FAQ BARF Hund Stuttgart Hundeschule


BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“. Es orientiert sich an der natürlichen Ernährung von Wölfen und Wildhunden – mit einem hohen Anteil an rohem Fleisch, Innereien, Knochen sowie Gemüse, Obst und Zusätzen.

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Ein klassischer BARF-Plan enthält:

* Muskelfleisch

* Innereien (z. B. Leber, Niere, Milz)

* Knochen (z. B. fleischige Hälse, Kalbsbrustbein)

* Gemüse & Obst (geraspelt oder püriert)

* Öle (z. B. Lachsöl, Leinöl)

* Nahrungsergänzungen (z. B. Seealgenmehl, Eierschalenpulver, Jodquelle)

📌 Die genaue Zusammensetzung richtet sich nach Alter, Gewicht, Aktivität und Gesundheitszustand.


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Grundsätzlich ja – auch für:

* Welpen

* Senioren

* Allergiker

* kranke Hunde (mit Spezialplänen)

❗Wichtig ist: Die Rationen müssen bedarfsdeckend und ausgewogen sein. Bei Erkrankungen oder Unsicherheiten sollte ein BARF-Ernährungsberater hinzugezogen werden.

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✅ Häufig genannte Vorteile:

* Verbesserte Verdauung & Kotqualität

* Glänzendes Fell & gesunde Haut

* Weniger Körpergeruch

* Mehr Vitalität & Muskelmasse

* Kontrolle über alle Inhaltsstoffe

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Ja, v. a. bei falsch zusammengestellten Rationen:

* Nährstoffmangel (z. B. Calcium, Jod, Vitamin D)

* Überversorgung bei unkontrollierter Supplementierung

* Verletzungsgefahr durch ungeeignete Knochen

* Keimbelastung bei unsachgemäßer Lagerung

➡️ Fachwissen und Hygiene sind beim Barfen entscheidend.


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Das hängt ab:

* BARF kann günstiger oder teurer sein, je nach Fleischquelle, Portionsgröße und Qualität.

* Frischfleisch vom Schlachter oder in Großmengen gekauft ist meist günstiger.

📌 Zusatzkosten durch Öle, Zusätze und ggf. Beratung einrechnen.

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Als grober Richtwert:

* 2–3 % des Körpergewichts/Tag bei ausgewachsenen Hunden

* Welpen benötigen deutlich mehr (je nach Alter bis zu 10 %)

Beispiel: Ein 20 kg Hund bekommt ca. 400–600 g BARF/Tag.


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In den meisten Fällen: Ja.
Z. B. für:

* Jod (z. B. Seealgenmehl)

* Vitamin D (z. B. Lebertran)

* Kalzium (z. B. Knochen, Eierschalen)

* Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachsöl)

📌 Ohne Zusätze ist es kaum möglich, eine ausgewogene Ration zusammenzustellen

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Ja – das ist möglich.
Wie bei jeder Fütterungsform kommt es auf die Gesamtenergiemenge und die Zusammensetzung an.
➡️ Regelmäßiges Wiegen und Anpassen ist wichtig.

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Besser nicht.
Denn: Rohfutter und Fertigfutter haben unterschiedliche Verdauungszeiten – das kann zu Verdauungsproblemenführen.

📌 Wenn doch, dann mit mehreren Stunden Abstand füttern (z. B. morgens Trockenfutter, abends BARF).


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* Nur geeignete, rohe, fleischige Knochen verfüttern

* Keine Röhrenknochen oder gekochten Knochen – Splittergefahr!

* Langsam an Knochen gewöhnen, nicht auf nüchternen Magen

➡️ Alternative bei empfindlichen Hunden: Kalziumzusätze.

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BARF ist sicher, wenn man sich an Hygieneregeln hält:

* Fleisch kühl lagern, nicht offen stehen lassen

* Arbeitsflächen und Hände gründlich reinigen

* Napf täglich spülen

* Fleisch vor dem Verfüttern ggf. einfrieren/auftauen

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Ja – viele Anbieter bieten tiefgefrorene Komplettmenüs oder Fleischportionen an.


➡️ Ideal für Einsteiger & bequem in der Anwendung.


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PMR ist eine Variante des Barfens, bei der der Hund ausschließlich tierische Bestandteile bekommt (Fleisch, Innereien, Knochen) – ohne Gemüse oder Zusätze.

📌 Umstritten – da das Risiko für Nährstoffmängel höher ist.


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Empfohlen:

1. Futterumstellung langsam über mehrere Tage

2. Erst Muskelfleisch und Innereien einführen

3. Nach ca. 1 Woche Knochen und Gemüse ergänzen

4. Langsam auf den vollen BARF-Plan umsteigen

📌 Am besten mit Plan & Beratung starten.

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* Rohes Schweinefleisch darf nicht verfüttert werden (Aujeszky-Virus – tödlich für Hunde!)

* Wildfleisch nur nach Einfrieren bei -20 °C für mind. 3 Wochen

* Ansonsten: Rind, Huhn, Pute, Lamm, Pferd, Kaninchen sind üblich

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Dann ist es kein BARF mehr, aber: Ja – viele barfen auch „gegart“ bei besonderen Bedürfnissen (z. B. bei Magen-Darm-Problemen).

➡️ Gekochte Rationen erfordern ebenfalls eine ausgewogene Planung.


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Risiken:

* Calcium-Mangel oder -Überversorgung

* Jodmangel → Schilddrüsenprobleme

* Mangelnde Energieversorgung

* Verdauungsprobleme, Knochenkot

📌 Daher: Lieber mit Plan oder Unterstützung starten.


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Ja – das Prinzip funktioniert ähnlich, aber:


➡️ Katzen haben andere Bedürfnisse (z. B. Taurin, mehr Protein).
Kein Hundebarf für Katzen verwenden!

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* Tierernährungsberater:innen (BARF-zertifiziert)

* BARF-Shops mit Futterplänen

* Tierärzt:innen mit Zusatzqualifikation Ernährung

* Literatur & Online-Plattformen (mit Vorsicht auswählen!)

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