Lecken.

Nasses Fell nach dem Schnee richtig trocknen

Besonders an Bauch, Brust und Beinen bleibt das Fell nach einem Schneespaziergang häufig feucht.

Trockne deinen Hund deshalb gründlich mit einem Handtuch ab.

Bei sehr dichtem oder langem Fell solltest du darauf achten, dass nicht nur die äußere Haarschicht trocken wirkt, während darunter noch viel Feuchtigkeit sitzt.

Mehr zur richtigen Pflege findest du unter Fellpflege im Winter.

Wie viel Ruhe braucht dein Hund nach einem Schneespaziergang?

Schnee kann körperlich und durch die vielen veränderten Umweltreize auch mental anstrengend sein.

Nach einem längeren Winterausflug sollte dein Hund deshalb ausreichend Zeit bekommen, um:

  • zur Ruhe zu kommen,
  • zu schlafen,
  • körperlich zu regenerieren,
  • die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Ein weiterer Beschäftigungsblock direkt nach einer anstrengenden Winterrunde ist meist nicht notwendig.

Hund im Schnee in Stuttgart: Worauf solltest du achten?

Schnee in Stuttgart bedeutet für Hunde häufig einen Wechsel zwischen ganz unterschiedlichen Untergründen. Auf einer einzigen Runde können verschneite Parkwege, nasser Schneematsch, gestreute Gehwege, Splitt und vereiste Treppen aufeinanderfolgen.

Für Winterspaziergänge mit Hund in Stuttgart ist deshalb besonders sinnvoll:

  • stark gestreute Wege möglichst zu umgehen,
  • auf vereisten Treppen und Gefällen vorsichtig zu sein,
  • Pfoten nach salzigen Abschnitten zu kontrollieren,
  • bei Dunkelheit auf gute Sichtbarkeit zu achten,
  • nasses Fell nach der Rückkehr gründlich zu trocknen.

Gerade bei wechselhaftem Winterwetter lohnt sich eine flexible Runde mehr als ein starrer Spaziergangsplan. Passe Strecke und Dauer an die tatsächlichen Bedingungen und an deinen Hund an.

Häufige Fragen zu Hund und Schnee

Dürfen Hunde im Schnee spielen?

Ja. Viele Hunde genießen Schnee sehr. Passe Dauer und Intensität aber an Kälteverträglichkeit, Kondition, Alter und Schneehöhe deines Hundes an.

Wie lange darf mein Hund im Schnee bleiben?

Eine feste Zeitgrenze gibt es nicht. Fell, Körpergröße, Alter, Gesundheit, Wind, Nässe, Temperatur und Aktivität beeinflussen, wie lange dein Hund sich draußen wohlfühlt.

Woran erkenne ich, dass mein Hund im Schnee friert?

Zittern, Pfotenanheben, angespannte Körperhaltung, langsameres Laufen, häufiges Stehenbleiben oder deutliches Drängen nach Hause können Hinweise sein.

Braucht mein Hund im Schnee einen Mantel?

Nicht jeder Hund braucht einen Mantel. Besonders kleine, kurzhaarige, sehr schlanke, ältere, kranke oder sichtbar kälteempfindliche Hunde können von einem gut sitzenden Wintermantel profitieren.

Dürfen Hunde Schnee fressen?

Kleine Mengen sauberen Schnees werden von vielen Hunden aufgenommen. Größere Mengen sowie verschmutzter oder mit Streusalz belasteter Schnee sollten möglichst vermieden werden.

Warum bekommt mein Hund Eisklumpen zwischen den Pfoten?

Schnee kann sich besonders an längerem Fell zwischen den Zehen festsetzen und dort zu festen Eisklumpen werden. Kontrolliere die Pfoten während längerer Schneespaziergänge regelmäßig.

Wie entferne ich Schneeklumpen aus Hundepfoten?

Löse sie vorsichtig mit den Händen oder taue festgefrorene Klumpen mit lauwarmem Wasser auf. Ziehe sie nicht gewaltsam aus dem Fell.

Braucht mein Hund im Schnee Hundeschuhe?

Nicht grundsätzlich. Sie können bei verletzten oder sehr empfindlichen Pfoten, aus medizinischen Gründen oder auf besonders problematischen Untergründen sinnvoll sein.

Ist tiefer Schnee anstrengend für Hunde?

Ja. Besonders kleine Hunde müssen sich stark durch tiefen Schnee arbeiten. Aber auch größere Hunde können schneller ermüden als auf festem Untergrund.

Darf mein Hund auf einem gefrorenen See laufen?

Nein. Auch stabil wirkende Eisflächen können einbrechen. Lass deinen Hund nicht unkontrolliert auf gefrorene Gewässer laufen.

Soll ich meinen Hund nach dem Schneespaziergang abtrocknen?

Ja, wenn das Fell nass oder mit Schneematsch bedeckt ist. Besonders Bauch, Beine, Brust und Pfoten sollten gründlich getrocknet werden.

Was muss ich bei Schnee mit Hund in Stuttgart beachten?

Achte besonders auf Streusalz, Splitt, Schneematsch und vereiste Gehwege oder Treppen. Kontrolliere nach der Runde die Pfoten und trockne nasses Fell gründlich.

Fazit: Schnee genießen und trotzdem auf deinen Hund achten

Schnee kann für Hunde eine spannende und abwechslungsreiche Umwelt sein. Neue Gerüche, veränderte Spuren und ungewohnte Bodenstrukturen machen einen Winterspaziergang oft zu einem besonderen Erlebnis.

Entscheidend ist, dass du den Winterspaß an deinen individuellen Hund anpasst. Nicht jeder Hund verträgt Kälte gleich gut, und gerade tiefer Schnee kann körperlich deutlich anstrengender sein als ein normaler Spaziergang.

Kontrolliere regelmäßig die Pfoten, entferne Streusalz und Eisklumpen, vermeide unsichere Eisflächen und achte auf Anzeichen von Frieren oder Erschöpfung. Ein Wintermantel kann bei kälteempfindlichen Hunden sinnvoll sein, ist aber nicht für jeden Hund erforderlich.

Wenn du deinen Hund aufmerksam beobachtest und nicht nur den Spaß, sondern auch Untergrund, Wetter und Belastung im Blick behältst, könnt ihr gemeinsame Schneetage sicher und entspannt genießen.

Praktische Empfehlungen

Praktische Begleiter für den Winter mit Hund

Kälte, Nässe, Eis, Streusalz und Split können den Hundealltag im Winter verändern. Je nach Hund und Wetterlage können eine gute Pfotenpflege und bei kälteempfindlichen Hunden ein passender Wintermantel praktische Begleiter sein.

GLÜCKSPFOTE Pfotenbalsam

Im Winter können Streusalz, Splitt, Eis und trockene Kälte die Pfoten deines Hundes zusätzlich beanspruchen. Ein Pfotenbalsam kann Teil der regelmäßigen Pfotenpflege sein. Kontrolliere die Ballen trotzdem regelmäßig auf Rötungen, kleine Verletzungen oder Fremdkörper.

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Wintermantel für Hunde

Nicht jeder Hund benötigt im Winter einen Mantel. Für kälteempfindliche Hunde oder bei besonders kaltem und nassem Wetter kann ein gut sitzender Wintermantel jedoch eine praktische Ergänzung sein. Entscheidend sind eine passende Größe, ausreichend Bewegungsfreiheit und die individuellen Bedürfnisse deines Hundes.

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Auch im Schnee zeigt dir dein Hund, was er braucht

Begeisterung, Unsicherheit, Überforderung, Frieren oder Erschöpfung zeigen sich oft schon durch kleine Veränderungen in Bewegung und Körpersprache. Gerade im Winter lohnt es sich deshalb, deinen Hund aufmerksam zu beobachten und nicht einfach einem festen Spaziergangsplan zu folgen.

Bei Pfotenliebe Stuttgart unterstützen wir dich dabei, deinen Hund aufmerksam zu lesen und ihn ruhig, verständlich und sicher durch unterschiedliche Alltagssituationen zu begleiten.

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