FAQ Silvesterangst Hund Stuttgart Hundeschule


Hunde haben ein viel feineres Gehör als Menschen.


➡️ Die lauten Knallgeräusche, Lichtblitze und ungewohnte Gerüche wirken unberechenbar und bedrohlich – vor allem, wenn Hunde keine positiven Erfahrungen damit gemacht haben.

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Typische Anzeichen:

* Zittern, Hecheln, Speicheln

* Winseln, Jaulen

* Verstecken oder Fluchtversuche

* Appetitlosigkeit, Durchfall

* Vermehrtes Lecken oder Kratzen

* Unruhe oder übermäßige Anhänglichkeit

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Ja.


Auch Hunde, die früher gelassen waren, können mit dem Alter, Krankheit oder negativen Erlebnissen plötzlich Angst entwickeln.

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Komplett „heilen“ lässt sie sich nicht immer – aber sie kann durch Training, Management und ggf. Medikamente deutlich gelindert werden.

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Ja – z. B. durch:

* frühes Geräuschtraining (z. B. beim Welpen)

* Aufbau von Sicherheit & Vertrauen

* positive Verknüpfungen mit knallähnlichen Geräuschen

* frühzeitige Gewöhnung an verschiedene Reize

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Spätestens 6–8 Wochen vor Silvester, bei bekannten Ängsten noch früher.


➡️ Je mehr Vorlauf, desto effektiver das Training!

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Beides kann sinnvoll sein:

* Bei leichter Angst reichen oft Training & pflanzliche Mittel

* Bei starker Panik braucht es meist eine Kombination aus Verhaltenstraining & tierärztlicher Unterstützung


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* Ein ruhiger Raum mit wenig Außengeräuschen

* Eine Höhle, Box oder unter einem Möbelstück

* Vertraute Decken, Spielzeuge, evtl. Pheromonstecker


➡️ Rückzugsort frühzeitig aufbauen und positiv verknüpfen!

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Mit Desensibilisierung:
➡️ Knallgeräusche (z. B. via Audioaufnahme) in sehr geringer Lautstärke abspielen und mit Futter/Spiel verknüpfen.
Lautstärke nur langsam steigern.

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* Rückzugsort anbieten

* Geräuschkulisse im Haus (TV, Musik)

* Fenster & Rollläden schließen

* Nähe anbieten – aber nicht aufzwingen

* Beruhigende Kauartikel oder Schleckmatte


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Nein.
Mitleid verstärkt oft die Unsicherheit.

➡️ Stattdessen: ruhige, souveräne Ausstrahlung, sanfte Nähe, aber kein „bemitleiden“.

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Ja – wenn es ihn beruhigt.


➡️ Ruhiges Streicheln, sanfte Stimme, bei Bedarf körperliche Nähe sind erlaubt und können Sicherheit geben.


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* Strafen oder Schimpfen bei Angstverhalten

* Den Hund zwingen, „tapfer“ zu sein

* Freilauf oder Spaziergänge bei Dunkelheit

* Alleine lassen, wenn es vermeidbar ist

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Ja, z. B.:

* CBD-Öl (für Hunde geeignet!)

* Zylkene® (Milcheiweiß-Präparat)

* Bachblüten oder Kräutermischungen

* Pheromonpräparate (Adaptil®)

➡️ Immer frühzeitig testen und individuell anpassen!

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Ja – z. B.:

* Sileo® Gel (wirkt beruhigend, ohne zu sedieren)

* Pexion®, Trazodon oder Gabapentin
➡️ Nur nach tierärztlicher Verordnung und vorherigem Test!

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Dann kann ein tierärztlich begleitetes, mehrstufiges Konzept helfen:


➡️ Training + gezielte medikamentöse Unterstützung + sichere Umgebung.


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Ja.


➡️ Angst „verselbstständigt“ sich oft – je öfter der Hund in Panik gerät, desto schneller und stärker reagiert er in Zukunft.


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Absolut – z. B. in einer feuerwerksfreien Region oder auf einem Bauernhof ohne Knallerei.


➡️ Besonders für schwer betroffene Hunde empfehlenswert.


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* Nicht hinterher rennen oder schreien

* Möglichst schnell sichern oder zu sich holen

* Sicherheitsgeschirr mit doppelter Leine verwenden

* Im Notfall: Ortung per GPS-Tracker

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* Bei massiver Geräuschangst oder Panikreaktionen

* Wenn der Hund sich nicht mehr beruhigen lässt

* Zur Verhaltensanalyse & Trainingsplan-Erstellung


➡️ Hundetrainer:in oder Verhaltenstierarzt kontaktieren

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